Leben

«Umso schlechter es mir gesundheitlich geht, desto schwärzer mein Humor», sagt Cartoonist Phil Hubbe. Bild: Phil Hubbe

Cartoonist zeichnet über Behinderte und Kranke: «Es ist albern, sich zu  entschuldigen»

Phil Hubbe ist Cartoonist und leidet unter Multiple Sklerose. Seine Therapie: Er zeichnet bitterböse Karikaturen. Warum man nicht nur mit, sondern auch über Behinderte und Kranke lachen sollte, erzählt er im Interview.

26.11.17, 11:02 27.11.17, 08:56

Viele lachen, wenige beschweren sich. Die Karikaturen von Phil Hubbe können schon mal anecken, aber das nimmt der Deutsche in Kauf. «Behinderte Cartoons» nennt er jene seiner Zeichnungen, in denen er Witze über Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten erzählt. Dabei hört er von Betroffenen häufig: «Du darfst das». Denn: Phil Hubbe leidet unter Multiple Sklerose (MS).

Am 1. und 2. Dezember tritt der Cartoonist an der Swiss Handicap, der Messe für Menschen mit und ohne Behinderung in Luzern, auf. Zuvor spricht er im Interview über Humor und wie er helfen kann, mit einer Krankheit klar zu kommen.

Phil Hubbe, Sie leiden an Multiple Sklerose (MS). Können sie über Ihre eigene Krankheit lachen?
PHIL HUBBE: Wenn nicht, hätte ich meinen Beruf verfehlt. Hier ist es die Grundvoraussetzung, dass man über sich selber lachen kann. Dazu gehören auch Krankheiten. Wer das nicht kann, kann kein guter Komiker oder Cartoonist sein. 

«Vor allem Nicht-Betroffene beschweren sich über meine Cartoons. Sie sagen: Das macht man nicht, darf man nicht.»

Ihre gelungenste Zeichnung über Ihre eigene Krankheit?
Die MS Rainer (Bild unten). Es war einer meiner ersten behinderten Cartoons. Er ist auch der Lieblingswitz von vielen anderen Menschen mit Multiple Sklerose. So rief mich einmal eine Frau aus der Schweiz an und erzählte mir, dass ihr Ehemann dank der Karikatur zum ersten Mal seit fünf Jahren über seine Krankheit lachen konnte. Das sind Bestätigungen, die man gerne hört. 

Bild: Phil Hubbe

Können alle Betroffenen darüber lachen, oder gibt es auch jene, die Ihre Witze verletzt?
Es gibt auch negative Reaktionen. Es ist aber vor allem eine Frage des Humors. Meiner ist relativ schwarz und wer mit schwarzem Humor nichts anfangen kann, kann sich auch nicht an meinen Karikaturen erfreuen.

Zur Person: Phil Hubbe

Phil Hubbe wurde 1966 in Haldensleben (DE) geboren. 1988 diagnostizierte sein Arzt bei ihm die Krankheit Multiple Sklerose. In der Folge ermunterten ihn seine Freunde, seine Krankheit zum Thema seiner Cartoons zu machen. Bis heute zeichnet er über seine, aber auch andere Krankheiten und Behinderungen. Mit Erfolg: Phil Hubbe veröffentlichte bisher sechs Bücher voller «Behinderte Cartoons». Bild: zvg

Es gibt also Beschwerden?
Manchmal. Aber vor allem von Nicht-Betroffenen. Sie sagen: Das macht man nicht, darf man nicht. Direkt-Betroffene beschweren sich dann, wenn sie die Wendung in ihrem Leben noch nicht verarbeitet haben. Negative Reaktionen sind aber die Ausnahme.

Wie erklären Sie sich das vorwiegend positive Echo?
Menschen mit einer Behinderung oder Krankheit wollen dazugehören, auch beim Humor. Man muss mit, aber auch über Behinderte lachen können. Sonst schliesst man sie aus. Oder, wie der Journalist und Komiker Herbert Feuerstein einmal gesagt hat: «Auch Behinderte haben das Recht verarscht zu werden.»

«Wenn man sagt, dass nur Behinderte Witze über Behinderte machen dürfen, wäre dies eine weitere Art der Ausgrenzung.»

Was antworten Sie jenen, die sagen, man macht keine Witze über Menschen mit Behinderung?
Gegenfrage: Warum nicht? Man macht über alle möglichen Sachen Witze, auch über Ethnien. Meine Zeichnungen müssen nicht jedem sein Ding sein. Mann ist ja aber auch nicht gezwungen, sie anzuschauen oder meine Bücher kaufen. 

Haben Sie durch Ihre MS-Erkrankung das Recht, diese Witze machen zu dürfen?
Entscheidend für mich ist, ob der Witz gut ist und nicht, wer ihn gemacht hat.  Zudem: Wenn man sagt, dass nur Behinderte Witze über Behinderte machen dürfen, wäre dies eine weitere Art der Ausgrenzung. Es ist aber tatsächlich so, dass es viele Betroffene gibt, die mir sagen, «du darfst das». 

Ihre Witze sind also durch Ihre Krankheit akzeptierter.
Ja. Wenn sich einer beschwert, sage ich im Notfall, «sorry, ich bin selbst betroffen». Auch wenn es ein wenig albern ist, sich zu entschuldigen. 

Bild: Phil Hubbe

Kann ein Witz zu weit gehen?
Für mich gibt es keine feste Grenze, sie verschiebt sich je nach Situation. Bei mir ist es so: Je schlechter es mir gesundheitlich geht, desto schwärzer ist mein Humor. Worüber ich am Anfang Mühe hatte Witze zu machen, war über tödliche Krankheiten, wie Krebs. Doch selbst für diesen Bereich habe ich Anfragen bekommen und mittlerweile begonnen, darüber zu zeichnen.

Wieso haben Sie sich am Anfang nicht an den Tod herangewagt?
Auch wenn es jetzt ein wenig makaber klingt: Tod ist immer noch etwas anderes, als wenn einfach ein Arm oder Bein ab ist. Darum war ich zu Beginn vorsichtig. Dasselbe mit psychischen Erkrankungen. Wie kann ich diese darstellen, ohne ins Fettnäpfchen zu treten? Ich war angewiesen auf die Reaktionen der Betroffenen und war dann überrascht, wie gut die Karikaturen aufgenommen wurden. 

«Es wäre für mich einfacher zu verarbeiten, auf den Rollstuhl angewiesen zu sein, als nicht mehr zeichnen zu können.»

Sie haben vorhin gesagt, je schlechter es Ihnen geht, desto schwärzer Ihr Humor. Warum?
Das kann ich nicht so genau erklären. Aber wenn es einem schlecht geht, hat man das Bedürfnis Frust abzulassen. Und dies geht bei mir ganz gut, indem ich zeichne. Meine Zeichnerei ist für mich somit auch ein wenig Therapie, um meine Krankheit zu verarbeiten.

Haben Sie davor Angst, dass Sie wegen Ihrer Krankheit eines Tages nicht mehr zeichnen können?
Das war zu Beginn tatsächlich meine grösste Befürchtung. Es wäre für mich einfacher zu verarbeiten, auf den Rollstuhl angewiesen zu sein, als nicht mehr zeichnen zu können. Bei MS kann man ja nie vorhersagen, wie der Krankheitsverlauf sein wird. Aber ich habe die Krankheit mittlerweile seit 30 Jahren und da ist man schon ein wenig beruhigter.

Bild: Phil Hubbe

Das war zu Beginn anders?
Als mein Arzt mir damals die Krankheit diagnostizierte, hat er mir davon abgeraten, auf die Zeichnerei zu setzen. Ich solle lieber Mathematik studieren.

Hatten Sie kurz überlegt, der ärztlichen Empfehlung zu folgen?
Ich wusste damals nicht viel über die Krankheit und im Ratgeber, den mir der Arzt abgab, waren vor allem die schweren Fälle dokumentiert. Klar, macht man sich dann seine Gedanken.

Dennoch haben Sie es gewagt.
Das ist das Schöne, wenn man jung ist. Man ist unbedarfter. Ich stürzte mich nach meinem abgebrochenen Mathematik-Studium ohne Ausbildung ins Berufsleben. Ob ich es heute noch gleich machen würde, mit dem Wissen, was MS bedeutet, weiss ich nicht. Aber fest steht: Ich habe meine Entscheidung nie bereut. 

Bild: Phil Hubbe

Jetzt zeichnen Sie seit zwei Jahrzehnte über Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten. Ist Ihnen das Thema noch nicht verleidet?
Eigentlich nicht. Wobei es manchmal schwer ist, noch einen neuen Ansatz zu finden. Zum Glück bekomme ich auch immer wieder Themen von Betroffenen zugetragen, die sagen, «über meine Krankheit hast du noch nicht gezeichnet».

Wie erklären Sie sich die hohe Nachfrage für Karikaturen über Behinderte?
Humor gehört in allen Lebensbereichen dazu. Und gerade für die Betroffenen ist es eine Möglichkeit, mit ihrer Krankheit oder Behinderung umzugehen. Und Nicht-Betroffenen zeigt es, dass Menschen mit Behinderung oder Krankheit nicht einfach in einer Ecke sitzen und trauern, sondern ganz normale Menschen sind. Zudem können Karikaturen auf Probleme aufmerksam machen.

Machen Sie ein Beispiel.
In einer meiner Karikaturen steht ein Rollstuhlfahrer vor der Tür, davor zwei Stufen. An der Tür steht geschrieben: Hunde müssen draussen bleibt. Der Hund, der neben dem Rollstuhlfahrer sitzt, sagt: «Du auch?» Das ist ein Beispiel, wie man ein Problem über die Schiene Humor zeigen kann. 

Bild: Phil Hubbe

Hat jede gute Zeichnung eine Botschaft?
Nein. Ich gehe auch nicht mit dem Vorsatz an den Cartoon, jetzt einen Missstand aufzudecken. Diese pädagogisch wertvolle Herangehensweise würde auch nicht funktionieren. Wichtig ist, dass die Leute die Zeichnung witzig finden. Wenn sie auch noch eine Botschaft hat, umso besser.

Welche Krankheit oder Behinderung lässt sich am besten in einem Cartoon verarbeiten?
Bei mir ist Multiple Sklerose ganz gut, weil ich mich hier auskenne und weiss, welche Typen Kranke es gibt. Ansonsten ist es generell einfacher eine physische Krankheit zu zeichnen als eine psychische. Beispiel: Eine Karikatur über einem Mann ohne Armee versteht jeder. Bei einer Krankheit, die man den Menschen nicht auf den ersten Blick ansieht, wird es für den Cartoonisten schwieriger. 

Bild: Phil Hubbe

Lachen Sie auch selber über Ihre Cartoons?
Ich sitze jetzt nicht lauthals lachend über meinen Zeichnungen. Aber man sollte schon selber darüber lachen können, zumindest Schmunzeln. Als Cartoonist ist man ja die erste Person, die testet, ob der Witz funktioniert oder eben nicht. 

Wie inspirieren Sie sich?
Es gibt kein Rezept. Manchmal klappt es ganz gut, und ein anderes Mal sitzt man nur da und grübelt. Was ich seit einigen Jahren mache, ist, dass ich mir eine Auszeit gönne. Ich fahre eine Woche lang alleine an die Ostsee und arbeite nur an meinen behinderten Cartoons. Ich kriege frische Luft, neue Ideen, neue Gedanken.

Swiss Handicap

Die Schweizer Messe für Menschen mit und ohne Behinderung greift Themen rund um das Leben mit einer geistigen, körperlichen, psychischen oder sensorischen Behinderung auf. Sie findet in diesem Jahr vom Freitag, 1. Dezember bis Samstag, 2. Dezember auf dem Messegelände in Luzern statt. Weiter Informationen: https://www.swiss-handicap.ch

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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26
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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 27.11.2017 20:01
    Highlight Das:
    1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.11.2017 19:59
    Highlight Ich finde diese Cartoons haben keinen schwarzen Humor. Schwarzer Humor, das war die Organtransplantation der Monte Pythons. Seither ist der schwarze Humor erbleicht.
    0 0 Melden
  • häfi der Spinat 26.11.2017 16:46
    Highlight Dies müssten mal all jene Aufgeklährten lesen, die finden, Karikaturen über Religiöse seien tabou.
    59 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.11.2017 13:27
      Highlight ... leider führen gewisse Witze zu Taboooom ...
      7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.11.2017 16:27
    Highlight Über behinderte geht okay aber sobalds über ausländer ist wirds diskriminierung genannt...
    27 69 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.11.2017 09:38
      Highlight Es geht auch über Ausländer, solange es Witz und Stil hat. Aus der braunen Ecke kommen aber nur despektierliche-dümmliche Schenkelklopfer ...
      23 2 Melden
  • Alnothur 26.11.2017 14:52
    Highlight Es ist doch immer so, dass sich primär Unbeteiligte "im Namen Anderer" empören, meist ach so bekümmerte Linke... Wie vor etwa einem Jahr in Deutschland irgend ein Kreisverband der Grünen wegen einem "Fahrendenschnitzel" in einem Restaurant. Die Sinti, Roma, Zigeuner die dort essen gingen, fandens witzig. Die Grünen machten eine Anzeige.
    60 26 Melden
  • Joe Smith 26.11.2017 13:46
    Highlight Hat Phil Hubbe wirklich gesagt, er mache behinderte Cartoons? Meinte er nicht eher Behinderten-Cartoons?
    13 57 Melden
  • Hartmann Stahlberg 26.11.2017 13:24
    Highlight Nochmals...
    Ich kämpfe mich seit 12 Jahren mit MS durch denn Alltag. Meine Mutter hatte vor paar Jahren eine Amnesie. Meine Schwester hat seit Jahren Lupus. Mein Bruder hat seit paar Jahren Diabetes. Seine Freundin hat letztes Jahr den Brustkrebs besiegt. Mein Vater ist vor 2 Wochen an Krebs gestorben.

    Trotz „Betroffenheit“ finde ich diese Comics alles Andere als lustig. Genial keineswegs!
    23 122 Melden
    • öpfeli 26.11.2017 13:58
      Highlight Das ist auch okei, Humor ist verschieden.
      Ihnen wünsche ich alles Gute.
      171 3 Melden
    • Jekyll & Hyde 26.11.2017 17:32
      Highlight Sie müssen bzw. dürfen es auch nicht lustig finden.
      Humor ist immer ein kann Angebot.
      Mein Onkel (ebenfalls MS seit ca. 10 Jahren) hat sich jedenfalls weggeschmissen als ich ihm das MS Rainer-Bild gezeigt habe.....er heisst auch noch so 😂

      75 2 Melden
    • Sisiphos 26.11.2017 22:34
      Highlight Wenn Sie jetzt erkennen können, dass Sie persönlich diese Cartoons nicht lustig finden müssen und das genauso normal ist, wie sich darüber tot lachen zu können, dann bleibt die Welt im Gleichgewicht.
      29 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.11.2017 09:39
      Highlight @ Stahlberg: Sorry, ich hab ihren Witz nicht begriffen, wo ist die Pointe?
      4 9 Melden
  • Datsyuk 26.11.2017 13:16
    Highlight Bitte weitermachen. Humor ist wichtig. Er kann enorm helfen.
    58 3 Melden
  • Bacchus75 26.11.2017 13:02
    Highlight Wo ist die Grenze? Ich finde die Cartoons gut und gelungen. Es ist zwar nicht mehr jedermanns Humor aber doch Humor.

    Es ist ja schon oft so, dass Betroffen selber mit viel Humor mit ihrer Situation umgehen. Eine kleine Geschichte dazu. Ich stand am Bellevue am Fussgängerstreifen, neben mir ein Mann im Rollstuhl. Es wird grün und er meint nur: "Es ist zwar ein Fussgängerstreifen aber ich gehe jetzt trotzdem" und grinst über das ganze Gesicht.

    Eine Antwort hatte ich definitiv nicht bereit fand es aber selber sehr witzig...
    142 1 Melden
  • marmuel 26.11.2017 13:01
    Highlight Rire c'est bon pour la santé !
    210 3 Melden
    • Jay #No Billag 26.11.2017 13:10
      Highlight Was?
      9 73 Melden
    • Der_kleine_Teufel 26.11.2017 17:05
      Highlight Ich komme gebürtig aus dem Tessin. Kann jemand übersetzen, bitte?
      7 6 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 26.11.2017 18:50
      Highlight @ Teufel
      24 0 Melden
    • grumpy_af 27.11.2017 13:21
      Highlight "Lachen ist gut für die Gesundheit." Wortwörtlich: "Lachen, das ist gut für die Gesundheit."
      Herrgott, wie empfindlich die elitären User reagieren, wenn jemand kein Französisch versteht...
      10 1 Melden
    • Der_kleine_Teufel 27.11.2017 14:12
      Highlight Dankeschön grumpy_af :)
      6 1 Melden
    • Jay #No Billag 27.11.2017 16:11
      Highlight Danke grumpy_af
      4 1 Melden
  • Mitsch 26.11.2017 12:54
    Highlight Schlicht und eifach genial. Humor als Therapie hat mir immer geholfen - besonders wenn das Schwarz, was mich umgeben hat, dunkler nicht mehr hätte werden können!
    59 2 Melden
  • Scaros_2 26.11.2017 12:01
    Highlight Ich finde diese Comics absolut genial!
    167 4 Melden
  • Nuka Cola 26.11.2017 11:51
    Highlight Genial, genau wie es sein sollte.
    41 1 Melden
  • Karl Müller 26.11.2017 11:36
    Highlight "Eine Karikatur über einem Mann ohne Armee versteht jeder. "

    Hm, ist das eine Karikatur über Andreas Gross?
    82 1 Melden

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