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Madame Buraka kombiniert Tattoos mit Social Media – und alle fahren drauf ab

bild: burakaphotography.tumblr:

Madame Buraka tätowiert schon mit 24 Jahren vor 4000 Leuten. Nachvollziehbarerweise!

05.08.17, 22:20 06.08.17, 11:56


Bild: burakaphotography.tumblr

Madame Buraka, geborene Lettin, studierte mit 20 Kommunikationsdesign in Deutschland, als sie begann, sich zu langweilen. Auf Anraten ihrer Professorin wechselte sie nach Barcelona.

Doch ihr Studentendarlehen blieb in der Bürokratie zwischen den Ländern hängen. Also schlief sie auf Sofas, kam ins Gespräch, lernte Menschen kennen. Als ihr Geld dann endlich ankam, hing sie grade mit Graffitikünstlern rum. Eines der Mädchen tättowierte nebenbei ein wenig. Das war's. So zufällig. So einfach.  

Bild: burakaphotography.tumblr

«Anfangs übte ich ja noch auf Schweineohren, aber schon an Tag 2 stand da einer, der kam direkt von einer Party des Sonar-Festivals und wollte eine Palme.»  

Madame Buraka cvltnation

Schnell entwickelte sie eine klare Bildsprache. Inspiration boten ihr Bilder von beliebten Tattoos auf Instagram. Ihre eigenen Motive tauchten auch bald dort auf. Gleichzeitig fotografiert sie ihre eigenen Erfahrungen ebenfalls mit einer alten Analogkamera und stellt sie ins Netz. 

MMe Buraka

Es dauerte nicht lange, bis die Leute in allen grösseren Städten der Welt nach ihren Motiven fragten.

Und sie ging hin. Willkommen in der Welt der urban nomads.

mme buraka

Bild: burakaphotography.tumblr

Manchmal installiert sie sich in der Küche eines Freundes, manchmal in nicht genutztem Gallerie-Raum oder in freien Hinterzimmern.

Als sie grade die Buchmesse des Museum of Modern Art (MoMA) in New York besuchte, lernte sie einen der dortigen Kuratoren kennen. Er lud sie ein und am nächsten Tag tätowierte sie mit 24 Jahren vor 4000 Zuschauern. 

mme buraka

Bild: burakaphotography.tumblr

Das Schneeballsystem nahm seinen Lauf. Instagram fungiert als Trichter, ihr Ruf eilt ihr voraus. Derweil reist sie von einer Stadt in die nächste. 

Auf ihren eigenen Bildern taucht sie kaum jemals auf. Stattdessen entwickelt sich ein faszinierendes Portrait weltweiter Subszenen. Madame Buraka agiert dabei durch ihre Tattoos gleichzeitig als Gestalterin, bleibt mittels ihrer Bilder aber hauptsächlich im beobachtenden Hintergrund. 

mme buraka

Bild: burakaphotography.tumblr

Aktuell stellt sie ihre Bilder in Barcelona aus. Am Ursprung der Geschichte. Dort, wo alles begann. 

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Knackeboul und Tattoos – eine Sache für sich:

Video: watson

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • konstruktor 06.08.2017 23:41
    Highlight Kann es bald nicht mehr hören, lesen oder sonst was. Social Media, Tattoos, Analog Kamera...
    21 6 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 07.08.2017 15:51
      Highlight Darf ich die Liste mit einem Augenkrebs-Wort ergänzen?

      I-N-F-L-U-E-N-C-E-R

      bäääääh
      17 0 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 06.08.2017 13:20
    Highlight Urban-Nomad...

    Hiiiiilfeeee omfg wtf
    24 2 Melden
  • Liberté 06.08.2017 08:59
    Highlight Social Media folgen zunehmend einer Marketinglogik und werden Mitt zur Erhöhung von Kunden- oder Verkaufszahlen.
    11 2 Melden
  • MaskedGaijin 05.08.2017 23:48
    Highlight "...ein faszinierendes Portrait weltweiter Subszenen..." also ich weiss ja nicht, aber mehr 08/15 geht fast nicht.
    120 6 Melden
    • who cares? 06.08.2017 10:16
      Highlight Mainstream edgy
      23 1 Melden

Wann ist es okay geworden, sein Wort nicht mehr zu halten?

«Ich komm dann später. Vielleicht.»

Letztens auf Instagram hab ich sie wieder gesehen: die grafisch einwandfreie Aufforderung, freitagabends doch einfach zuhause zu bleiben nach einer anstrengenden Woche. «Selfcare first» lautet die ungeschriebene Regel des Instaversums.

Hauptsache, man tut sich selbst etwas Gutes, während man ein Klatschheft im Schaumbad liest. Hinter mir die Schaum, äh, Sinnflut! Und was die anderen wollen: auch egal.  

So sehr ich diese Einstellung auch begrüsse – langsam hat sie spürbar negative …

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