Leben
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Tagebuch eines Landeis, Teil II: Was passiert, wenn du als «Stadtkind» dein Kaff besuchst

Luzern. Wird im folgenden Text als Grossstadt behandelt. Seid nicht verwirrt. Bild: KEYSTONE

Wer vom Land in die grosse Stadt zieht, muss irgendwann auch wieder zurück. Zumindest für einen kurzen Besuch. Das hat ein bisschen was von einem Videospiel.



Seit fünf Jahren schlage ich mich nun durch den städtischen Alltagswahnsinn. Und wenn ich mir nicht gerade den Fünflieber vom Luzerner Bahnhofspenner abschnorren lasse, den ich eigentlich für meinen überteuerten Kaffee ausgeben wollte, fahre ich auch mal wieder zurück aufs Land.

Inzwischen sind auch meine Eltern aus dem Kuhkaff meiner Jugend weggezogen und residieren in einem grosszügigen 5000-Seelen-Dorf (es liegt quasi daneben). Sie nennen es liebevoll «ein Städtchen». Irgendwie herzig. Andererseits nenne ich Luzern ja auch eine Grossstadt. Egal.

Jedenfalls hat dieses neue Dorf tatsächlich einen ÖV-Anschluss. So mit Zügen und Bussen – ich glaub, man kann sogar irgendwo ein Fahrrad mieten. Das volle Programm also. Trotz all diesem verkehrstechnischen Überfluss geh' ich jeweils zu Fuss. Ich find einfach, dass man wegen zwei Haltestellen nicht extra den Bus nehmen muss – auch wenn diese zwei Haltestellen auf dem Land mehr als nur 500 Meter auseinander liegen. (Es sind 502 Meter).

Wenn man als Ex-Landei wieder zurück in seine alte Heimat kommt, ist das immer sehr spannend. Man schaut Dinge plötzlich ganz anders an, muss sich das eine oder andere gefallen lassen und sich einigen Herausforderungen stellen. Ein bisschen wie in einem Videospiel. Und es gibt auch hier einen Endboss.

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Bild: watson

Spielumgebung laden

Nach einer fast zweistündigen Fahrt, bei welcher die Züge immer kürzer und das Handy-Netz immer schwächer wird, komme ich endlich an. Kaum stehe ich auf dem Bahnsteig, fährt der Zug auch schon wieder los. Schon klar, er muss sich beeilen, immerhin hat er noch 5000 andere schnuckelige Provinzbahnhöfe abzuklappern. 

Subaru Legacy
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Subaru_Legacy_Station_rear_20080225.jpg

Subaru Legacy – der Ferrari der Bauern. Bild: wikipedia

Drehe ich mich nach rechts, begrüsst mich auf der anderen Seite des Gleises ein verwittertes, schief hängendes Schild. «Blumen zum selber schneiden». Zu meiner Linken hat es einen grösseren Parkplatz. Hier herrschen Kombis mit Allradantrieb vor – vorzugsweise der Marke Subaru.

Level 1

Das erste Level ist eigentlich recht easy. Kaum habe ich den Bahnhof verlassen, höre ich hinter mir einen riesigen Radau. Reflexartig drehe ich mich um, bereit, vor jeder noch so grossen Gefahr panisch davonzurennen. Dank meiner messerscharfen Sinne erkenne ich aber sofort, dass es sich bloss um die Kirchenuhr handelt, die gerade zwölf Uhr schlägt.

Es ist nicht so, dass ich noch nie eine Kirchenuhr gehört hätte. Schliesslich war die grösste Sehenswürdigkeit in meinem alten Kaff der 40 Meter hohe Kirchturm. Doch meine Zeit in der Stadt hat mich vergessen lassen, wie laut so ein Gebimmel sein kann. Besonders, wenn man praktisch daneben steht. Zwar hat es in der Stadt auch Kirchen, diese werden aber dezent vom Lärm des Strassenverkehrs überdeckt.

Kirchenglocken? Da klingelt es auch bei Emily: «Danke Kirchenglocken, ich wollte eh nicht schlafen!»

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Video: watson/Emily Engkent

Level 2

Wenn ich so durch das Dorf gehe, laufe ich ganz bestimmt früher oder später jemandem über den Weg, den ich kenne. Noch schlimmer ist aber, wenn ich jemandem über den Weg laufe, den ich nicht kenne – die Person aber mich. 

Tritt so eine Situation ein, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Grundsätzlich läuft es immer sehr ähnlich ab und ist mit etwas Diplomatie schnell überwunden.

Zuerst gibt mir der Fremde, in diesem Falle ein älterer Mann, zu verstehen, dass er mich kennt:

«Bist du nicht der Junge vom Scherrer?»

Die korrekte Reaktion wäre hier natürlich, zu nicken und meinerseits so etwas zu sagen wie:

«Ah, du bist doch der P. aus K., der zusammen mit J. drei Kinder namens H., G. und E. hat, oder? Und wie geht es eigentlich eurem Kanarienvogel? Hat er immer noch die Syphilis?»

Die viel wahrscheinlichere Reaktion – und darin bin ich wirklich gut – ist aber: «Äh, ja?»

Aufmerksam, wie die Landleute sind, erkennt er natürlich sofort, dass ich überhaupt keine Ahnung habe, wer er eigentlich ist. Er nimmt mir das aber nicht etwa übel. Vielmehr klärt er mich nun ausführlich über seine Person auf. Das klingt dann etwa so:

«Ja weisst du nicht mehr? Ich bin doch der P. aus K. und habe mit der J. drei Kinder. Den H., die G. und unseren Jüngsten, den E. Wir haben einen Kanarienvogel. Der hatte mal Syphilis. Ist aber jetzt alles wieder gut.»

Kanarienvogel mit Haube
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsche-haube_satinet_gelb_schimmel.jpg

Redet ihr über mich? Bild: Wikipedia

Ist mir dann immer noch kein Licht aufgegangen, fängt er garantiert an, mir eine Anekdote von früher zu erzählen:

«Dein Vater war immer bei uns, als du etwa drei Jahre alt warst. Du hast dann immer stundenlang den Kanarienvogel angestarrt. Weisst du nicht mehr?»

Spätestens hier tue ich dann so, als hätte ich voll die Ahnung, wovon er redet. Ich zeige mich höflich interessiert, sag dann, dass ich weiter muss – wir Stadtmenschen haben ja eh nie Zeit, weisch – und verabschiede mich.

Level 3

Migros und Coop teilen sich in diesem Städtchen die Herrschaft. Aldi-Kinder kennt hier niemand. Also gehe ich noch kurz in den von mir bevorzugten Laden, um mir eine kleine Stärkung zu holen. (Es ist der mit dem orangen Logo.)

An der Kasse wartet dann das nächste Level auf mich. Hier herrscht eine andere Zeitzone. Minuten werden zu Stunden, in denen sich die Kassiererin mit den ihr anvertrauten Kunden über allerlei mega wichtige Dinge unterhält. Die Themenvielfalt ist dabei so gross, wie die Fusselsammlung in der Jackentasche meines Grossvaters:

Waschmittel

Das neue Universalwaschmittel. Beseitigt einfach jeden Fleck, imfall. Ich weiss das jetzt. Aus Gründen. wBild: watson

Bezahlt wird natürlich hauptsächlich mit echtem Geld. Und natürlich wird am Schluss in den unendlichen Tiefen des Portemonnaies immer noch nach einem «Füferli» gesucht. Gefunden wird es zwar selten, aber das stört hier nicht wirklich jemanden.

Und dann komm ich, der Depp aus der Stadt, und will mit meinem Smartphone bezahlen. Nicht falsch verstehen: Das geht schon. Nur ist es dann so, als würde der einzige Scheinwerfer in einem dunklen Raum auf mich gerichtet werden. Und das mag ich nicht. Also geb ich der Kassiererin schon mal eine Zehnernote und sage ganz kleinlaut:

«Moment, ich habe vielleicht noch etwas Münz.»

Endboss

Endlich habe ich alle drei nötigen Level abgeschlossen. Frohen Mutes gehe ich also den schmalen Fussgängerweg neben dem Fluss entlang. Doch es dauert nicht lange, da taucht er auf: mein Endgegner. In Form dreier rund 90-jähriger Frauen. Vreni, Vroni und Veronika. (Die Namen habe ich unter Umständen erfunden.)

Da sind sie also. Lauernd, moralisch in den 50er-Jahren verhaftet, bereit, jeden zu verurteilen, der an ihnen vorbeigeht und nicht in ihr Weltbild passt. Besonders erpicht sind sie auf solche «jungen Schlitzohren» wie mich. Einen besonderen Gefallen tust du ihnen, wenn du ohne zu grüssen an ihnen vorbeigehst. Dann laufen sie zur Höchstform auf.

Drei ältere Frauen auf einer Bank (ja, auch die Person ganz rechts ist eine Frau).

Nicht Vreni, Vroni und Veronika. (Der rechts ist glaub ein Mann.) Bild: shutterstock

Es ist nicht so, als würden sie mir ins Gesicht sagen, was sie von mir halten. Aber da sie nicht mehr mitbekommen, was ausserhalb eines Zwei-Meter-Radius akustisch so vor sich geht, denken sie, dass das auch umgekehrt der Fall ist. Also plappern sie so laut drauf los, dass ich sie sogar trotz meiner Kopfhörer sehr gut verstehe.

Selbstverständlich grüsse ich höflich. Sie grüssen zurück. Ich geh an ihnen vorbei, ihre Blicke haften fest an mir. Wüsste ich nicht, was gleich passiert, ich würde mich fast geschmeichelt fühlen. 

Und dann geht es los. Es scheint fast so, als wären sie sauer, dass ich so höflich war und ihnen somit weniger Angriffsfläche biete. Zuerst sind meine Kopfhörer dran. Dieses moderne Technikzeug, das dafür sorgt, dass ich nicht mehr mitkriege, was um mich herum passiert. Generell sollte ich diese nur zuhause tragen, hinter verschlossenen Türen, wo ich niemanden damit belästige.

Typ mit Kopfhörern Bundesarchiv
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-140-1210-03A,_Panzersoldat_mit_Kopfh%C3%B6rer.jpg

Früher war einfach alles besser. Bild: wikipedia

Weiter geht es mit meinem T-Shirt. Was soll das da drauf bitte darstellen? Eine Katze? Und wieso trägt die eine Brille? Und die Katze hat ja auch Kopfhörer an! Sowieso haben mich die drei hier noch nie gesehen. Bin ich etwa ein Auswärtiger? Ich behalte einen kühlen Kopf, lächle und schon bin ich an ihnen vorbei und ausser Hörweite.

Den Rest ihrer mit Sicherheit sehr konstruktiven Kritik habe ich dann leider nicht mehr mitgekriegt. Ich bin mir aber sicher, dass als nächstes meine Bein- und Fussbekleidung an der Reihe gewesen wäre. Zum Glück hatte ich wenigstens lange Hosen an. Ich will mir gar nicht erst ausmalen, was passiert wäre, wenn sie mich mit einem entblössten Knöchel erwischt hätten.

Liebe/r Mint-User ...
... Nicht erschrecken! Aus technischen Gründen sowie aus Gründen der optischen Einheit der watson-Materie führen wir das Ressort «Mint» auf der watson-Homepage ab kommender Woche unter dem Namen «Leben» und im herkömmlichen watson-Layout weiter. Eure Redaktor/Innen und die Inhalte bleiben dieselben.

Etwas Werbung für das Landleben will ich aber schon noch machen:

Finden die drei alten Damen sicher auch nicht toll: Alle trinken einfach überall Bier!

Play Icon

Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 13.11.2017 08:54
    Highlight Highlight Gut ich wohne zwar immer noch "da draussen" und komme nur zum Arbeibten in die Stadt...(ja ich weiss böser Pendler). Nun, mir gefällts, dass ich am Dienstag nach einem harten Bürotag noch bei der Besenbeiz einen Schwartenmagen und ein Bier zu mir nehmen kann und es sitzen bestimmt ein paar dort, die ich kenne und mit denen kurz die Lokalpolitik oder auch nur den Gesundheitszustand des Kari besprechen kann. Dorfleben tut gut, auch wenns manchaml "einmischend" ist. Hier stirbt keiner und wird wochenlang nicht gefunden...
  • Pad.ey 12.11.2017 16:26
    Highlight Highlight Hoi Pascal, etwas mehr als platte Vorurteile wiederholen wäre durchaus drin... naja vieleicht verstehen es dann die watson-Leser nicht. Schreiben tust aber nicht schlecht.
    • Pascal Scherrer 13.11.2017 07:24
      Highlight Highlight Hoi Pad.ey

      Der Text ist auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

      Dennoch habe ich mir das Beschriebene nicht ausgedacht. Manchmal ist an den platten Vorurteilen eben doch mehr dran, auch wenn die Betroffenen das dann nicht wahrhaben wollen.

      Dennoch liebe ich den Ort, von dem ich komme und kehre jedes Mal gerne wieder dorthin zurück. Ein 100 prozentiges Stadtkind bin ich definitiv nicht. Ich weiss auch gar nicht, warum ich mich da festlegen muss, Stadt- oder Landkind zu sein. Aber anscheinend ist das vielen sehr wichtig ...
    • Pad.ey 13.11.2017 19:39
      Highlight Highlight Ich habe den selben Weg hinter mir, nur wohne ich momentan auf dem Land.
      Ich stelle fest, dass die härtesten Städter nicht dort gebohren sind. Zudem verbinden fast alle, die gerne trendy sind/wären, eine Bleibe in der grossen Stadt... in meinen Augen sinnlos in einem Land mit effizientem Verkehrsnetz und in hoher Vernetzung. Und auch Züri hat nicht annäherd die Vielfalt der Subkulturen, welche echte Grossstädte ausmachen.
      Zu den Bünzlis, Quatschtanten und Hinterwäldlern... die gibts überall. In den Quartieren der "Städte" kennt jeder jeden und Küde politisiert Blickfloskeln in der Beiz.
    • Pad.ey 13.11.2017 19:54
      Highlight Highlight Interessant finde ich, wo die Stadt zum Dorf wird... kürzlich hat mir eine junge Künstlerin gesagt, sie fühle sich nur im Niederdorf richtig wohl, denn dort kennt sie jeden und ist dort aufgewachsen.

      Viele erfolgreiche Techunternehmer stammen aus ländlichen Gebieten und wohnen dort. Das Cryptowährungs-Zentrum entsteht in Zug - alles andere als eine echte Stadt.

      Einzig beim Kulturellen bin ich einverstanden, Neues entsteht fast nur in den Städten... obwohl, in der CH lässt sich bald kein Atelier mehr in der Stadt erschwinglich mieten.
  • Lernsphaere 12.11.2017 11:17
    Highlight Highlight Witzig, wie sich Leute in der kleinen Schweiz über einen (international beobachtet) quasi-nicht-existenten Unterschied zwischen Land und Stadt aufregen und sich gegenseitig schlecht machen.
    Ich wohne seit Jahren im Ausland und kann euch versichern: Wenn eure Unterschiedsskala zwischen Stadt und Land von 0 bis 10 geht, dann geht die Skala zwischen Schweiz und Ausland (respektive zwischen Züri und New York, Tokyo oder Moskau) etwa bis 100.
    Merkt euch das: Auch Züri ist international gesehen recht prüde und höchstens Mittelmass.
  • coronado71 11.11.2017 18:12
    Highlight Highlight Also ich finde den Text gut. Scherrer jun. war evtl. noch etwas traumatisiert von seiner Reise in das Land der Subarus und Bänklihocker ;-)

    (Übrigens: Wenn es Watson schaffen würde, das Bild aus Wikipedia bzw. BAR (woher es herkommt) richtig zu verlinken, würde klar werden, dass es sich dabei nicht um einen SS-Angehörigen handelt sondern um einen Soldaten der Panzertruppen. Die hatten auf ihren Kragen auch das Totenkopfemblem.
    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-140-1210-03A,_Panzersoldat_mit_Kopfh%C3%B6rer.jpg
    • Daniel Huber 11.11.2017 20:28
      Highlight Highlight @coronado71: Danke für den Hinweis! Foto ist jetzt verlinkt.
  • Jürg Müller 11.11.2017 17:30
    Highlight Highlight Lasst doch bitte die Rubrik als mint weiterlaufen. Die Rubrik Leben gibts bei 20min, Blick, Tagi und allen anderen. USP !
  • pontifex_maximus 11.11.2017 17:13
    Highlight Highlight Impreza, Subaru IMPREZA ist der bauern ferrari!
  • Closchli 11.11.2017 16:54
    Highlight Highlight Was ist Grossstadt, was ist Kaff??? Vergleiche zu ziehen mit Länder die mehr Einwohner in einer Stadt haben als wir im gesamten Land?. Ist die Einwohnerzahl ein Garant für besseres Leben? Für mehr Abwechslung, gut möglich, aber auch besser? Jeder hat die Möglichkeit das für ihn Stimmige zu finden oder selbst dafür zu sorgen, dass mehr "geboten" wird als nur zu erwarten, dass man einfach Spass konsumieren kann und dann motzen, dass seine Präferenzen nicht dabei sind. Sog. BÜNZLIS werden nicht zu sog. HIPSTER nur weil sie zahlreicher sind.
  • Jaq Schroff 11.11.2017 13:51
    Highlight Highlight "Grossstadt Luzern", irritiert mich leicht :D
    • me myself 11.11.2017 14:46
      Highlight Highlight Das wurde ende des 19 Jahrhunderts mal so
      beschlossen... ich glaube die meisten sind sich
      einig dass dies heute überholt ist. Ich würde die Grenze eher bei 500,000 oder gar einer Million ansetzen. Luzern und ist definitiv keine Grossstadt!
    • Pascal Scherrer 13.11.2017 07:32
      Highlight Highlight Leute, das mit der grossen Stadt war nicht ernst gemeint. Darum steht da ja:

      «Sie nennen es liebevoll «ein Städtchen». Irgendwie herzig. Andererseits nenne ich Luzern ja auch eine Grossstadt.»

  • barbablabla 11.11.2017 10:10
    Highlight Highlight Der Kanarienvogel gleicht Trump
  • Sveitsi 11.11.2017 09:16
    Highlight Highlight So gut geschrieben; danke für das Schmunzeln! 😀
  • Firefly 11.11.2017 07:36
    Highlight Highlight Stadt? In der Schweiz gibts keine Städte, überall bist du in 10min draussen in der Natur, kannst in Seen und Bächen schwimmen, sorry, aber Stadt geht anders.
    • Roman h 11.11.2017 11:37
      Highlight Highlight Das hören die Stadt Bewohner eben nicht so gerne.
      Glauben sie doch das sie in New York leben, dabei gibt es in der Schweiz keine richtige Stadt.
      Auch ist jedes landei schon mehrmals in Zürich und co gewesen.
      Es gibt keinen unterschied
  • Schneider Alex 11.11.2017 07:28
    Highlight Highlight Eine qualitativ hochwertige Verdichtung der Besiedlung ist zu begrüssen und entspricht auch den Vorlieben der urban gesinnten Leute. Es gibt aber einen grossen Bevölkerungsanteil, der gerne sein „Hüsli mit Garten“ hat, ob das nun den Architekten und Stadtplanern passt oder nicht. Im Übrigen weist der Modetrend des „urban gardening“ darauf hin, dass auch bei den urban Gesinnten noch ein Rest an Natursehnsucht vorhanden ist, der gerne im Wohnumfeld erfüllt werden will.
  • Gustav.s 11.11.2017 05:24
    Highlight Highlight Hierhin passt ein Mundartsong den ich schon lange suche. Da gehts um jemanden der schnell Zuhause vorbeischaut. Hab ihn nur einmal im Radio vor ca 2oder 3 Jahren gehört.
    im refrain geht es darum das immer wenn er die hohen Berge usw sieht : Weis ich hier bin ich nicht mehr Zuhause. Im Text kommt auffallen viel der Fussballclub vor.
    Weis jemand wie der heisst und von wem er ist?
    • esmereldat 11.11.2017 09:21
      Highlight Highlight Dabu Fantastic - Min Ort
    • rogerthat 11.11.2017 09:27
      Highlight Highlight Du meinst wahrscheinlich "Min Ort" von Dabu Fantastic, der Song passt wirklich sehr gut zu diesem Artikel!
    • ElWaZHoni 11.11.2017 09:37
      Highlight Highlight evt. „min ort“ von dabu fantastic?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 11.11.2017 04:17
    Highlight Highlight Seit wann gibt es in der Schweiz Städte? Dort sind doch alles nur Agglomerationen kleiner Kuhkaffs.
  • Bav 11.11.2017 01:33
    Highlight Highlight Lustig wie sich alle aufregen wenn man übers Land witzelt, bei der Stadt aber alle nichts dagegn haben.
  • Raphael Stein 11.11.2017 01:01
    Highlight Highlight Mein aufrichtiges Beileid an den Jungen vom Scherrer.
    Sollte der Artikel komisch wirken, tut er es nicht.

    Herkunft bleibt Zukunft.
    • Mia_san_mia 11.11.2017 08:15
      Highlight Highlight Man hätte etwas aus dem Thema machen können. Aber er hat es nicht geschafft.
    • Knarrz 11.11.2017 14:51
      Highlight Highlight @mia_san_mia: Was denn zum Beispiel?
  • MyAnusIsBleeding 11.11.2017 00:23
    Highlight Highlight Ha, ich war froh, als ich mein Kaff endlich verlassen konnte.
    Stockkatholischer Ecken. AC/DC, Subaru, DJ Özi, "Eidgenoss"-Kleber, Morgenstern-Sympathisanten... mehrheitlich einfache Geister, leicht zu Beeinflussen... 😐
    Sogar der Bäcker war ein gefragter Mann, obwohl andauernd aufgetautes Brot und anderes wieder als frisch verkauft wurde.
    Oder man gönnte dem Nachbarn nicht einmal seinen Wintergarten und revanchierte sich, indem man ihm die Schrauben an den Felgen lockerte.

    Das einzige was ich von dort vermisse ist die Natur. Die scheint da noch intakt zu sein 😉
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 11.11.2017 08:35
      Highlight Highlight Uiuiui, wo war das den?
    • Mia_san_mia 11.11.2017 09:32
      Highlight Highlight Das hört sich echt nicht schön an...
    • luckyrene 11.11.2017 09:46
      Highlight Highlight da hast du aber Glück gehabt, dass du jetzt in der nachbar-liebenden, zuvorkommenden und sozialen Stadt lebst👍 wo es kein Rassismuss gibt. Ich muss unbedingt auch an so einen Ort, das muss das Paradies sein😂🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 11.11.2017 00:08
    Highlight Highlight Der ultimative Härtetest, wenn der Stadtmensch erfahren will, ob er nach einigen Jahren Lebenszeit im Landkaff integrierbar ist: Kann Stadtmensch in einer abendfüllenden Diskussion im Kreis Einheimischer über Herkunft und verwandtschaftlichen Verbindungen von dutzenden besprochenen Dorfbewohnern ununterbrochen die Übersicht behalten. Basiswissen: Präzise Kenntnis von Begriffen wie Neffe, Onkel, Nichten, Vetter, Cousin, Coucusine, Urgosscoucousine inkl. Klassifizierungen derselben in der Einheit Grad und korrekte Verwendung der Vorsilben "Gross-" oder "Klein-", "Ur-" oder "Urur-".
  • Spooky 11.11.2017 00:00
    Highlight Highlight "...fahre ich auch mal wieder zurück aufs Land."

    Also sorry. Von Luzern zurück aufs Land? Das geht gar nicht. Luzern ist bereits auf dem Land.
    • Pascal Scherrer 13.11.2017 07:36
      Highlight Highlight Wenn Luzern mit 80'000 Einwohnern bereits auf dem Land ist, wie nennt man denn deine kleine Ecke, Spooky? 😉
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 10.11.2017 23:48
    Highlight Highlight Der wahre Endgegner ist der Primarlehrer von früher...
  • Eagle 10.11.2017 22:45
    Highlight Highlight Der Kanarienvogel sieht aus wie Trump 😂
  • Juliet Bravo 10.11.2017 22:41
    Highlight Highlight Das beste ist jeweils die Frage: „Und du, bischt all no i dem [Zöri/oder Stadt der Wahl einfügen] une?“
    Die Ungläubigkeit, dass es sich dort unten durchaus auch leben lässen könnte. Ach mein Tal, ich liebe dich!❤️
  • Mira77 10.11.2017 21:40
    Highlight Highlight Was Migros UND Coop? Bei mir gabs nur den Volg! 😅
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 10.11.2017 21:36
    Highlight Highlight Wie ein SS-Soldat im Bericht?
    • Knarrz 10.11.2017 22:11
      Highlight Highlight Unter dem Bild steht ja: Früher war alles besser.

      Sarkasmus halt. Kann man gut finden, oder auch nicht.
    • Eine_win_ig 10.11.2017 22:31
      Highlight Highlight War eben "alles besser" *ironie off*
      Aber ehrlich: wenn man die bessere Zeit illustrieren will, sollte man nicht ein Bild der SS verwenden ;)
    • Mia_san_mia 11.11.2017 09:33
      Highlight Highlight Ja der Artikel allgemein ein bisschen in die Hose gegangen...
  • Sven Henscher 10.11.2017 21:33
    Highlight Highlight Der Herr rechts ist doch Gilbert Gress! Das müsste damals in Strassbourg gewesen sein...
  • Nelson Muntz 10.11.2017 21:31
    Highlight Highlight Da hat jemand wohl Komplexe wegen seiner Herrkunft. Dialekt auch abgepasst, damit man ein cooler Stadthipster und kein Landei ist?
    • Moelal 11.11.2017 00:11
      Highlight Highlight Null Komma null Humor
    • sambeat 11.11.2017 02:12
      Highlight Highlight Herkunft.
    • Mia_san_mia 11.11.2017 04:05
      Highlight Highlight Wieso Humor? Der Artikel.sollte lustig sein?
  • The Origin Gra 10.11.2017 20:47
    Highlight Highlight Sargans oder Walenstadt? 😁
    Obwohl, Walenstadt kann doch keine 5k Einwohner haben, läge aber daneben.

    Und hey, ich habe einen Subaru Legacy 2006 😂

    Da sieht mans eben, man kann nicht leugnen wer man ist 😂😂😂
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 10.11.2017 21:27
      Highlight Highlight Sargans hat kein Migros
    • The Origin Gra 10.11.2017 21:36
      Highlight Highlight Und der Migrolino am Bahnhof? Gegenüber des Coop Pronto 😁
      Aber ja der nächst Grössere Migros steht auf Melser Boden 🤔

      Also fällt Sargans weg und Walenstadt kenne ich nicht nur annähernd 🤔
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 10.11.2017 21:49
      Highlight Highlight Migrolino.....stimmt. Aber unter Migros verstehe ich was anderes.

      BTW: das Land wo jetzt der Migros in Mels steht gehörte meinem Ur-Ur-Grossvater bevor er es versoffen hat 🤨
    Weitere Antworten anzeigen
  • Widmer 10.11.2017 20:30
    Highlight Highlight Und das soll lustig sein? Ich finde den Beitrag peinlich und arrogant gegenüber seinem alten Dorf und seinem Dorf.
    • Darth Unicorn #Häschtäg 10.11.2017 21:01
      Highlight Highlight x'D
      User Image
    • mw1 10.11.2017 21:29
      Highlight Highlight Mission Impossible

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(sim)

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