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Nie wieder Chaos – so richtest du dein Zuhause minimalistisch ein

bild: shutterstock



Weniger ist mehr, lautet die Devise beim minimalistischen Einrichtungsstil. So geht es beim Minimalismus vor allem um ein gekonntes Zusammenspiel von Farben, klaren Linien und einer Einrichtung, die sowohl funktional als auch einladend wirkt. 

Ein von @ilieninterior geteilter Beitrag am

Die MöbelstĂŒcke zeichnen sich einerseits durch klare Linien, andererseits durch helle Farben aus.

Minimalistisch wohnen heisst aber nicht, dass man sich gleich von all seiner Deko und auffÀlligen Prints verabschieden muss. Das Zauberwort heisst Reduktion. Einzelne Dekorationselemente wie Spiegel, Lampen, Bilder und Zimmerpflanzen erzielen so eine ganz andere Wirkung.

Wer Bilder oder Spiegel in Szene setzen möchte, sollte aber auf Farben zugreifen, die dem Stil treu bleiben.

Anstelle eines bunten BlĂŒtenmeers, hĂ€lt man sich bei den Pflanzen aber lieber an schlichte GrĂŒngewĂ€chse wie Palmen, FensterblĂ€tter oder Sukkulenten.

Ein Beitrag geteilt von Yopi (@yopiyuanggara) am

Beispiele fĂŒr ein minimalistisches Schlafzimmer

Im Schlafzimmer befinden sich beispielsweise nur Kleiderschrank, Bett und Lampe. Die BettwĂ€sche ist Ă€usserst dezent, keine ĂŒberflĂŒssigen Kissen. 

Üppige und gemusterte VorhĂ€nge sind hier definitiv fehl am Platz. Stattdessen setzt man auf einfarbige VorhĂ€nge in Naturfarben, Grau oder Weiss.

Beispiele fĂŒr ein minimalistisches Wohnzimmer

Im Wohnzimmer steht beispielsweise eine Stoff- oder Ledergarnitur in der Raummitte. Der Boden besteht aus Fliesen oder Holz, belegt von einem flachen Teppich. An der Wand befindet sich ein HÀngeregal, welches sich auf das Nötigste reduziert.

Kitschige VorhĂ€nge, opulente Spiegel oder verschnörkelte Bilderrahmen haben nichts verloren. Bei Wandbildern bietet sich beispielsweise ein graphisches Bild oder ein Poster mit geometrischen Formen an.

Obwohl man sich auf dezente Farben beschrĂ€nken sollte, bedeutet das nicht, dass ein Hauch Farbe schadet. Ganz im Gegenteil, mit farbigen Kissen oder Tischen setzt man wunderbare Akzente. 

Auch bei der Wahl der VorhÀnge, Kissen und Decken liegt der Schwerpunkt auf neutralen Farben und Stoffen. Am besten eignen sich Pastelltöne, Weiss, Grau oder Beige.

Bild

bild: shutterstock

Beispiele fĂŒr ein minimalistisches Badezimmer

Sachlich, ruhig, entspannt: Minimalistische BĂ€der sind in hektischen Zeiten der ideale RĂŒckzugsort. Neben der Einrichtung sorgen auch hier die Farben fĂŒr Ruhe. Dezent und frisch wirkt ein weisses Bad. Wem das zu steril ist, kombiniert Beige- oder Grautöne.

Mit einfacher und schlichter Dekoration sticht ein Bad hinaus. Es eignen sich besonders gut Kunstbilder oder Blumentöpfe.

Wie gemacht fĂŒr das puristische Einrichtungskonzept sind ebenerdige Duschen mit transparenten Glasabtrennungen.

Ein Beitrag geteilt von arc (@arc_pr) am

Beispiele fĂŒr eine minimalistisches KĂŒche

Sieht einfach aus, ist aber die hohe Kunst: In dieser KĂŒche befinden sich nur die Dinge, die auch wirklich benutzt werden. Tisch, StĂŒhle, Herd und SchrĂ€nke – mehr braucht es eigentlich auch gar nicht.

In eine minimalistische KĂŒche sollte man viel Licht herein bringen und klare Linien zeigen, welche zugleich warm und elegant sind.

Beim Boden sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht unnötig durch LÀufer oder andere Wohnaccessoires in Beschlag genommen wird.

Auch hier gilt: Einzelne Dekorationselemente dienen als Hingucker und verleihen dem Raum etwas Besonderes.

Mancher versteht unter Minimalismus auch einen Einrichtungsstil, der auf das zum Leben Notwendige reduziert ist. Dabei wird auf jegliche Deko verzichtet. 

Ein paar Impressionen:

Bild

bild: shutterstock

Umfrage

Und, gefÀllt dir dieser Einrichtungsstil?

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351 Votes zu: Und, gefÀllt dir dieser Einrichtungsstil?

  • 20%Sehr, meine Wohnung ist auch so eingerichtet.
  • 11%Ja, morgen miste ich gleich meine Wohnung aus und richte sie neu ein.
  • 38%Eigentlich schon, aber das wĂŒrde ich nie auf die Reihe kriegen.
  • 31%Nein, ich mag es lieber etwas chaotisch.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LubiM 24.03.2018 08:08
    Highlight Highlight Also hierzu wĂŒrde ich gerne zwei Dinge sagen:
    1. Ich habe mal den Architekten-Prospekt unseres Haus angeschaut - mit 2-3 VerÀnderungen sieht dies nach bald 4 Jahren immer noch gleich aus... ist also machbar.
    2. Nur weil man Kinder hat heisst das nicht, dass man ein Haus/Wohnung hat, welches einem Schlachtfeld gleicht.

    Wenn man aber konsequent minimalistisch sich einrichtet, kann man sich auf ein paar lustige Bemerkungen von GĂ€sten einstellen, wie z.B. "Aber ihr seid noch nicht ganz eingezogen".. Naja, ist mir lieber als auf dem Sideboard meine Kinder-Ü-Eier-Figuren-Sammlung zu prĂ€sentieren.
  • öpfeli 24.03.2018 07:38
    Highlight Highlight Marie Kondo setzt sich damit auseinander. Nicht alles in ihren BĂŒchern ist super & passend fĂŒr jeden. Aber ihr Grundsatz finde ich sehr gut.
  • Itchy 23.03.2018 11:05
    Highlight Highlight Hallo Chantal. GrundsĂ€tzlich gefĂ€llt mir dieser Einrichtungsstil. Zumindest bei einigen RĂ€umen ist es bei uns aber kaum umsetzbar, da die WĂ€nde und Decken komplett holzfarbern getĂ€fert sind. Da wir in Miete wohnen können wir nicht einfach alles ĂŒberpinseln. Was wĂ€re denn die Alternative?
    • 262d 23.03.2018 15:11
      Highlight Highlight Wenn du einen Àhnlichen instagramtauglichen Stil willst, richte die Wohnung spÀrlich ein, mit schlichten, aber markanten Möbeln. (Wenns billig sein soll: Ikea PS hat da zum Beispiel ganz nette Sachen, evtl. ergÀnzt um ein zwei Bijous aus dem Brocki. )

      Ansonsten: lass die WĂ€nde nur Holzfarben, dĂŒrfte mit grauen / weissen Möbeln und gezielter Belichtung einen netten Kontrast geben. Google z.B. mal rustic minimal interior, um ein paar Ideen zu kriegen...
    • Matrixx 23.03.2018 17:09
      Highlight Highlight Naturfarben.
      Bei hellem Holzton können Kontraste mit dĂŒnkleren Holztönen, so wie anderen Naturfarben wie etwa grĂŒn, beige, weiss ombiniert werden.
      Oder so wies dir gefĂ€llt. Minimalismus kann auch farbenfroh sein 😉
  • EvilBetty 23.03.2018 10:57
    Highlight Highlight Da muss man seine Augen aber auch konstant auf Â«ĂŒberbelichten» stellen 😂

    GemĂŒtlich ist anders.
    • "Das Universum" formerly known as lilie 23.03.2018 14:37
      Highlight Highlight Ich glaube, das Problem löst sich nach ein paar Wochen von selbst. 😉
  • 262d 23.03.2018 10:54
    Highlight Highlight Ich liebe das an diesen minimalistischen Einrichtungsbilder. EIN Paar Schuhe. EINE Jacke. EIN Buch. Genau. Mehr hat niemand.
  • bcZcity 23.03.2018 10:53
    Highlight Highlight Minimale Einrichtungen fĂŒr maximale GehĂ€lter.
  • Matrixx 23.03.2018 10:48
    Highlight Highlight Leider ist das Wort "minimalistisch" wohl negativ behaftet.
    Minimalismus ist ein Lebensstil. In vielen Aspekten, nicht nur im Wohnen.
    Und es gibt viele Leute, die tatsÀchlich so wohnen, und das nicht nur "austellen".
    Da beschrÀnkt man sich aufs Nötigste...
  • Lattenknaller 23.03.2018 10:07
    Highlight Highlight HĂŒbsch voll mein Ding.
    Lebe auch minimalistisch einfach eher auf die WohnflÀche bezogen als auf die Einrichtung.
  • Lady Shorley 23.03.2018 09:56
    Highlight Highlight Alles wunderschön anzusehen, und so dermassen langweilig.
    Als Gast in einer solchen Wohnung wĂŒrde ich mich sehr verloren fĂŒhlen, und zudem hĂ€tte ich Angst, irgendwas anzufassen, da ansonsten diese Perfektion zerstört werden könnte.
    Lieber eine Wohnung, die halt nicht katalogwĂŒrdig ist, aber dafĂŒr lebendig.
  • VAVAV 23.03.2018 09:29
    Highlight Highlight Liebe Chantal

    Finde ich es toll, dass man Leuten zeigt, wie man sein Zuhause wohnlicher machen kann. Nur funktioniert das nicht mit inszenierten Instagram-Bildern & wenig hilfreichen Über- und Untertiteln. Diese Bilder werden oft direkt nach der Fertigstellung fotografiert (& ein LuxusmöbelhĂ€ndler sponsert die Möbel fĂŒrs Shooting). Weil ich Architektin bin, weiss ich das. Ausserdem sind gerade die KĂŒchen & BĂ€der sehr realitĂ€tsfremd. Sowas hat man nur wenn man viel Geld & Geschmack hat. Portraitiere lieber schöne, echte Schweizer Wohnungen & erklĂ€re wie das in einer Mietwohnung umsetzbar ist.
    • Chantal StĂ€ubli 23.03.2018 09:37
      Highlight Highlight Danke fĂŒr deinen Input. Die Bilder dienen lediglich als Inspiration.

      Wenn du willst, kannst du uns aber gerne ein paar Bilder inkl. Anmerkungen zur VerfĂŒgung stellen.

      Sei lieb gegrĂŒsst,
      Chantal
  • aglio e olio 23.03.2018 09:28
    Highlight Highlight Alle gezeigten Wohnungen werden sicher von distinguierten ApplejĂŒngern bewohnt. Nur eine Vermutung ;)
  • Smiley99 23.03.2018 09:20
    Highlight Highlight Wer sich so eine Einrichtung leisten kann, kann sich auch eine grössere Wohnung leisten und ist dann nicht mehr auf den minimalistischen Einrichutngsstil angewiesen. Mir persönlich gefĂ€llts nicht, aber das ist zum GlĂŒck jedem selbst ĂŒberlassen.
    • 262d 23.03.2018 10:59
      Highlight Highlight Der Witz an diesem ganzen Unterstatement ist ja gerade, dass das Zeux schweineteuer ist, aber super-schlicht aussieht. Und man einen begehbaren Kleiderschrank in der Grösse des Wohnzimmers eines Normalsterblichen hat, und dafĂŒr an der Garderobe bloss einen Mantel hĂ€ngen hat.

      Irgendwann wurde das mit dem Prunk der Burgoisie wohl zu viel, und sie hat sich nen neuen Fetisch zugelegt. Und es "minimal" genannt.
    • Matrixx 23.03.2018 17:11
      Highlight Highlight Minimalismus lÀsst sich auch sehr gut mit Ikea-Möbel machen...
    • Posersalami 24.03.2018 01:40
      Highlight Highlight Nein, teuer ist da einzig und alleine die Wohnung, die eine solch schöne AtmosphÀre hat.

      VernĂŒnftige Möbel mĂŒssen nicht teuer sein.
  • droelfmalbumst 23.03.2018 09:10
    Highlight Highlight mir liegen da etwas zuviele kabel am boden herum... da drehe ich komplett durch!! :D

    geht gar nicht... kabel sind zu verstecken!!
  • droelfmalbumst 23.03.2018 09:08
    Highlight Highlight jaja schön anzusehen aber wer bitteschön kommt mit einer kleiderstange aus fĂŒr die ganzen Klamotten?
    und solche kĂŒchen sind gut fĂŒr menschen die 7 tage die Woche ihr essen bestellen...dann braucht es nicht mal Schubladen oder schrĂ€nke da eh kein geschirr notwendig ist...am besten die kĂŒche gleich ganz weg lassen... ich bin absolut fĂŒr weniger ist mehr, da ich vollgestopfte Wohnungen nicht ausstehen kann...je mehr ablageflĂ€che desto mehr aufwand...aber so hipster Einrichtungen sind schön fĂŒrs auge aber in der Praxis fĂŒr nichts.... zumindest fĂŒr mich
    • Matrixx 23.03.2018 17:13
      Highlight Highlight Um ehrlich zu sein, etwas mehr als eine Kleiderstange brauche ich, aber nicht sehr viel mehr.
      In meinem Kleiderschrank gehört 1 Tablar mir, der Rest meiner lebenspartnerin. Dieses eine Tablar ist nicht viel grösser als die im Bild ersichtliche Kleiderstange.
  • olmabrotwurschtmitbĂŒrli 23.03.2018 08:05
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade, wie man in so einer KĂŒche kocht. Da braucht man grosse robuste ArbeitsflĂ€chen und funktionale Abstellmöglichkeiten!
  • Bolly 23.03.2018 07:42
    Highlight Highlight Sind die wirklich alle bewohnt?? Sieht alles nach Ausstellung aus. Keine Persönlichkeit. Ja bin eher der Chaostyp. Weniger wĂ€re ich mir zwar auch wĂŒnschen, aber habe einfach zu viele was ich mag. Was mein Mann nicht immer erfreut. Und wenn man Kinder hat, dann schon gar nicht. Solche Wohnungen sind fĂŒr Singles und Eheleute ohne Kinder. Wie laufe die rum? Auch in schwarz/weiss/ grau, beige oder hellblau? Als Anschauungsobjekt mag das ja gut sein, fĂŒr mich nicht. Meinem Mann wĂŒrde das gefallen.
  • Toerpe Zwerg 23.03.2018 07:40
    Highlight Highlight Das ist nicht wohnen, sondern inszenieren ... und Kinder sind in diesen Inszenierungen keine vorgesehen ...
  • olmabrotwurschtmitbĂŒrli 23.03.2018 07:10
    Highlight Highlight HĂŒbsch ist es ja, aber wo tu ich dann meine 326799241Sachen hin?
    • black-bird 23.03.2018 08:04
      Highlight Highlight habe ich mich auch gleich gefragt... schöön ists ja schon aber wie lebt man in einer solchen Wohnung...? entweder man sitzt nur da und tut nichts oder man ist ja nur am putzen und aufrÀumen. (hmm aber wo ist dann der Putzlappen, Putzmittel etc. verstaut...)
    • plop 23.03.2018 08:10
      Highlight Highlight ...die schmeissen Sie am besten weg, Sie brauchen das Zeug nicht.

      Behalten Sie nur die Vasen und die ‚Kunstbilder‘.
    • olmabrotwurschtmitbĂŒrli 23.03.2018 08:22
      Highlight Highlight Vasen und "Kunstbilder" machen mich bestimmt glĂŒcklicher đŸ€”

      Ich habe fast alles, aber keine Vasen und nur Bilder, die es nur einmal gibt.
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