Leben
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10 Lektionen, die ich in meinen Zwanzigern gelernt habe

Die Autorin blickt auf die vergangenen Jahre zurück und wünscht sich, sie hätte einiges vorher gewusst. bild: bianca jankovska

Heute geht es journalistisch mal wieder um ALLES.

22.04.18, 17:08 23.04.18, 12:10


Die meisten Artikeleinleitungen sind total umsonst, deshalb steige ich selbst beim Lesen immer erst irgendwo in der Mitte ein. Als Journalistin gehört das «Überscrollen» zur Berufsneurose. Du darfst natürlich anfangen wo du willst. Auch so eine Lektion: Hör auf dein Bauchgefühl. Aber jetzt wirklich: Es geht los!

«Fingerfood» ist kein Synonym für «Abendessen»

Ich weiss, Clarissa. Natürlich ist es verlockend, dir das Geld für die Fertigpizza an einem Donnerstagabend zu sparen, wenn du ohnehin vor hast auf eine «hippe Vernissage» mit «Fingerfood» zu gehen.

Aber lass dir eins gesagt sein: Erstens werden die Häppchen, auf die sich dein zusammengezogener Magen seit 15 Uhr freut, erst gegen 21.30 Uhr serviert. Zweitens wirst du von all den Menschen blöd angeschaut werden, die du eigentlich beeindrucken wolltest, während du dir das dritte Mini-Brötchen Beef-Tatare in den Mund stopfst und die Reste «unauffällig» in einer Serviette versteckst. 

Du nach der fancy Vernissage:

Bild: Giphy

Ernsthaft. Fingerfood ersetzt kein Abendessen und eignet sich ausserdem semi-gut als Unterlage für das Vodka-Soda-Besäufnis, das dich eventuell noch später erwartet, um an ein unbezahltes Praktikum zu kommen.

PS: Nimm es nicht an. Du wirst es bereuen. 

Simon findet «Fingerfood» auch doof:

Video: watson/Simon Balissat, Emily Engkent

Wer mit Ende 20 keine Zigaretten rollen kann, hat sein Leben verpasst

Erwischt! Ich selbst war bis zu meinem 25. Geburtstag diese Person, die sich ihre Ofen immer von dem Typen rollen liess, mit dem sie gerade ins Bett stieg. Irgendwann war das Verlangen nach Eskapismus dann doch grösser als die Sehnsucht nach Gian – und so habe ich als Nichtraucherin auf meine alten Tage gelernt, mir meine Würde mit selbstgedrehten Zigaretten zu bewahren.

Seither gehöre ich auf Partys zu den Menschen, die sich selbst helfen und nicht wie kleine Kinder auf den Moment warten müssen, bis der Mann mit dem, ... äh sorry, der Weihnachtsmann kommt. Ein grossartiges Gefühl. 

WikiHow bringt dir alles bei. Auch Zigis rollen. >> gif: wikihow

Die richtige Entscheidung ist die, die man fällt, während man gerade heulend die falsche lebt

Für diese Anekdote muss ich immer an Rose DeWitt Bukater denken, die – von aussen betrachtet – das perfekte Leben als Aristokratin mit fancy Dinnern und handsome Ehemann führte, und sich doch am ersten Abend liebend gerne von der Titanic gestürzt hätte.

Wenn ich eines über dieses Glücklichsein gelernt habe, dann, dass sich die meisten Menschen nicht jahrelang konträr zu ihrer inneren Haltung und charakterlichen Neigung verhalten können, ohne depressiv zu werden. Niemand sollte mit jemanden zusammenbleiben, weil es good on paper wirkt. Vielleicht sieht die Realität, die zu dir passt anders aus als das Bild, das du dir auf Instagram zusammengeschustert hast. Wusste schon Charlotte aus «Sex and the City». 

Kann passieren, muss es aber nicht. via giphy

Gilt übrigens auch für den Job.

Schlechte Bücher zu Ende zu lesen ist wie Balsamico am Tellerrand: unnötig

Spart euch die «Verzierung», bitte. shutterstock

Mein Gott, wie oft habe ich versucht, Dostojewskis «Schuld und Sühne» fertig zu bekommen – um dann doch immer an denselben Stellen einzuschlafen. Ich bin kein Fan von ewigen Landschaftsbeschreibungen (das Parfüm, anyone?) und dergleichen. Ich möchte Tempo, ich möchte Witz, ich möchte eine Geschichte, die mich fesselt – und nicht zig Nebencharaktere, die mich mit ihren Einzelschicksalen mehr verwirren als anregen.

Bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Vielleicht.

Und doch spare ich mir seit dieser Erkenntnis jedes Jahr viele Stunden, die ich auch mit etwas Sinnvollerem verbringen könnte. Diesem Internet, zum Beispiel. Wo wir schon beim nächsten Punkt wären.

Sorry, aber niemand liest jemals «irgendetwas später»

«Danke für die Empfehlung, das lese ich gleich, wenn ich Zuhause bin» ist dicht gefolgt vom Christkind die wohl grösste Lüge der Menschheitsgeschichte.

Niemand hat zuhause jemals das gelesen, was ihm irgendjemand kurz vor der Verabschiedung am Bahnhof entgegengeschrien hat.

Menschen lesen so und so schon viel zu wenig, sie werden sich also nicht auch noch mit dem unnötigen Kram auseinandersetzen, den du für wichtig empfunden hast. Deal with it. Menschen sind ignorant. Auch die eigenen Freunde.

«Keine Zeit was zu lesen, muss scrollen.» via giphy

Freundschaft ist das, was übrig bleibt, nachdem man sich angeschrien hat

Eines der grössten Probleme unserer Zeit ist – neben Trumps Präsidentschaft und der aktuellen österreichischen Regierung – der Irrglaube, Freundschaft wäre nur dann gut, wenn man sich bis ins späte Erwachsenenalter die Bewunderung eines ersten Flirts bewahrt.

Ich sage: Wer vor dem Feedback seiner engsten Mitmenschen davonrennt, sollte nicht von Freundschaft sprechen – und sich lieber einen Fanclub oder ein paar Likes bei Facebook kaufen. 
Da kann man dann auch sicher sein, dass in einem Konflikt nichts zurückkommt, was das eigene Ego angreifen könnte.

Was mit dem Ego von manchen Menschen passiert, wenn man sie zu sehr «liked». via giphy

Ego ... Auch so eine Sache, die einem nur im Weg steht. 

Wenn du drei Tage nach einer wichtigen Nachricht noch immer nichts von der Person gehört hast, ist es vorbei

Ich glaube, dazu ist ganz generell schon zu viel gesagt und geschrieben worden.

Auch von mir, hier zum Beispiel:

Apropos Kommunikation: Wer mit 28 immer noch besoffene SMS schreibt, hat ein Problem

Tu es nicht. Wirklich nicht. Nie mehr. Auch nicht, wenn es Alex ist. Es gibt nichts Schlimmeres, als am Morgen danach als Erstes zu checken, wem man in einem nostalgischen Moment seine nicht vorhandene Liebe gestanden hat. (Ausser: die Person neben sich zu fragen, wie sie heisst.)

Ein paar Beispiele von betrunkenen SMS, die man am nächsten Morgen garantiert bereuen wird ... 

Therapie ist wie besoffen einen Seelenstriptease vor dem Chef hinlegen, ohne hinterher gefeuert zu werden

Wer in seinen Zwanzigern keine Therapie machen musste, werfe das erste Benzo.

Es gibt keinen guten Zeitpunkt um a) Schluss zu machen b) schwanger zu werden und c) sich die Fingernägel zu lackieren

Hab ich alles selbst überprüft (also bis auf b) – aber drei Jahre sind ja noch eine ganze Weile, oder? Rund um Weihnachten stehen die Feiertage und Neujahr bevor, im Sommer ist schon Urlaub in Ibiza gebucht und im Herbst fangen immer so lästige Dinge wie neue Arbeitsverträge und Vorlesungen an.

Überhaupt werden sie viel zu schnell erwachsen.

via giphy

Ausserdem ist der Zeitraum, den mein Nagellack zum Trocknen braucht exakt der, in dem ich dazu verleitet werde «trotzdem kurz» in die Chipstüte zu greifen, nur um danach fünfzehn weitere Minuten mit dem Ab- und wieder Anlackieren des kleinen Fingernagels zu verschwenden. 

Die Lektion? Was muss, das muss. Ohne Rücksicht auf die bevorstehenden Schmerzen. 

Manchmal muss man seine eigene Mama sein (wenn die richtige zu weit weg wohnt)

Wieso ist dieses Leben eigentlich ein Vollzeitjob? Kaum hat man eingekauft, muss das Zeug eingeräumt und verarbeitet werden, und sobald die selbstgemachten, wässrigen Spinatknödel endlich aus dem Wasser kommen und mit Champignons-Rahmsauce verspeist werden, kann man sich schon wieder hinstellen und den ganzen Spass abwaschen. Und dann ist das Bett nicht mal frisch bezogen!  

Du auf dem Weg zu einem «richtigen» Erwachsenen:

via giphy

Es kann ganz schön nerven, seine eigene Mama zu sein, weil das nicht nur Hausarbeit, sondern auch ganz viel gutes Zureden bedeutet. Wenn der Auftraggeber mal wieder in der letzten Sekunde absagt wie das Tinder-Date vom Vorabend, zum Beispiel. Eines könnt ihr mir glauben: nichts ist so anstrengend, wie sich selbst beim Phrasendreschen zuzuhören.  

Deshalb produziere ich auch keine Podcasts.

Was habt ihr so gelernt, Kinder?

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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59
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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ramy 24.04.2018 09:59
    Highlight 2: Naja, ich kann bis heute keine Zigis rollen, schlichtweg weil ich nicht rauche. Finde nicht dass ich da was verpasse
    9 2 Melden
  • Gummibär 24.04.2018 09:47
    Highlight Wenig.
    1 0 Melden
  • Mélisande 23.04.2018 16:29
    Highlight Kein Mensch geht freiwillig auf ein Toi Toi Wc-Häuschen, ausser es ist ein Notfall.
    14 0 Melden
  • Lady Shorley 23.04.2018 11:59
    Highlight Hiermit werfe ich wohl den ersten Benzo....
    19 5 Melden
  • El Pepe 23.04.2018 11:43
    Highlight was macht den der mit dem tabak?! sieht fast schon wie misshandlung aus! ein mla fix in den beutel fassen und es in der hand vorrolle und ab ins paper! ich drehe schon 10zigis bis der mal fertig mit seinem tabak ist
    3 2 Melden
  • FrauMirach 23.04.2018 10:49
    Highlight Aiii, du nimmst den Mund ganz schön voll: Schlechte Bücher = Dostojewski? Die guten sind äuä von ... wie heisst der Kerl nochmal: Joël Dicker? Try harder 😏
    25 2 Melden
    • Lichtblau550 23.04.2018 23:12
      Highlight Das fand ich jetzt auch suboptimal 😉. Aber daneben gibt‘s doch auch viel Wahres.
      1 0 Melden
  • lilie 23.04.2018 09:00
    Highlight Die Autorin und ich unterscheiden sich temperamentsmässig wohl massiv. Es wäre mir schon als Kind nicht eingefallen, etwas zu tun, was mir zuwider läuft. Dadurch war ich zwar immer eine Aussenseiterin, dafür hatte ich den ganzen Stress nicht.

    Und da ich bereits mit 14 für die ganze Familie kochen musste, weil meine Mutter keine Zeit hatte, konnte mich bei meinem Auszug mit 21 nichts sonderlich schrecken im eigenen Haushalt.

    Meine Erkenntnisse aus den 20ern gingen eher in die Richtung: Deine Träume können eh nicht wahr werden, also arbeite mit dem, was du kriegst.
    43 13 Melden
  • stimpy13 23.04.2018 08:46
    Highlight Meine wichtigsten Lektionen:

    Alles was Du tust, kommt irgendwann zurück. Ob positiv oder negativ.

    Streite niemals schriftlich (SMS, Whatsapp, Brief...).

    Du wirst es niemals allen recht machen können.

    Behandle andere, wie Du gern behandelt werden möchtest.

    wissen ist macht. ich weiss nichts - macht nichts.
    43 2 Melden
  • jjjj 23.04.2018 07:40
    Highlight don't run unless being chased
    12 0 Melden
  • DanielaK 23.04.2018 05:45
    Highlight Hmm... Ich fand das mit den Zwanzigern nicht so dramatisch... Gut, mag daran liegen, dass ich einen anderen Weg gehe als die Schreiberin. Nach der Lehre gleich eine eigene Wohnung, 1 1/2 Zimmer ist gar nicht schlecht zum angewöhnen. Mit 20 meinen Mann kennengelernt, mit 22 gemeinsamein Haus bezogen, mit 23 geheiratet und ein Kind bekommen.ist auch ein spannendes Abenteuer! 😂
    45 13 Melden
    • SJ_California 23.04.2018 07:43
      Highlight Du hast die 20er übersprungen und gleich mit den 30ern angefangen 😉
      99 3 Melden
  • Jemima761 23.04.2018 01:04
    Highlight Man kann tatsächlich EINEN Nagel ablackieren, ohne die anderen Nägel zu beeinträchtigen? Zeig!
    36 0 Melden
    • Lichtblau550 23.04.2018 23:19
      Highlight Es gibt doch jetzt diese praktischen Töpfchen. Finger rein, im mit Entferner getränkten Schaumstoff drehen, fertig. Mit Zehen schaffen das aber nur Fortgeschrittene.
      3 0 Melden
  • Phrosch 22.04.2018 22:01
    Highlight Wenn du darauf wartest, für etwas reif oder erwachsen genug zu werden, wirst du es nie tun.
    76 1 Melden
  • Illyria & Helvetia 22.04.2018 21:56
    Highlight Ich bin bald 25 und habe vor allem eines gelernt: Das Leben ist viel zu kurz, um das zu tun, was man nicht will.
    66 5 Melden
  • Rajasu 22.04.2018 21:30
    Highlight Shit, ich hab die 30 bereits geknackt und denk immer noch, dass ich irgendwann dann mal mit Zigarettenrollen anfangen werde. Genauso wie ich mir gesagt habe, sobald ein Päckli 5.- kostet hör ich auf. Von daher: Vorsätze bringen nichts, ausser man setzt sie sofort um
    69 1 Melden
  • elmono 22.04.2018 21:10
    Highlight Die einzige Konstante ist die Veränderung. Man kann keine Dinge oder Mensche festhalten und annehmen diese seien für immer da, sondern man muss den flüchtigen Moment geniessen.
    51 1 Melden
    • Banananas 23.04.2018 09:03
      Highlight Mein Lebensmotto :)
      4 0 Melden
  • Snowy 22.04.2018 20:50
    Highlight Geh fremde Länder erkunden - so oft wie irgendwie möglich.

    Sei so unabhängig wie möglich.

    Sei wild und habe keine Angst - vor nichts und niemandem.
    53 26 Melden
    • jjjj 23.04.2018 07:41
      Highlight vergrössere deinen ökologischen Fussabruck so schnell wie möglich.
      49 6 Melden
    • Snowy 23.04.2018 09:42
      Highlight Nachtrag: Verwechsle Angst nicht mit Respekt/Gutmütigkeit.

      @jjj: Nein, es liegt eben nicht an uns kleinen Leuten aufs Reisen zu verzichten, nur weil die Politik ihre Hausaufgaben nicht macht.

      Es liegt an der Politik endlich Gesetze zu erlassen, dass es nicht CHF 150.- kostet um übers Weekend nach Marrakesch zu fliegen (z.B. in dem man Kerosin nicht mehr steuerbefreit).

      Btw.: Man muss nicht immer Fliegen um fremde Länder zu entdecken... Abenteuer kann man auch bspw in Europa per Autostopp etc erleben.

      @Silent: Warum widersprüchlich? Alles eine Frage der Prioritäten (zumindest als Schweizer)
      10 11 Melden
    • Snowy 23.04.2018 13:30
      Highlight Hallo Silent

      Für den alljährlichen, zweiwöchigen Strandurlaub hast Du recht.

      Bezüglich Reisen i.S. v. entdecken/verreisen/unterwegs sein: Denke, dies ist abhängig davon mit welcher Perspektive/Absicht man am Reisen ist.
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 22.04.2018 19:58
    Highlight #7 ist falsch. Viele wünschen sich zwar, dass es so ist. Aber es gibt immer wieder Situationen, wo ich und andere nicht innerhalb von 3 Tagen antworten können. Auch wenns wichtig ist.
    65 15 Melden
    • elmono 22.04.2018 21:10
      Highlight Spion?
      5 3 Melden
    • N. Y. P. D. 22.04.2018 21:23
      Highlight Nein, gibt es nicht.

      Es gibt keine Situationen, wo Du während 72 h nicht schnell Zeit findest um schnell

      Melde mich..

      zu schreiben.
      54 20 Melden
    • Flötist 22.04.2018 21:50
      Highlight @N.Y.P. Gibt es.
      17 30 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paternoster 22.04.2018 19:49
    Highlight Bianca, das hat mich am Lesen gehalten. Sehr frisch, frech und überraschend wahr.
    14 27 Melden
  • Graviton 22.04.2018 19:14
    Highlight Ist jetzt vielleicht nicht so deep, aber doch nice to know: Wenn man voll betrunken ist und einen Joint raucht, muss man meistens kotzen.
    241 21 Melden
    • Knety 22.04.2018 20:52
      Highlight Ich empfehle dir einen Vaporizer.
      4 8 Melden
    • Firefly 22.04.2018 21:08
      Highlight Kannst auch auf dem Rücken liegend die Augen schließen, passiert das gleiche
      20 1 Melden
    • elias776 22.04.2018 21:33
      Highlight Dem kann ich nur zustimmen;)
      10 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 22.04.2018 18:42
    Highlight Wenn Du Dir selbst zu wenig wert bist, um für Dich selbst zu kochen, dann brauchst Du Dich gar nicht erst auf Andere einzulassen.
    43 26 Melden
    • aglio e olio 22.04.2018 20:34
      Highlight Warmes Essen wird überbewertet.
      ;)
      Sage ich obwohl ich gerne koche.
      16 18 Melden
  • Capoditutticapi 22.04.2018 18:09
    Highlight Wie wärs mit dem: Niemand kann das Loch in dir stopfen, ausser du selbst.
    169 8 Melden
    • Alnothur 22.04.2018 18:46
      Highlight Essen stopft das Loch manchmal auch ganz gut. Leider.
      59 8 Melden
    • Olaf! 23.04.2018 13:43
      Highlight Also laut Twilight kann das Loch auch mit
      heissen Vampiren und Werwölfen gestopft werden.
      6 0 Melden
  • franklyn 22.04.2018 17:48
    Highlight Ich bin zwar noch in meinen Zwanzigern, dennoch habe ich gerade letztens eine Lektion gelernt, die ich gerne mit euch teile: Gefühle sind völlig irrational und entspringen keiner Logik. Früher wollte ich immer alles Hintergründen und einem logischen Muster zuweisen, doch was die Gefühle angehen, ist dies schlichtweg unmöglich.
    86 9 Melden
    • Ueli der Knecht 22.04.2018 18:49
      Highlight Ich sehe da schon etwas Logik dahinter, zB.:

      1) wenn Gefühle keinen evolutionären Vorteil bringen würden, dann hätten wir keine Gefühle; Daher ist es logisch, dass Gefühle evolutionsbiologische Überlebensvorteile bringen; Survival of the fittest.

      2) Je mehr Gefühle einer empfindet, desto leichter ist er verletzt. Logisch! Die Gefühlloseren merken es nicht einmal, wenn sie sensiblere Mitmenschen verletzen.

      Ergo:
      Wenn du oft verletzt wirst, betrachte deine Feinfühligkeit als Vorteil, den du anderen gegenüber hast. Gib acht, dass du dich von den anderen nicht auf ihr Niveau abstumpfen lässt.
      72 7 Melden
  • TanookiStormtrooper 22.04.2018 17:44
    Highlight Fun Fact: Ich habe nie geraucht, kann aber trotzdem Zigaretten rollen... Glück gehabt. 😂
    45 6 Melden
  • aglio e olio 22.04.2018 17:38
    Highlight "Manchmal greift man ins Klo, aber findet trotzdem 'ne Rolex"
    40 11 Melden
    • bfm 22.04.2018 20:00
      Highlight sind die Dinger überhaupt wasserdicht?
      51 2 Melden
    • aglio e olio 22.04.2018 20:36
      Highlight 😑
      21 1 Melden

Wann ist es okay geworden, sein Wort nicht mehr zu halten?

«Ich komm dann später. Vielleicht.»

Letztens auf Instagram hab ich sie wieder gesehen: die grafisch einwandfreie Aufforderung, freitagabends doch einfach zuhause zu bleiben nach einer anstrengenden Woche. «Selfcare first» lautet die ungeschriebene Regel des Instaversums.

Hauptsache, man tut sich selbst etwas Gutes, während man ein Klatschheft im Schaumbad liest. Hinter mir die Schaum, äh, Sinnflut! Und was die anderen wollen: auch egal.  

So sehr ich diese Einstellung auch begrüsse – langsam hat sie spürbar negative …

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