Leben
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Menthol-Zigis und blutende Beine: So war meine Kindheit im Kaff

Neuhausen am Rheinfall boomte um 1970. Unserem Autor, der dort aufwuchs, war das wurstegal. Das halbe Kaff war sein Spielplatz, und überfürsorgliche Helikoptereltern waren noch nicht erfunden – leicht verklärte Erinnerungen über fast paradiesische Zustände.

jürg odermatt



Warnung! Der folgende Satz kann Lehrpersonen verstören: In der 1. Klasse im Kirchacker-Schulhaus waren wir 42 Schülerinnen und Schüler. Unter ihnen Italiener, Spanier, Jugoslawen, Türken, Ungarn, Tschechoslowaken – ein bunter Haufen. Die meisten wie ich aus der unteren Mittelschicht, Kinder von Arbeitern.

Wir wohnten in Neuhausen am Rheinfall, im Unterdorf, in einem der beiden Dreifamilienhäuser mit je einem Werkstattanbau, die mein Urgrossvater in den 1910er Jahren an der Rheinstrasse hatte erstellen lassen und die mein Vater übernahm. Gegen die SBB-Geleise erstreckte sich ein grosser Garten mit Obstbäumen, Büschen, Gemüsebeeten und einer Terrasse. Früher waren dort Rebhänge gewesen. Nun wurde in Neuhausen gebaut, als gäbe es kein Morgen. Das Kaff, in dem ich aufwuchs, war gleichzeitig: eine Boomtown.

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Der Autor (Faxenkönig, links) mit seinen Schulgspändli.

Ich fand das cool. Denn es konnte sein, dass Schulkumpel Jürg Bührer mich und weitere Gspändli zum Rumplantschen einlud – in einem Schwimmbecken hoch oben auf dem Dach des zehngeschossigen Bührer-Hochhauses, das kühn aus dem einstigen Dorfkern ragte und wo Vater Bührer im Erdgeschoss ein Möbelgeschäft betrieb. Wenn uns im Pool langweilig wurde, füllten wir Ballons mit Wasser, schmissen die Bomben runter und lachten uns in Halbhysterie, wie die Leute auf dem Trottoir vor der neuen Migros erschreckt zur Seite sprangen, wenn so ein Geschoss einschlug.

In diesem supermodernen Migros-Markt, realisierten wir bald, konnte man die Coupons fürs Pfandflaschendepot selbst herauslassen. Also nahmen wir von zu Hause jeweils eine, zwei leere Flaschen mit und stellten sie in eine supermoderne Maschine, die sie klirrend aus unserem Blickfeld und ins Lager beförderte. Danach zogen wir ein Dutzend Coupons und wechselten sie mit treuherzigem Blick an der Kasse in Bares. Sorry, Migros! Fast immer war es Andres Nüesch, der Älteste unter uns, der mit diesem Geld Zigaretten kaufen gehen musste («für min Vater»). Wir standen auf die Mentholmarke «North Pole». Frisch, weisch – und ein schönes Päckchen. Rauchen gingen wir auf dem Felsen hinter dem Pontonierhaus zwischen Schaffhausen und Neuhausen, und schauten zu, wie die Züge auf der Linie nach Zürich vorbeifuhren.

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Fürs Foto wurden allerdings nur Salzstangen geraucht.

Meine Eltern – und die meiner Kindheitsfreunde – waren die Antithese zu den überfürsorglichen Helikopter-Eltern von heute: Wir durften spielen, wo wir wollten. Wir spielten an den Bahngleisen, kletterten in Güterwaggons und 2.-Klasse-Wagen auf dem Abstellgleis, bis die Rangierarbeiter in ihren orangen Übergwändli irgendwann beschlossen, uns Angst einzujagen, und uns eines Tages Richtung Zürich wegrangierten. Wir sprangen aus dem fahrenden Zug und schlugen uns mit rasenden Herzen in die Büsche. Wir spielten am Rhein, an einer Schnur liess ich mein neues Böötli mit Motor zum Aufziehen schwimmen. Die Schnur löste sich, das Schiff trieb Richtung Rheinfall davon. Es war Herbst, das Wasser kalt. Ich konnte noch nicht schwimmen und wollte mein Boot zurück – also watete ich ihm auf glitschigen Steinen hinterher. Mit bis zur Hüfte pflotschnassen Kleidern kam ich zu Hause an, die Eltern waren eher not amused. Ich verstand das ein bisschen, aber mein Schiffchen war gerettet.

Später, als ich schwimmen konnte, machten wir uns sommers einen Spass daraus, uns rheinabwärts treiben zu lassen, und zwar weiter als bis zum Eisensteg, der Flurlingen mit Neuhausen verbindet. Dort war offiziell Schluss mit Schwimmen. Umso verlockender, sich weiter zu wagen. Der Rheinfall war nicht mehr so weit, vor allem aber gab es fiese Felsen knapp unter der Wasseroberfläche mitten in der Strömung, an denen wir uns zuverlässig die Beine blutig schlugen. Wir verglichen unsere Wunden und rannten wieder flussaufwärts. Denn wir wussten nicht, was wir taten.

Bild: KEYSTONE

Wir spielten Fussball auf dem Bahnhofplatz. Schmissen Steine in Richtung einer verfeindeten Bande Oberdörfler. Gurkten mit Trottinett und Velo durchs halbe Dorf und suchten uns die steilsten Wegchen aus, um runterzubrettern. Manchmal fuhr blöderweise gleichzeitig ein Auto vorbei und musste auf die Klötze. Der Kaff-Faktor hatte zur Folge, dass der Fahrer uns jeweils kannte, und zu Hause gabs ein Donnerwetter:

«Herr Bänziger hat angerufen. Du bist ihm schon wieder direkt vors Auto gefahren!»

Ich hatte mehr als einmal einen Schutzengel. Aber das ganze Unterdorf war unser Spielplatz.

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Im Kaff wachsen die Kinder auf Bäumen.

Unser erster Fernseher sah aus wie ein Möbel – ganz in Holz verpackt. An der Seitenwand gab es ein bierdeckelgrosses Rad, an dem man drehte, um den Sender zu wechseln. Viel zu drehen gab es nicht. Bei uns gab's den «Schwiizer» und «Tüütsch eis» (aka ARD). Ich war neidisch auf meine Freunde von der Gaswerkstrasse, Andres und Roli Nüesch: Sie hatten, crazy!, einen dritten Sender, den «Tüütsch zwei» (ZDF), und waren Scheissglückspilze, denn auf diesem Kanal lief «Raumschiff Enterprise». Allerdings bewiesen die Programmgestalter wenig Sensibilität und strahlten die Folgen jeweils dann aus, wenn es bei uns Abendessen gab. Dafür hätten sie den vulkanischen Nackengriff verdient!

Ein erstes TV-Highlight war die Abfahrt von Bernhard Russi in Gröden, wo er 1970 als Nobody Weltmeister wurde: Die Zeit eingeblendet in riesigen Digitalzahlen am unteren Rand der Schwarzweissbilder, dazu die bebende Stimme von Reporter Karl Erb, der sich in Ekstase gospelte und weinte, als der junge Russi seinen grossen Coup landete – all das steckte die ganze versammelte Familie an.

Der Schweizer Skirennfahrer Bernhard Russi in Aktion an der Ski Weltmeisterschaft 1970 in Val Gardena. Zur Verblueffung aller wurde der damals erst 21 jaehrige Bernhard Russi aus Andermatt Weltmeister in der Abfahrt. (KEYSTONE/Str)    ===  ===

Zur Verblüffung aller wurde der damals erst 21-jährige Bernhard Russi aus Andermatt Weltmeister in der Abfahrt. Bild: KEYSTONE

Apropos Unterhaltungselektronik: Mit 10 bekam ich meinen ersten Kassettenrecorder. Er hatte ein kleines Mikrofon, optimal, um es in die Hand zu nehmen und damit rumzuposen. Wenn ich vom Radio etwas aufnehmen wollte, platzierte ich das Mik vor dem Transistorgerät in der Küche und wartete, bis meine Lieblingssongs in der Schweizer Radio-Hitparade an der Reihe waren. Eine nicht undelikate Angelegenheit. Mein Dad war nämlich darauf spezialisiert, den Refrain von «48 Crash», «Seasons In The Sun» oder «Skweeze Me, Pleeze Me» zu verhunzen, indem er zur Unzeit in die Küche platzte und «Hast du deine Aufgaben gemacht?» polterte.

Gleich über die Strasse bei uns stand eine ehemalige Trotte. Das alte Gebäude wurde von der Papierwarenfabrik und der SIG als Lager genutzt, bevor die Gemeinde es kaufte und zum Kleintheater umbaute. Dort sah ich die allerersten Livegigs: Schwiegermuttertraum Dieter Wiesmann sang seine Lieder in Schaffhauserdeutsch.

Der Schweizer Chansonnier Dieter Wiesmann präsentiert am 12. Oktober 1979 sein «Rollendes Kleintheater». Bild: KEYSTONE

Ich mochte den ganzen Klimbim mit farbigen Lichtern und Bühnenvorhang auf Anhieb – wie eigentlich alles, was ein wenig Entkommen aus der bleiernen Spiessigkeit unserer Familie versprach. Noch viel besser als die plitschplatschigen Wiesmann-Tunes gefiel mir allerdings, was Suzi Quatro machte: Lärm! Sie tat wild, spielte Bass in Lederoveralls und schrie rum. Ihr Starschnitt hing lebensgross über meinem Bett, Heldin meiner Frühpubertät – ich war verknallt, aber voll.

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Hach. Suzi. Alle wollten mit ihr posieren.

Wenn ich heute durch Neuhausen gehe, wirkt es ein bisschen angeschlagen. Das Haus, wo ich aufwuchs, steht noch, doch seit dem Tod meines Vaters ist es leer und verfällt langsam. Die Gemeinde schrumpfte, mutierte zur Agglo von Schaffhausen. Vieles verschwand, Läden, Häuser, Leute. Es mag Nostalgie mitspielen, aber ich liebe diesen Charme des leicht Abgetakelten, es gibt nach wie vor Nischen, schöne Ecken. Die Wohnungen sind günstig, und Neues ist hier einfacher möglich als anderswo.

Wuchs ich im Kaff auf? In einer Boomtown? Als Kind ist einem so was ja eh wurstegal.

Neuhausen war für mich vor allem eins: ein grosser Tummelplatz mit vielen Möglichkeiten Abenteuer zu erleben, Quatsch zu fabrizieren, zu spielen oder zu versuchen, sich einen Reim auf die Welt rundum zu machen. Diese Asozialisierung ohne Aufsicht von Autoritätspersonen wirkt bis heute nach. Ich mag das.

Frühling in der Schweiz, Frühling im Kaff:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gavi 21.04.2017 10:21
    Highlight Highlight Bei mir waren es 20 Jahre vorher, aber in Schaffhausen. Wenn mal ein Auto vorbeifuhr, war das schon eine Sensation. Und die Migi hatte nur drei verschiedene Joghurt und einen Coop gab es nicht, nur einen Konsum. Abends um 8 war niemand mehr auf der Strasse und Punkt 12.30 hörten alle die Nachrichten auf dem Beromünster. Und wehe eines der Kinder hat dann geredet.
    Ach, war das eine schöne Zeit, auch ohne 400 verschiedenen Joghurts.
  • alice62 19.04.2017 13:58
    Highlight Highlight oh welche wehmut da in mir aufkommt! das alles habe ich (sehr wahrscheinlich gleicher Jahrgang) auch in zürich-affoltern erleben dürfen. menthol-zigis und suzi quatro inklusive! danke für diesen tollen artikel. ich bedaure die heutigen kinder/teenager, die das alles so nicht mehr erleben dürfen.
  • Baccara - Team Nicole 19.04.2017 13:34
    Highlight Highlight Rauchen mit Salzstangen, jöss!!!! Macht das heute überhaupt noch irgend ein Kind?
    S Nostalgiezügli ist losgefahren..(und ich fühle mich alt. Oje..)
  • Bruno Wüthrich 18.04.2017 10:09
    Highlight Highlight Die heutigen Eltern wissen gar nicht, was sie mit ihrer überfürsorglichen Überfürsoglichkeit ihren Kindern antun. Hinzu kommt, gut in der Schule sein zu müssen, um später studieren zu können. Nicht einmal den Schulweg dürfen Kinder heute selber gehen. Sie werden hingefahren und abgeholt. Eigentlich der grösste Unsinn, seit es Eltern und Kinder gibt. Was wir dereinst alles auf dem Schulweg erleben durften. Dies allein ergäbe schon ein Buch.

    Meine Kinder gehörten wohl zu den Letzten, die den Schulweg noch laufen durften (mussten). Jeweils eine halbe Stunde Weg! Sie erzählen noch heute davon.
  • Pirat der dritte 17.04.2017 23:16
    Highlight Highlight Ich wuchs auch so auf! Es war eine tolle Kinder- und Jugendzeit. Aber vergessen sollten wir nicht, dass es zu jener Zeit enorm viel Tote durch Unfälle, Ertrinken, Vergiftungen etc. gab.
  • Dömzger 16.04.2017 14:27
    Highlight Highlight Bei mir war's die Birs in Laufen. Wie spielten stundenlang an deren Ufer oder warfen uns hinein. Keine Sau hat sich interessiert, wo wir waren, Hauptsache, wir waren zum Znacht wieder zu Hause. Wenn wir dann erzählt haben, was wir alles erlebten, verwarfen unsere Mütter die Hände; das war's aber auch schon.
  • AlteSchachtel 16.04.2017 10:34
    Highlight Highlight Amüsanter Bericht. Und es kommt einem vieles so bekannt vor, auch wenn man etwas näher am Zürcher Flughafen aufgewachsen ist.

    Helikopter-Eltern kannten wir glücklicherweise nicht. Bei uns waren höchstens Grosis (naturgemäss nach vielen Erfahrungen) etwas ängstlicher.
  • Zat 16.04.2017 00:58
    Highlight Highlight Schöner Bericht. Wie so oft bei ähnlichen Erzählungen frage ich mich: Bin ich eine der Einzigen, welche Ende 70er / Anfang 80er unter der allgegenwärtigen Kontrolle einer überängstlichen Mutter aufgewachsen ist, die man heutzutage wohl mindestens als Helikopter-Mutter bezeichnen würde?
  • Mugendai 15.04.2017 19:58
    Highlight Highlight Neuhausen war für uns damals in den 90ern das Ghetto von Schaffhausen. 20 Jahre später ist es immernoch so. Schade, auf alten Fotos sieht Neuhausen echt schön aus, aber heute... einige schöne Ecken gibts sicher noch, aber uff.
    • JuergOdermatt 16.04.2017 11:59
      Highlight Highlight Vor ein paar Jahren kam mir im Brocki ein Fotobuch in die Hände. Es heisst «Neuhausen am Rheinfall – ein Dorfbild gestern und heute». Darin werden Fotos vom jeweils gleichen Ort einander gegenübergestellt: links Bauernhaus, rechts moderne Überbauuung. So wie Neuhausen gings vielen Orten in den Wirtschaftswunder-Boomjahren der Sechziger.
  • Stichelei 15.04.2017 17:57
    Highlight Highlight Genau so oder ähnlich war's. Bei mir hing halt Diana Rigg aka Emma Peel als Bravo-Starschnitt an der Wand. Wir konnten Dinge erleben, an die wir uns bis heute sehr gut erinnern. Denn ohne allgegenwärtige News-Flut waren das alles Wahnsinns-Ereignisse, wie eben die Schwergewichts-Boxkämpfe oder die Mondlandung. Was mich in der Rückschau wirklich beindruckt ist, wie viel Freiheit wir bei unserer Freizeitgestaltung hatten, fernab von jeglichen Erwachsenen; bei euch am Fluss, bei uns im Wald. Und wir haben es auch ohne Helikoptereltern wunderbar überlebt.
  • dommen 15.04.2017 15:06
    Highlight Highlight Jo easy übertriibeds mit de Schönfärberei
  • meliert 15.04.2017 06:41
    Highlight Highlight Ich (Jg. 57) kann das alles nur bestätigen, wir hatten zwar keine "Güter" aber viel Spass. In der Sägerei durch den Wasserkanal waten, beim Bauer Traktorfahren, Velotour ohne Eltern in der 6. Klasse ins Engadin etc, einfach herrlich!
    Dies hat meine Generation selbständig gemacht.
    • TJ Müller 16.04.2017 14:15
      Highlight Highlight Und deine Generation ist die selbe Generation, die dann ihre Kinder nicht mehr so erzogen hat und die Welt so wie sie jetzt ist massgeblicht beeingflusst hat.
    • meliert 16.04.2017 16:34
      Highlight Highlight Nein, ZJ Sie liegen falsch, ich habe sehr früh angefangen und meine Kinder (heute über 30) sind sehr ähnlich aufgewachsen und die Lehrer hatten auch noch eine strikte Linie!
  • jønu 15.04.2017 01:19
    Highlight Highlight Wirklich sehr interessant zu lesen, wie andere damals aufgewachsen sind. Da bin ich mir sicher, dass es eine aufregende Zeit war. Somit ein vielen Dank für den spannenden Bericht :D
  • RoJo 14.04.2017 23:16
    Highlight Highlight Als ich den Bericht zu lesen begann, Jürg, da war ich mir sicher, irgend einmal wird Suzie Quatro auftauchen.......Natürlich klebte auch ich diesen Starschnitt!! Wir könnten jetzt wohl stundenlang pilosophieren und diskutieren..... bin mir fast sicher, dass auch ihr euch am 30. Okt. 1974 morgens um 4.00 Uhr vor dem Fernseher den Schlaf aus den Augen gerieben habt......Viele (ähnliche und gleiche) Geschichten haben sich in allen Landesteilen abgespielt. Und eins können die meisten behaupten:Woooow, hatten wir eine geile Kindheit! Danke dir für etwas Nostalgie....
    • JuergOdermatt 15.04.2017 12:10
      Highlight Highlight Danke RoJo. Damals hab ichs natürlich nicht geschnallt, aber Suzi Quatro war ja auch eine Vorbotin all jener Frauen, die ein paar Jahre später im Zusammenhang mit Punk nicht einfach die verträumten Feen auf den Bühnen waren. Und klar: Am 30. Oktober 1974 hat mich mein Vater geweckt – für den «Rumble In The Jungle».
  • Sugarless 14.04.2017 21:23
    Highlight Highlight Sali Jürg
    Danke für den Einblick in deine Jungend. Ausser dass es am Rheinfall war, könnte es vom mir sein. Ich war genauso Suzi und Russi Fan. Ausserdem hatten wir wohl auch den gleichen Coiffeur und Kleiderkasten, obwohl ich in der Aglo von Olten aufgewachsen bin. Naja, wir achtende schon damals auf eine individuelle Uniformiertheit.
    • JuergOdermatt 15.04.2017 12:12
      Highlight Highlight Haha! «Individuelle Uniformiertheit». Sehr schön gesagt, Sugarless. Der Rheinfall war: Zufall. Und so wahnsinnig viele potenzielle Idole gabs damals glaubs auch gar nicht...
  • Hessmex 14.04.2017 20:57
    Highlight Highlight Schön die eigenen Jugenderlebnisse aus der Feder eines anderen zu lesen.
  • jjjj 14.04.2017 20:27
    Highlight Highlight Etwas sehr viele Nostalgie Artikel in letzter Zeit...
    • The oder ich 14.04.2017 23:05
      Highlight Highlight Liebe/r 4jot
      Hättest Du lieber mehr Dystopien aus der Zukunft?
      /sarcasmoff
      Kritik in Ehren, aber es hat noch genug nicht-nostalgische Artikel auf Watson, die Du anstelle der geschichtlich inspirierten Texte lesen kannst.
    • jjjj 15.04.2017 10:26
      Highlight Highlight nö die Dystopien mag ich auch nicht. Gerade letzte war hier ein spannender Artikel, wie wir uns alle in die Nostalgie flüchten.

      Aber ja, ich muss es ja nicht lesen.
  • Nuka Cola 14.04.2017 20:20
    Highlight Highlight Die Socken sind ja mal genial, dachte zuerst das seien Gummistiefel.
    • JuergOdermatt 15.04.2017 12:15
      Highlight Highlight Tja, einmal Styler, immer Styler, haha!
  • Chrigi-B 14.04.2017 20:11
    Highlight Highlight Ich hoffe ich werde nie zu einem Helikoptervater🙈. Meine Eltern liessen uns machen nach dem Motto: Brichst du dir beim Baum bezwingen den Arm, so bist du nächstes Mal bestimmt vorsichtiger.

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