Leben
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Damals, als die Dorfjugend auf ihren Töfflis in den Ausgang fuhr

Ein Hauch von Grossstadt-Verruchtheit in der Provinz: Die Brüder Sandro (im Bild) und Marco Rosa eröffneten in Schaffhausens Unterstadt die «Bronx»-Bar. bild: Sandro Rosa

jürg odermatt



Herbst 1980, nachts um halb 2. Im Bildschirm oberhalb des verspiegelten Pissoirs lief ein Porno mit Männern, was beim Nordostschweizer Landei gleich zur mittelschweren Systemüberlastung führte. 

Oida!

Flo hatte mich bei meinem ersten Wien-Besuch ins «Motto» mitgenommen, einen Schwulenladen, der sich gerade öffnete und bei der allgemeinen Schickeria ur-angesagt war. Mein Wiener Kumpel kannte den Laden dank Udo Bockelmann – «so heisst der Udo Jürgens in echt, schmähohne». Udo war nämlich der Onkel von Flos Freundin. Ich versuchte, mit etwas New-Wave-inspirierter Blasiertheit meine Verstörung zu überspielen, aber auch zwei Gin Tonics und eine Portion Schinkenfleckerl später war der brave Kantischüler aus Neuhausen am Rheinfall schwer beeindruckt von diesem Grossstadt-Nightlife-Sündenpfuhl.

Weiter in die Tiefe der Nacht gings in Flos BMW – Richtung Schloss Schönbrunn.

Schloss Schönbrunn, Wien

Bild: Alexis Eid / Shutterstock

Aber nicht wegen Sissi. Am Weg lag die neueröffnete Tanzpulver-Disco U4, wo wir zu Normals «Warm Leatherette», «Love Is The Drug» in der Grace-Jones-Version und «Once In A Lifetime» halbwegs cool im Stroboflash rumzuckten. Ich? Kannte mich nicht mehr aus.

Für die passende Stimmung während des Weiterlesens:

Play Icon

Video: YouTube/David Byrne

Müssen wir uns wundern? Müssen wir nicht. Mein Ausgang zu Hause beschränkte sich damals vorwiegend auf Wochenenden im Jugendkeller in der Schaffhauser Altstadt. Dort fandest du so viel Verruchtheit und Glamour wie in einem drei Tage alten Wurstbrot. Aus den umliegenden Quartieren und Käffern kam jeweils die Dorfjugend auf frisierten Puch Velux mit Bananensätteln in «die Stadt».

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Beispiel-Modell: PUCH Maxi. shutterstock

Das war nicht unpraktisch, denn auch am Wochenende fuhren die letzten Busse um halb 12. Problem, Problem: Immerhin bis halb 1 nämlich spielte der langmattige Jugendkeller-DJ-Held Üse für langmattige Viertelfreaks «On Broadway», «Exodus», «Hells Bells» oder die 17-minütige Version von Rare Earths «Ma» (wenn er 'ne Pinkelpause brauchte) – voll Party, weisch!

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Hohe Lenker, frisierte Motoren, klasse Matten: Nicht nur die Dorfjugend heizte per Dreissigerhobel in die Stadt. Foto: Tom Krailing

Wenn ich grad nicht meine Neandertaler-Moves zur Musik machte, versuchte ich aufzufallen, indem ich irgendwie interessant an die Decke des Gewölbekellers schaute. Dort hingen grosse, graue, mit Gips gefüllte Tücher, die wie Ärsche aussahen – «guet für de Sound, weisch», hatte mir Üse mal erklärt.

Okay.

An der Bar gabs Rum-Cola – ohne Rum.

Alkohol? Nada! Der «Chäller», wie wir Profis ihn nannten, wurde von der Stadt betrieben. Und die Stadt musste «die Jugend schützen», man kennt das ja. Auch die Sache mit dem Vorlöten war eher tricky in einer Zeit, wo sie noch nicht an jeder zweiten Ecke mit gekühlten Ten-Packs nach dir warfen. Allenfalls setzten wir uns zu den Stammgästen, die einen jeweils etwas komisch anschauten, in den «Oberhof» gleich ums Eck, um hibbelig nen Chübel zu trinken.

Oder man verschwand mit den Gspändli ins nahe Pärkli und zog an einer rumgereichten Tüte. «Don’t criticize it, legalize it» – nicht nur DJ Üse mochte Peter Tosh: Eine Barfusstänzerfraktion hüpfte zu den immer gleichen Reggae-Nummern mit weiten Batikhosen und ebenso weit ausholenden Armbewegungen geflügelhaft über den «Chäller»-Floor.

Konzerte gab es damals kaum. Darum pilgerte ich Musiknarr eigentlich immer hin, wenn live was ging: Polnische Rockjazzformationen, Polos SchmetterDing, Schaffhauser Bluesrockkapellen, ungarische Jazzrockcombos oder die Innerschweizer Progrocker Flame Dream, die Gedichte über die vier Elemente vertonten – ich hab sie alle (und mehr) gesehen. Wählerisch konntest du nicht sein. Auch nicht, was die Locations betraf.

Als Punk im Jugendkeller aufschlug: Die Lilli Marlen Bande geht wild.

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Man beachte auch die legendären arschförmigen Soundabsorber an den Wänden. bild: Ralph Wiegandt

Ta-da:

Die Ärsche.

Neben dem «Chäller» existierten in den Quartieren noch zwei, drei «Treffs», unter den Fittichen der Kirche und so. Das liess ich grad ganz bleiben. Und sonst? Die «Bronx»-Bar der Brüder Rosa kam 1981 dazu. Und im «Marco Polo» an der Peripherie der Altstadt gegen den Rhein tummelten sich auf einem bodenlappengrossen Floor die Popper, viele von ihnen Italo-Secondos, mit ihren Kämmen in der Arschtasche zu erstaunlich hippem Discozeugs und rauchten Muratti Ambassador. Aber Disco und Murattis durfte man als Post-Punk wie meinereiner nur heimlich gut finden.

Und klar, es gab das «Domino» – diese leicht unheimliche, schwer versiffte Bestie von Bar.

Meine ältere Schwester war dort in ihrer wilden Phase Stammgast und erzählte Geschichten von prügelnden Thurgauer Rockercliquen, Halbtoten auf dem WC mit der Spritze im Arm und rabiaten Eisenlegern mit selbst gestochenen Tattoos. Einer von ihnen, nennen wir ihn Lupo, setzte sich einst an jenes wacklige, kackbraune «Domino»-Tischli, an dem ich mich gerade an einem Spezli festhielt. Irgendwann klirrte es. Einer petzt:

«Lupo, dä Typ hät dis Pier abegheit!»

Lupo drehte sich zu mir, seine Unterarme so dick wie meine Oberschenkel, nur mit Muskeln:

«Hey, du zahlsch mer e neus Pier, aber hantli!»

Das Personal kam angerannt, sie kannten ihn besser als ich:

«Wänn er wänd schleglä, macheds dusse!»

Ich grinste, sekündlich verzweifelter: 

«Au nei, aso ich ha grad voll kei Luscht ...»

Lupo sah das anders:

«Bluet! Ich wott Bluet gseh! Ich schtand voll uf Bluet!»

Nach einigem Hin und Her sah ich nicht Blut, aber plötzlich Sterne – der stadtbekannte Randalierer hatte mir eine gekachelt. Belämmert blieb ich einfach neben ihm sitzen, kurz darauf hatte ich seine Pranke auf meiner Schulter: «Weisch, ha grad Puff mit de Altä dihei, mosch mi verschtoh, chomm, ich lad di uf e Grosses ii.» Dazu lief wie jeden Abend «Papa Was A Rolling Stone», und auf dem Minifloor vor DJ Antons Pult regierten Ausdruckstanz und Schnauz.

Das sah dann so aus:

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DJ-Idylle im «Domino»: «Papa Was A Rolling Stone» liegt auf dem Teller – und die Party läuft und läuft und läuft. (© bruno + eric bührer)

Halbwilde Schnauzer GmbH am Abhotten aufm Floor – jedes Wochenende im «Domino», Schaffhausens verrufenstem Laden.  (© Bruno + Eric Bührer)

Lupos härtester Konkurrent im Hartsein war der Zürihans. Der federte schon mal in die Schaffhauser Genossenschaftsbeiz «Fass», die mein zweites Zuhause werden sollte, umarmte die schwere Registrierkasse auf dem Tresen mit beiden Armen und marschierte damit raus in den Schnee. Einfach, weil er es konnte.

Im «Fass» begann dann Tabula zu arbeiten, einer der legendären Thaynger Punks, und mischte mit grandiosen Mixkassetten (Abwärts, B-52s, Dead Kennedys, Wirtschaftswunder pp.), die er zum Servieren laufen liess, die GenossInnen auf. Ich, well: genoss das.

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Die Genossenschaftsbeiz «Fass» wurde punkmässig unterwandert: Spätestens als Tabula dort zu arbeiten anfing. Foto: Bruno «Tabula» Tanner)

(Post-)Punk tauchte auf in der Provinz!

Bereits am Nachmittag des ersten grösseren Punkkonzerts Ende 1980 lungerten in den Gassen der «Munotstadt» (Sascha Ruefer) seltsame Gestalten aus der halben Schweiz und dem grenznahen Deutschland rum, mit selbst gepinselten «Exploited»-Schriftzügen auf Lederjacken, Stachelhaaren und Bier. Am Konzert im «Chäller» mit Crazy, TNT und Mother’s Ruin gings her und zu: Pogo, Pöbeleien, Biergespritze, die ganzen Rituale waren neu, auf eine raue Art sehr lustig, sehr energetisch und sehr verwirrend. Verstörung und frischer Wind – das ging also auch hier.

Schaffhausen brannte zwar nicht gerade – aber es kokelte doch ein wenig.

PS: Danke allen, die mir mit Infos aus der Zeit geholfen haben oder in ihre Archive gestiegen sind und mir Fotodokumente zur Verfügung stellten (damals liess man ganz offensichtlich öfter mal sein Smartphone zu Hause, wenn man im Ausgang steil ging): Leo Bei, Florian Glaszer, Tom Krailing, Ralph Wiegandt, Hausi Naef, Urs Rattin, Urs Brauchli, Bruno «Tabula» Tanner, Sandro Rosa, Bruno und Eric Bührer, Peter Greutmann, Manuela Hanke, Gabriel Gmür, Regi Fischer, Mirjam Böhm (Stadtarchiv SH), Elisabeth Christina Conrad, Bruno Sternegg und alle, die ich vergessen habe.

Und Ausgang heute? So:

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Video: watson

Partybilder – früher vs. heute

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    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 19.02.2018 13:14
    Highlight Highlight Dorf"jugend" ist gut - die Typen auf den Fotos (ausser dem zweiten mit dem Töffli) sehen alle Anfang 30 aus. Dieser Schnauzermode sollte man auch keine Träne nachweinen...den Talking Heads hingegen schon.
    • Jürg Odermatt 19.02.2018 14:48
      Highlight Highlight Schnauz macht halt älter, Billy the Kid ;-)! Diese Art Gesichtsbehaarung ist in der Tat eher fragwürdig – aber warens neulich nicht grad die kühneren hipstermässig Aufgestylten, die sich per ironisch gemeintem Schnauz wichtig zu machen versuchten? Talking Heads, oh ja! Ihr Gig in Montreux 1982 ist bis heute eines meiner Live-Highlights!
  • Watcherson 19.02.2018 08:13
    Highlight Highlight Flame Dream und Polo im JK - Das war voll geil!
    • Jürg Odermatt 19.02.2018 14:49
      Highlight Highlight Oh! Du warst dort, Watcherson?
    • Watcherson 19.02.2018 16:37
      Highlight Highlight Aber klar doch war ich dort. Das war meine Jugend. …
      Verdammt steile Treppe da runter!
  • Mnemonic 18.02.2018 13:31
    Highlight Highlight Aahhhh, die Talking Heads...
  • Bluespicker 18.02.2018 11:58
    Highlight Highlight Wieder hammerhart getroffen, märsi!
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:19
      Highlight Highlight Ich habe zu danken, Bluespicker! Bluespicker? Kennen wir uns?
  • Einstein56 18.02.2018 10:44
    Highlight Highlight Auf dem Land ist es zum Teil immer noch so. Und noch viel wichtiger: Sie haben es immer noch sauglatt. Jeglicher Sarkasmus ist da fehl am Platz. Angebrachter wäre eine gewisse Anerkennung für Jugendliche, die ihre Freizeit mit echten Freunden teilen. Ich ziehe diese „Landeier“ auf jeden Fall gewissen „urbanen“ Chaoten und den hippen Clubgängern vor.
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:22
      Highlight Highlight Ich mach mich da auch nicht lustig, Einstein56. Echte Freunde sind so oder so etwas vom Besten – ob in der Stadt oder auf dem Land. Bzw. in der Agglo, wo in der Schweiz wohl am meisten Leute wohnen. Ein bisschen Urbanität & Hipness hat aber schon auch was!
  • Coffey 18.02.2018 10:38
    Highlight Highlight Ein Einblick in die Zeit, als man sich fürs Ausgehen tatsächlich schon um 20.00 Uhr verabredet hat. Dies hat man dann bereits Tage zum voraus telefonisch (ich meine sprechen, nicht schreiben...) so verabredet und sich auch darn gehalten. Poly Magoo in Oberhofen am Thunersee, gute Zeit.
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:24
      Highlight Highlight Genau, Coffey! Wie hat man das damals gemacht? Es funktionierte auf alle Fälle... «Poly Magoo»? Dein Übername damals? Eine Beiz?
    • Coffey 18.02.2018 20:07
      Highlight Highlight Poly Magoo war ein Jugendtreff/Disco-Dance. Offen von 20.00 bis 24.00 :-D In einem alten unterirdischen Bunker.
    • Jürg Odermatt 19.02.2018 14:40
      Highlight Highlight Aha. Danke für die Info, Coffey. Disco im Bunker, nicht unkrass!
  • Cerberus 18.02.2018 09:11
    Highlight Highlight Der "Zürihans". Ein total lieber Typ aber wenn er ein Glässchen zuviel hatte, wurde schon mal ein Polizist zu Kleinholz verarbeitet. Die Dorf-Sheriffs von SH haben immer einen riesen Bogen um ihn gemacht.

    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:26
      Highlight Highlight Ich seh schon, Cerbereus: Du bist ein SH-Insider ;-). Mit den Eisenlegern im Ausgang war damals wirklich nicht zu spassen. Huiii.
  • Posersalami 18.02.2018 03:00
    Highlight Highlight Haha, ich als Kind der 80ger fühle jede einzelne Zeile 😅

    Leider geil. Nur ein Töffli hatte ich nie. Das hatten bei uns nur die ganz harten.
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:28
      Highlight Highlight Danke, Posersalami! Übirgens: «Posersalami», ganz gross bzw.: leider geil. Ich hatte eben auch kein Töffli damals. Und versteckte meinen Neid hinter so etwas wie Öko-Gewissen.
  • Darkside 18.02.2018 01:57
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel, als Töfflibueb der 80er kommen viele gute Erinnerungen auf. Gerne mehr davon!
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:28
      Highlight Highlight Danke, Darkside! Watson & ich arbeiten daran.
  • domimi 18.02.2018 01:29
    Highlight Highlight Und wir, die kein töffli hatten, liefen einfach die paar kilometer nach dem ausgang nach hause. Das konnte dann auch gut mal 4 stunden dauern...
    Das war vor 20 Jahren und manche in meiner gegend machens auch heute noch so ...
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:30
      Highlight Highlight Mann, domimi, ihr seid aber echt hart. Ich ging manchmal auch zu Fuss nach Hause, dem Rhein nach, im Dunkeln – spooky manchmal!
  • Harry Zimm 18.02.2018 01:07
    Highlight Highlight Da schmilzt dem Harry sein Herz - er denkt zurück an die legendären Abende zwischen Fass, Steinbock, Domino, Keller, Kammgarn und an all die anderen Orte dieser kleinen, und doch so grossen Stadt. Scheint, als ob es erst gestern gewesen wäre und doch alles schon so weit weg. Danke für diesen Hammerartikel. This made my day...
    • Fly Baby 18.02.2018 09:33
      Highlight Highlight Geht mir genau so. Und der „Esel“ erst...
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:32
      Highlight Highlight Danke, Harry, das freut mich! Ist doch schon ne Weile her, sagen wir: vorgestern. Und neben den legendären gabs auch unzählige sehr unlegendäre (öde) Abende im Städtli...
    • Urs Kesselring 18.02.2018 13:57
      Highlight Highlight Der Esel der nicht Esel hiess, jaja, das waren Zeiten, nicht immer lustig, aber meistens... Super geschrieben Danke für ein bisschen "früher"
  • Dogbone 18.02.2018 00:50
    Highlight Highlight Da werden Erinnerungen wach... *schwelg*
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:33
      Highlight Highlight Danke, Dogbone, jetzt muss ich mir aber erst mal den Staub aus der Lunge husten – wenn man so tief in den Archiven grübelt, weisch...
  • saugoof 18.02.2018 00:27
    Highlight Highlight Ich bin zwar in einem Kaff in einer anderen Ecke der Schweiz aufgewachsen, aber das klingt doch haargenau auch wie meine Jugend. Ausser das es bei uns (leider) weniger Punk gegeben hat, aber umso mehr Heavy Metal.
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:34
      Highlight Highlight Aloha, saugoof! Ich denke, Schweizer Kleinstädte oder Agglos und was die Leute dort so treiben, das gleicht sich da schon ein bisschen. Die Heavy-Metal-Szene gabs natürlich auch in und um Schaffhausen. Gute Szene!
  • MaskedGaijin 18.02.2018 00:21
    Highlight Highlight Muratti Ambassador. Meine erste Marke. Gibts die eigentlich noch?
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:35
      Highlight Highlight Aber sicher!
  • flying kid 17.02.2018 22:38
    Highlight Highlight Grandios!!! 👍🏻
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:35
      Highlight Highlight Danke, flying kid! Das freut mich.
  • redeye70 17.02.2018 22:02
    Highlight Highlight Tolle Geschichte! Mehr davon bitte 👍🏻
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:35
      Highlight Highlight Danke, redeye70! Wir arbeiten dran!
  • Ticitaca 17.02.2018 21:18
    Highlight Highlight Lustig, das "Motto" in Wien ist bei der Wiener-Schickeria immer noch ur-angesagt... Gewisse Sachen ändern sich wohl nie.. oder betreiben gutes
    Marketing 🤣
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:36
      Highlight Highlight Seavas Ticitaca! Das ist interessant, wusste ich nicht. Na, da muss ich bei meinem nächsten Wien-Abstecher doch gleich mal nachschauen.
  • R. Schmid 17.02.2018 19:42
    Highlight Highlight Habe ich auch schon erlebt, aber in Bümpliz! Oder ganz verrucht mit dem Töffli in Lyss oder Smitten!
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:38
      Highlight Highlight Offenbar glichen und gleichen sich gewisse Szenen in den Kleinstädten und Agglos im Schweizer Mittelland, R. Schmid. Ob ganz oder nicht ganz verrucht ;-)
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 17.02.2018 19:40
    Highlight Highlight Einfach geil geschrieben. Merci und gerne mehr
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:18
      Highlight Highlight Danke für die Blumen, Goon! Wir (Watson & ich) arbeiten daran.
  • Gzuz187ers 17.02.2018 19:10
    Highlight Highlight Als Landeijugendlicher (15, aus dem Fricktal) kann ich sagen das die Jugend immernoch auf den frisierten Töfflis in den Jugendtreff ins Nachbardorf oder zur nächstgelegen Feuerstelle fährt, um die ersten Party und Drogenerfahrungen zu erleben. Ich hoffe diese „Tradition“ wird sich noch paar Jahrzehnte halten.🙏
    • Digitalrookie 18.02.2018 05:29
      Highlight Highlight Perfekt getroffen! Aufgewachsen in Goldach SG pilgerten wir anno 1987 auf unseren frisierten und röhrenden Puch Maxis (die, und nur die!) in den Hohrain- oder Horner Wald, bewaffnet mit Schüga, Camels und einem Kassettenrecorder um unsere Partys zu feiern. Angesagt waren AC/DC und die Guns'n'Roses, die gerade "Appetite For Destruction" herausgebracht hatten. Für alle, die es nicht glauben wollen: Ja, es gab tatsächlich mal eine Jugend ohne Smartphone und Facebook! Und wenn ich mich doch erinnere, war das eine richtig geile Zeit!
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:16
      Highlight Highlight Schönexii, Gzuz187ers! Landeier united!
    • Gzuz187ers 18.02.2018 19:38
      Highlight Highlight @jürgodermatt immerdoch🤝😎
  • Mia_san_mia 17.02.2018 18:36
    Highlight Highlight Solche Berichte finde ich interessant. Es wäre cool, wenn mal erleben könnte, wie es in diesen Zeiten im Ausgang war.
    • SemperFi 17.02.2018 21:21
      Highlight Highlight Naja, es war einfach unbeschreiblich 😂😍👍🏼
    • Statler 17.02.2018 23:31
      Highlight Highlight Na, geil halt. Und vor allem - weitestgehend undokumentiert, zumindest bildlich ;) (ehrlich, zum Glück gab's damals keine Smartphones)
    • Jürg Odermatt 18.02.2018 13:18
      Highlight Highlight Danke! Na ja, ganz unter uns: Es war oft auch einfach sehr, sehr öde. Also ganz ähnlich wie heute ;-).

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