Leben

Silja Läng mit dem Brustpanzer ihrer ersten, eigenen Rüstung. Hunderte Kristalle aus Harz hat sie dafür hergestellt und verklebt. Bild: watson

Cosplayerin Silja: «Ich inszeniere mich nur als starke oder Badass-Frau»

«Cosplayer sind hoffnungslose Träumer, die keine Freunde haben und sich darum in ihre Fantasiewelt flüchten» –  so das Vorurteil. Die Realität sieht anders aus.

23.11.17, 18:54 24.11.17, 10:02

An der Wand gegenüber dem Eingang lagern Rüstungsteile so gross, dass der Blick einen Moment fasziniert darauf haften bleibt. Daneben stehen ein Kleiderständer, ein Holzschrank und ein einfaches Regal, vollgestopft mit Sprühklebern, Styroporkugeln, Farbflaschen und Stoffbündeln. Diverse Schubladen und Kisten enthalten Kleinteile, bei denen man nur erahnen kann, wofür sie gut sind. Die einzigen zwei Fenster sind mit unzähligen vollgestopften Kisten verbarrikadiert. Ein Schlaraffenland für eine Bastlerin.

Ich befinde mich in Bern im Atelier von Cosplayerin Silja. Die 24-Jährige sitzt an ihrem Arbeitsplatz, einem rund zwei Meter langen Tisch, der mit unzähligen Materialien übersät ist. Irgendwo dazwischen liegen Werkzeuge, die einem eines verraten: Hier ist handwerkliches Geschick gefragt. Über all diesem scheinbaren Durcheinander thront eine Wand aus Postern von Cosplayerinnen und fiktiven Figuren. Viele davon aus dem Game-Bereich. Es ist das Spezialgebiet von Silja.

Silja, wie lange machst du jetzt schon Cosplay?
Silja: Im Februar sind es vier Jahre.

Was ist eigentlich Cosplay?

Das Wort Cosplay setzt sich aus den englischen Wörtern «Costume» und «Play» zusammen. Cosplay kommt ursprünglich aus den USA und ist mittlerweile weltweit populär. Fans basteln sich oft sehr aufwändige Kostüme, bei denen meist Film-, Serien- oder Game-Charaktere als Grundlage dienen. Diese Cosplays präsentieren sie dann an entsprechenden Messen, sogenannten Conventions. Es gibt sogar extra Veranstaltungen mit Catwalks, auf denen die Cosplayer ihre Kostüme in Szene setzen können. Oft ist so ein Event mit einem Wettbewerb verbunden, bei dem beispielsweise Preise für das beste Kostüm, das Auftreten oder den Gesamteindruck vergeben werden. Ein Cosplay wird nicht zuletzt durch den Träger zum Leben erweckt, was dazu führt, dass gewisse Cosplayer riesige Fangemeinschaften haben.

Wie bist du überhaupt zu diesem Hobby gekommen?
Erstmals in Kontakt kam ich mit Cosplay 2009 durch die JapAniManga Night. Damals wusste ich aber noch nicht, dass man das so nennt. Auch hatte ich mein damaliges Kostüm einfach gekauft. Danach habe ich das Thema für eine Weile aus den Augen verloren.

Und dann?
Ein paar Jahre später bin ich vor allem durch Facebook erneut auf Cosplay gestossen. Immer wieder sah ich Bilder von Conventions, mit Leuten, die riesige Rüstungen trugen, und ich begann mich zu fragen: Was ist das eigentlich und wie machen die das? Ich habe mich dann intensiv mit der Materie auseinandergesetzt, mir Bücher gekauft und Tutorials geguckt. Schliesslich habe ich mir einen eigenen Charakter designt und die Rüstung in nur zwei Wochen gebastelt. Danach konnte ich einfach nicht mehr aufhören.

Siljas erstes Kostüm: die Frost Queen Janna aus dem Game «League of Legends».

Wie hat deine Familie auf dein Hobby reagiert?
Mein Bruder fand es gleich super. Meine Mutter war zuerst etwas besorgt, vor allem, weil ich so viel Zeit investierte und dafür andere Dinge vernachlässigte. Mittlerweile unterstützt sie mich, wo sie nur kann, teilt meine Beiträge, begleitet mich auf Conventions und ist extrem stolz auf mich. Es gibt aber auch einen Teil meiner Familie, der mit Cosplay nicht so viel anfangen kann. Sie finden es zwar schön, aber sie würden mich jetzt nie an einem Event besuchen kommen, um mich live zu sehen.

«Durch das Cosplay habe ich wirklich gute Freunde gefunden.»

Hast du das Gefühl, dass du wegen deines Hobbys Freunde verloren hast?
Ja. Aber nicht unbedingt, weil sie Cosplay schräg fanden und nichts damit zu tun haben wollten. Vielmehr hatte ich immer weniger Zeit, weil ich mich andauernd auf neue Conventions vorbereiten musste. Cosplay-Freunde sagen da: «Komm, lass uns zusammen basteln» und dann hast du etwas Quality-Time. Andere Freunde bleiben so leider auf der Strecke.

Hat sich dein soziales Umfeld dadurch sehr verändert?
Ja. Durch das Cosplay habe ich wirklich gute Freunde gefunden. Ich nenne sie gerne meine kleine Cosplay-Familie. Sowas hatte ich bisher noch nie. Leute, die für mich die Hand ins Feuer legen würden und umgekehrt – das kam erst mit dem Cosplay.

Woher nimmst du jeweils deine Ideen für dein nächstes Kostüm?
Ich habe eine extrem lange Wunschliste mit Kostümen, die ich noch machen möchte. Manchmal habe ich aber auch einfach spontan Bock, ein anderes Cosplay zu machen. Zum Beispiel hatte ich erst kürzlich schon Pläne für mein nächstes Projekt und dann kam bei League of Legends ein neuer Championship-Skin raus und ich dachte mir: «Fuck, den muss ich unbedingt machen!»

Solche Bilder des Championship-Skins helfen Silja bei der Planung des Kostüms. Bild: Riot Games

Danach suche ich Referenzbilder aus dem Internet. Vielleicht gibt es auch schon ein 3D-Modell, das ich mir angucken kann. Anhand der Bilder und Modelle nehme ich das Kostüm anschliessend Schritt für Schritt auseinander. Trägt die Figur einen Bodysuit? Aus welchen Materialien mache ich die einzelnen Teile? Welche Schnittmuster brauche ich? Finde ich die Perücke in der korrekten Farbe? So trage ich nach und nach meine ganze Materialliste zusammen und bestelle alles im Internet. Das sind oft mehrere Stunden Recherchearbeit, die ich dafür aufwende.

Mehrere Stunden heisst?
Zum Beispiel nur für den Stoff, den ich für mein neues Kostüm brauche, habe ich etwa drei Stunden recherchiert, bis ich die richtige Farbe und das richtige Material hatte.

Das richtige Material? Woher weisst du denn, wenn du nur ein 3D-Modell hast, welches das ist?
Ich mache das jetzt seit vier Jahren und habe vermutlich schon so ziemlich jedes Material ausprobiert, das es gibt. Mein erster Brustpanzer war noch aus Harz und hat ganze drei Kilogramm gewogen. Danach habe ich immer weitere Materialien ausprobiert, Glasfaser, Worbla, Kunststoff. Inzwischen weiss ich ziemlich gut, welche Kombination aus Materialien ich für ein Kostüm benötige.

Wie viel Arbeit steckt denn in so einem Kostüm?
Das können bis zu 300 Stunden sein. Ich habe meine bisherigen Kostüme alle in maximal vier Wochen gemacht und da ist das dann doch viel Zeit und Stress. Da ist es wichtig, dass du das Kostüm wirklich geil findest. Denn wenn man irgendwann den obligatorischen Nervenzusammenbruch hat, und der kam bei mir bisher jedes Mal, ist dies der Grund, der dich weiter machen lässt.

Alleine für ein scheinbar so simples Teil braucht Silja mehrere Stunden. Bild: watson

Hast du ein Beispiel?
Zum Beispiel bei meinem Headhunter-Akali-Kostüm. Da habe ich das erste Mal mit LEDs gearbeitet und wusste echt nicht, ob ich das hinkriege. Das hat Nerven gekostet. Am Schluss hat es aber geklappt und ich war mega happy. Wenn ich so ein Projekt jeweils durchziehe, zeigt mir dies auch, dass Cosplay etwas ist, das ich irgendwann mal machen will.

Du meinst beruflich?
Ja. Ich habe noch nie ein Hobby so lange verfolgt, mit so viel Willen und trotz aller Rückschläge. Im Moment investiere ich wirklich jede freie Minute in Cosplay, helfe anderen und nehme sogar Auftragsarbeiten an.

Und wie viel verlangst du da?
Schwierig. Im Moment verlange ich eigentlich viel zu wenig. Für einen Auftrag habe ich zum Beispiel 1500 Euro berechnet und allein die Materialkosten haben etwa ein Drittel des Budgets aufgefressen. Für die 100 bis 200 Arbeitsstunden arbeite ich so natürlich fast gratis.

Mittlerweile kalkuliere ich meine Arbeitszeit besser ein. Wenn jemand eine Ganzkörperrüstung will, die einen durchschnittlichen Detailgrad hat, verlange ich etwa 5000 bis 6000 Franken – ohne Materialkosten. Aber in der Regel melden sich die Leute dann nicht mehr, wenn sie den Preis hören.

«Da war ich doch etwas erschrocken als ich am Schluss meine Ausgaben zusammen gezählt habe.»

Kommen wir auf das Budget deiner Kostüme zu sprechen. Setzt du dir da eine Limite?
Nein, ich kaufe da eher ein bisschen drauf los. Aber ich weiss inzwischen auch, welche Kosten mich in etwa erwarten. Zu Beginn war das noch anders. Da war ich doch etwas erschrocken als ich am Schluss meine Ausgaben zusammen gezählt habe. Heutzutage verwerfe ich auch mal ein Projekt, wenn ich in der Planungsphase merke, dass es wegen spezieller Materialien zu teuer wird.

Wie viel kostet dich ein Kostüm im Durchschnitt?
Etwa 500 Franken an reinen Materialkosten. Seit ich ein Postfach in Deutschland habe, kann ich die Kosten manchmal auch auf bis zu 250 Franken drücken.

Haben deine Cosplays ein Ablaufdatum?
Ich trage meine Kostüme so lange, bis ich sie fast nicht mehr anziehen kann. Mein Headhunter-Akali- und Vulpix-Cosplay habe ich beide etwa 15 Mal getragen. Und das ist dann schon extrem viel. Mein Marauder-Ashe-Kostüm habe ich zum Beispiel nur drei- oder viermal angezogen. Das ist einfach so ein heikles Kostüm, überall bricht immer wieder etwas ab.

Marauder Ashe, Warrior Vulpix und Headhunter Akali:

Und wie lange dauert es, bis du dein Kostüm anhast?
Das dauert schon ein bisschen. Ich werde aber immer schneller. Ich versuche bereits bei der Herstellung die einzelnen Teile so zu gestalten, dass ich sie möglichst schnell anziehen kann. Am längsten brauchte ich bisher für das Marauder-Ashe-Kostüm. Mit viel Übung habe ich es in 45 Minuten geschafft – das Make-Up nicht mitgerechnet.

Kommen wir zu einem gern zitierten Klischee: Gibt dir das Cosplay mehr Selbstvertrauen?
Ja. Für mich ist klar: Dank dem Cosplay habe ich mehr Selbstbewusstsein entwickelt.

Überträgt sich das auch auf deinen Alltag?
Im Moment fühle ich mich im Cosplay immer noch massiv selbstbewusster. Ja, es ist ein Klischee, aber im Cosplay ist man einfach jemand anderes. Ich habe eine Perücke, Linsen an, manchmal eine Maske – einfach komplett andere Kleider. Ich laufe häufig bauchfrei herum, etwas, dass ich im «realen» Leben nie machen würde. Ich würde mich dabei nicht wohl fühlen. Ich cosplaye auch nur starke und Badass-Frauen.

Also ziehst du dein Selbstbewusstsein aus diesen starken Charakteren?
Ja, und das ist etwas, das ich sehr cool finde. Und mittlerweile habe ich dieses Selbstvertrauen auch immer mehr im Alltag.

Eine Variante des Charakters Sylvanas aus «Heroes of the Storms». Bild: Thomas Kilcher

Weibliche Game-Charaktere werden ja oft eher sexy dargestellt. Kriegst du da nicht des Öfteren zu hören, dass du ein falsches Frauenbild vermittelst, wenn du diese dann portraitierst?
Erstaunlicherweise noch nicht so oft. Andere laufen an solchen Events einfach im Bikini rum und die müssen sich dann schon eher solche Vorwürfe gefallen lassen.

Aber wenn ich ein neues Cosplay plane, spielt diese Überlegung natürlich auch eine Rolle. Viele machen ja auch solche Boudoir Shoots, also eine Unterwäsche-Version eines Cosplays, die richtig schön und mit Stil vor der Kamera inszeniert werden. Ich habe mir das auch schon oft überlegt, um mir mal selbst zu zeigen: Okay, so schön sehe ich aus. Das wäre schon ein Ego-Boost. Aber ich habe so dermassen Angst davor, in diese Schublade gesteckt zu werden.

In welche Schublade?
Kann nichts, stellt nur den Körper zur Schau und will möglichst viel Nutzen daraus ziehen.

Ich nehme an, das nervt?
Ja, mich nervt es sowieso, wenn Leute uns vorwerfen, dass wir nur Aufmerksamkeit wollen. Natürlich wollen wir die. Sonst würden wir keine Kostüme machen und uns dahin stellen. Viele Cosplayerinnen fühlen sich in freizügigeren Cosplays sehr wohl. Das hat auch sehr viel damit zu tun, dass man als Cosplayerin in dem Moment ein anderer Charakter ist. Du bist eben nicht beispielsweise im Bikini in der Badi, in der dich alle mit kritischen Blicken beurteilen.

Viele Frauen wachsen mit dem Eindruck auf, dass sie nie perfekt genug sind. Das ist eigentlich absoluter Blödsinn, das weiss ich auch. Trotzdem haben wir alle diese Tage, wo wir vor dem Spiegel stehen und denken: «Boah man, ich bin so fett». Gerade aus der Cosplay-Community erhält man aber sehr viel Bestätigung, weil die Leute es toll finden, wie wir aussehen, und auch verstehen, wie viel Arbeit dahinter steckt. Das führt zu mehr Selbstbewusstsein, sodass ich das Gefühl habe: Doch, ich sehe gut aus, so wie ich bin!

Definitiv kein Cosplay: dieses Pizzakleid

40s

Du würdest gerne eine Pizza daten? Kein Problem

Video: watson/Lya Saxer

Und hier noch ein paar Eindrücke der Cosplayer, die an der Fantasy Basel waren:

Mehr zum Thema Leben gibt's hier:

Das ist der schlechteste «Star Wars»-Film aller Zeiten! Kleiner Scherz. Er ist SUPER.

Diese 9 B-Movies sind so schlecht, da hilft nicht einmal mehr Alkohol

«Warum kann Wein eigentlich nicht vegan sein?»

Du hast einen «schrägen» Humor? Dann schau dir diese 7 Comedy-Serien an!

Flyer verteilen mit jugendlichen Verschwörungstheoretikern: Ein Trauerspiel in 5 Akten

«Bilder von unten» – 12 Leute erzählen, was sie auf Tinder und Co. nicht sehen wollen

«Sind 1000 Franken teure Weine wirklich so gut?»

Man kann auch Guetzli haben ohne Spass: 7 Rezepte, die bitzli weniger fett machen

Und für alle, die Guetzli-Spass wollen: 7 Rezepte, die uns superfett machen werden

Schone dein Portemonnaie und die Umwelt: 19 Tipps, wie du weniger Müll produzierst

«Für welchen Wein entscheid ich mich, wenn ich vor dem Regal stehe?»

Profi-Kuschler und 9 weitere Menschen, die du tatsächlich mieten kannst

Von «Pulp Fiction» ins Weltall: Tarantino will einen «Star Trek»-Film drehen

Ein einig Volk von Zügel-Freaks: Fast jeder vierte Mieter ist im letzten Jahr umgezogen

«Warum kostet eine Magnum-Flasche mehr als zwei kleine?»

Kampf gegen Dr. Google – warum Cyberchonder zum Problem werden

Istanbul ist auch ein Würfelspiel – aber nur für Kenner!

«Welchen Wein bestelle ich im Restaurant, damit er allen passt?»

Lichter aus, Flaschen auf – jetzt spielen wir Horrorfilm-Bullshit-Bingo!

An diesen 11 Orten kannst du dich perfekt vor dem Winter verstecken

Kinomonat Dezember: 9 Filme im Check. (Acht davon sind nicht «Star Wars»)

«Wie erkenne ich eigentlich, ob ein Wein Zapfen hat?»

Mit 99 Jahren, da fängt das Leben an: Zu Besuch bei der ältesten Yoga-Lehrerin der Welt

Die erste deutsche Netflix-Serie startet – sie ist «Dark» und gut

Der Google-Translate-Roboter ist ein Sexist – weil er von unseren Gewohnheiten lernt

16 Brett- und Kartenspiele, über die sich nicht nur Kinder an Weihnachten freuen

«Es geht nicht nur um Sex und Geld» – ein Sugardaddy erzählt

Nach dem Schockerfinale geht «Vikings» endlich in die fünfte Runde! Und es wird blutig

Weihnachtsessen in 9 Grafiken: Auf diese Dinge darfst du dich auch dieses Jahr «freuen»

Weil's dir sonst niemand sagt: 23 Dinge über Analsex, die du unbedingt wissen solltest

27 kreative Lifehacks, die deinen Büro-Alltag ein kleines bisschen besser machen

«Ethnos» ist gaaanz anders als es aussieht, nämlich ein Familienspiel, ehrlich! 

Von süss bis salzig: 5 leckere Rezepte für den perfekten Sonntagszopf

Cartoonist zeichnet über Behinderte und Kranke: «Es ist albern, sich zu  entschuldigen»

Du findest den Winter grusig? Diese 11 Orte beweisen dir das Gegenteil!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt: So bastelst du einen Adventskranz – ohne «Kranz»

Lust auf eine Runde «Secret Hitler»? – 7 Spiele, die nichts für Kinder sind

16 Ideen, was du aus deinen alten Kleidern machen kannst (Nein, keine «Lumpen»)

Cosplayerin Silja: «Ich inszeniere mich nur als starke oder Badass-Frau»

So antwortest du stilgerecht auf Dick Pics und andere unerwünschte Glieder

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
23
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Segi 24.11.2017 20:01
    Highlight Ein Elementalist Lux Cosplay 😶 sowas von unsympatisch xD
    3 1 Melden
    • Sodiumcat 24.11.2017 21:06
      Highlight Wo ist da eine Lux xD
      3 0 Melden
    • Segi 24.11.2017 23:38
      Highlight In der Bildstrecke :)
      0 0 Melden
    • Sodiumcat 25.11.2017 15:33
      Highlight Da ist keine Lux. ch würde NIE im Leben eine Elementalist Lux machen, wenn dann Steel Legion.
      Dasind: Frost Queen Janna, Marauder Ashe, Blood Raven Sylvanas, Headhunter Akali und Warrior Vulpix^^
      2 0 Melden
  • Lindaa 24.11.2017 10:13
    Highlight Ein mega cooles Hobby! Sehr aufwändig und sehr schön! <3

    Neben Silja auch noch eine sehr schöne Cosplayerin, die es drauf hat:
    www.instagram.com/alysontabbitha
    4 0 Melden
  • frau_kanone 24.11.2017 09:23
    Highlight Beeindruckende Frau, hammer Freizeitbeschäftigung und cooler Beitrag. Danke!
    12 0 Melden
  • elivi 24.11.2017 01:47
    Highlight Das highlight der japanimanganight für mich sind cosplayer.
    Cosplayer aus der ganzen welt werden dort eingeladen. Wenn man richtig gut is kann man damit geld verdienen ... Ob man davon leben kann hängt wohl mit der ausdauer ab. Man muss an cons gehn und immer wieder was neues machen um aktuell zu bleiben.
    Und auch dann ... Die beliebtesten cosplayer dieses jahr waren die, die auch beliebte serien/games/charas darstellen.
    12 1 Melden
  • danmaster333 23.11.2017 21:13
    Highlight Man kann mit Cosplay Geld verdienen? Wie geht dass denn?
    2 19 Melden
    • NotWhatYouExpect 23.11.2017 22:20
      Highlight Eine Kollegin von mir aus alten WoW Zeiten verdient Ihre Brödchen mehr oder weniger damit.

      - Sie betreibt einen YouTube Kanal wo SIe zeigt wie man verschiedene Cosplay Teile erstellt.
      - ... verkauft Kostüme
      - ... wird als Cosplayerin von Veranstaltern gebucht Blizzcon, Gamescome usw.
      - .. macht Cosplay Workshops

      Man hat da also schon so einige möglichkeiten :)
      30 1 Melden
    • Sodiumcat 23.11.2017 23:33
      Highlight Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich persönlich biete Auftragsarbeiten an sowie Cosplay-coaching und Workshops (sowohl mit fixem Datum für maximal 6 Personen als auch private Einzel-Workshops oder auf Anfrage).
      Für die komplette Selbstständigkeit reicht es natürlich nicht, aber irgendwo muss man ja anfangen :)

      Es gibt aber noch verschieden andere Möglichkeiten, z.B.
      - an Cons eingeladen werden und dafür Gage erhalten
      - Verkauf von Prints, Büchern, etc.
      - Patreon
      - Verkauf von Schnittmustern, Tutorials, etc.
      23 1 Melden
    • Hayek1902 24.11.2017 01:27
      Highlight dann kann man sich natürlich auch via patreon von seinen anhängern freiwillig finanzieren lassen für ein kleines Dankeschön.
      7 1 Melden
    • Lindaa 24.11.2017 10:23
      Highlight @danmaster333: Mit den heutigen sozialen Medien (Insta, Facebook, etc.) kann man sich heutzutage fast mit jedem Sch**ss - nicht, dass Cosplay sch**sse wär - einbisschen Geld dazuverdienen, wenn man auch genug Abonnenten hat.
      2 0 Melden
    • danmaster333 24.11.2017 20:36
      Highlight Cool? Ich wusste dass man sich z. B. als "YouTuber" mit entsprechend vielen Clicks seine Brötchen verdienen kann, aber ausserhalb von den Sozialen Medien mit Cosplay Geld verdienen, das ist schon krass. Nicht dass das etwas schlechtes wäre, dachte halt immer das wäre mehr so ein Hobby wie Briefmärkli sammeln.
      4 0 Melden
  • Sensenmaa 23.11.2017 20:45
    Highlight Eine hübsche Frau, vorallem auf dem Titelbild.
    22 11 Melden
  • Knarzz 23.11.2017 20:22
    Highlight Ich könnt das jetzt nicht machen, aber ich finds ein cooles Hobby. Sieht auf jeden Fall spannend aus. :D
    37 4 Melden
  • Khan of Tarkir 23.11.2017 20:20
    Highlight Der Heroes of the Storm/WoW Charakter heisst Sylvanas. Blood raven ist eine Skinvariation.
    ;)
    9 3 Melden
    • Pascal Scherrer 23.11.2017 20:26
      Highlight Mist. 😑

      Hab's korrigiert. Danke, für den Hinweis. :)
      16 3 Melden
    • Sodiumcat 23.11.2017 20:41
      Highlight Es ist eine Variante von Blood Raven Sylvanas^^ (Kein Schädel, keine Perücke, keine Handschuhe)
      Wollte nur nicht, dass jemand denkt, dass ich so wenig auf Details achte, dass ich nicht mal die korrekte Haarfarbe genommen hab^^
      25 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 23.11.2017 20:11
    Highlight Ich finde sie ein bitzeli cool... und die Kostüme auch!
    53 4 Melden
  • The Origin Gra 23.11.2017 19:46
    Highlight Cool 😳

    Danke für den Beitrag 😊

    Sehr Lesenswert und die Kostüme sind schlicht Wundervoll.

    Muss mal nach Basel gehen 😊
    73 8 Melden
  • DerTaran 23.11.2017 19:27
    Highlight Mit der Aussage, dass sie sich manchmal fett findet, hat sie sich aber schon ein wenig disqualifiziert, oder?
    10 72 Melden
    • The Origin Gra 23.11.2017 20:00
      Highlight Ich denke nicht, auch wenn ich ihre Meinung nicht Teile, Fett ist sie definitiv nicht.

      Aber Disqualifiziert? Nö
      43 4 Melden
    • Sodiumcat 23.11.2017 20:33
      Highlight Der Punkt ist nicht, dass es Tage gibt, an denen ich mich fett _fühle_, sondern, dass ich durchs Cosplay besser mit meinen Makeln oder "Problemzonen" klar komme. Nur weil ich schlank bin, heisst das nicht, dass ich deswegen kein Recht darauf habe, mich manchmal scheisse oder eben fett zu fühlen. Praktisch jede Frau hat solche Tage, egal wie dick oder dünn. Ich fand es einfach ein gutes Beispiel dafür, wie Cosplay mein Leben positiv beeinflusst hat und die Tage, an denen ich mich fett fühle wesentlich seltener geworden sind und ich mich wohler fühle in meinem Körper :)
      107 3 Melden

Cartoonist zeichnet über Behinderte und Kranke: «Es ist albern, sich zu  entschuldigen»

Phil Hubbe ist Cartoonist und leidet unter Multiple Sklerose. Seine Therapie: Er zeichnet bitterböse Karikaturen. Warum man nicht nur mit, sondern auch über Behinderte und Kranke lachen sollte, erzählt er im Interview.

Viele lachen, wenige beschweren sich. Die Karikaturen von Phil Hubbe können schon mal anecken, aber das nimmt der Deutsche in Kauf. «Behinderte Cartoons» nennt er jene seiner Zeichnungen, in denen er Witze über Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten erzählt. Dabei hört er von Betroffenen häufig: «Du darfst das». Denn: Phil Hubbe leidet unter Multiple Sklerose (MS).

Am 1. und 2. Dezember tritt der Cartoonist an der Swiss Handicap, der Messe für Menschen mit und ohne Behinderung in Luzern, …

Artikel lesen