Leben
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Danke, aber ich scheiss auf mein neues Hobby

Bild: shutterstock

09.05.17, 17:47 10.05.17, 09:18


Menschen haben Hobbys. Also, hatten Hobbys – das weiss ich noch aus meiner Kindheit. Tennisspielen, Angeln, Ballett. 

Kann sich noch irgendjemand an Jiu Jitsu erinnern?

Nach dem geregelten Alltag einer weiteren geregelten, wöchentlich genau dosierten Freizeittätigkeit nachzugehen, schien für die meisten Mittelschichtsfamilien eine logische Angelegenheit zu sein. Da geht man hin, da denkt man nicht gross darüber nach, warum. Wichtig ist, Unterwäsche zum Wechseln mitzuhaben und den Ball übers Netz zu kriegen. Zum Beispiel.  

Irgendwann zwischen dem ersten Vollrausch und dem dritten Kuss hat sich meinerseits leider eine gewisse Abneigung gegen strikte Vorgaben anderer eingeschlichen und sich seither auch nicht wieder verabschiedet. Vergebens habe ich versucht, mit 17 zum Volleyballtraining zu gehen und mich anbrüllen zu lassen, weil ich die Linie beim Aufschlag übertreten hatte. Schon wieder! Auch das mit dem Singen machte keinen Spass mehr, sobald ich endlich eine Band hatte. Und so bin ich seit nun genau sechs Jahren glücklich hobbylos.

Keine Stammtische, zu denen ich trotz Unlust gehen muss. Keine zusätzlichen Weihnachtsfeiern, Sonnwendefeste im Burgenland, Missverständnisse in der Frage aller Fragen: Schlägst du auf oder ich?  

bild: shuttertsock

2017 sollte alles anders werden, als ich online nach passenden Bewegungsmöglichkeiten für den vernachlässigten Bürostuhlkörper einer 25-Jährigen suchte. Nur anstrengend sollte es nicht sein, also dann irgendetwas Langweiliges ohne Laufen in Sporthallen und lästigen Aufwärmübungen, bei denen man im Zick-Zack über seine eigenen Beine fällt.  

Nach der letzten Premiere von Olivier Dubois im hamburg'schen Kampnagel war ich der Meinung, Contemporary Dance für mich entdeckt zu haben wie anno dato orangefarbene Blocksträhnen und Mittelscheitel. Beim zeitgenössischen Tanz gehen Menschen blitzschnell aufeinander zu und dann wieder weg – kenn ich auch aus dem echten Leben, was soll daran bitte so schwer sein. 

Kurs googeln, anmelden, hingehen.

Insgeheim hatte ich ja darauf gehofft, nicht ganz so schnell fündig zu werden. Montagabend war es dann schon so weit. Ein idealer Tag, um gleichzeitig völlig übermüdet vom Wochenende und dem ersten Arbeitstag zu sein. Die Menschen um mich herum voller Hoffnung auf eine baldige Karriere als Spitzentänzerin. Ich, gekleidet in alten Strumpfhosen und unvorteilhaften Langarm-Shirts. Gleich müssen wir die Socken ausziehen. Es bleibt alles ein bisschen unangenehm.  

Ich muss atmen und «meine Mitte finden». Die Haltung wahren, während ich von einem Fuss auf den anderen schwanke, immer im Hinterkopf, dass das alles Spass machen sollte, sich aber verdammt nochmal nicht so anfühlt wie Sportlager 2006. Die Wirbelsäule hoch und runter rollen, den Kopf locker hängen lassen (kann ich!), den Arm heben, die Knie beugen. Alles von vorne, alles für nichts.  

Ich denke, dass das so sein muss, aller Anfang ist schwer, da ist jeder schlecht und hilflos und muss lernen von den Besessenen. Ich will nach Hause, aber ich komme wieder. Nach einer Einheit aufzugeben entspricht nicht meinem Gewissen. Da geht mehr.  

Nächste Einheit, wieder dasselbe. Ich muss der Stimme der Trainerin lauschen, aber sie spricht nur Italienisch und ich weiss bis jetzt nicht, was sie mit «Troccento» meint, wenn sie mich zurecht weist. Stunde drei fühlt sich irgendwie zu spät an, um nachzufragen. Ob sie mal zeigen kann, wie das später bei uns aussehen soll? Sie sagt nein.  

Nach Einheit vier weiss ich immerhin, wie weit mein rechtes Knie über meinen rechten grossen Zeh ragen kann, ohne dass die Kniescheibe rausspringt.

Tanzen kann ich noch immer nicht, ob das überhaupt ein realistisches Ziel ist für dieses bereits fortgeschrittene Leben, schliesslich fangen die meisten Tänzerinnen im Alter von drei Monaten mit den ersten Pirouetten an. Zum Glück kann ich mich nicht im Spiegel sehen, die Lehrerin weiss schon, warum wir in die andere Richtung gucken. Meine Hüfte fühlt sich gut an, wenn ich sie mit purer Willenskraft nach aussen drehe. Ein erster Erfolg.  

So habe ich mich gefühlt. bild: shuttertsock

Lilli fasst mir an den Arsch, genauer gesagt an mein Steissbein. Auch das muss sein. Knapp verfehlt sie mein Arschloch, während sie mich vorwärts «schiebt». Wir sollen so gegenseitig Vertrauen fassen und unser Becken spüren (oder so). Ich frage mich, ob ich jemals Vertrauen lernte, während jemand seine Finger in der Nähe meines Anus hatte.  

Die nächsten Einheiten nutze ich ausschliesslich, um bevorstehende Aufträge geistig durchzuspielen. Ich nehme die Sache nämlich sehr ernst. Auf der Arbeit wissen alle, dass ich um 18 Uhr gehe, um pünktlich beim Training zu sein. Was für ein ordentlicher, verantwortungsvoller und motivierter Mensch und Mitarbeiter ich nicht bin. «Sport macht sie auch noch!», höre ich sie in der Küche flüstern. Ich habe eine Regelmässigkeit geschaffen, obwohl ich sie hasse und zwinge mich dazu, dranzubleiben, ohne Freude zu empfinden. Was für ein Erfolg!  

Was soll das eigentlich? Warum bin ich hier, statt draussen im Park mit meinen Freunden?

Ich würde jetzt gerne ein Panini mit Ziegenkäse und Artischocke essen. Und während ich so darüber nachdenke; was alles besser wäre, weiss ich: es ist vorbei.  

Panini

Das. Das wär's jetzt. bild: shuttertsock

Ich scheiss auf mein neues Hobby, weil ich ein erwachsener, selbstbestimmter Mensch bin, der sich nicht etwas hingeben muss, das – aus welchen Gründen auch immer – nichts als Unwohlsein bei dem Gedanken daran hervorbringt.  

Woran es gelegen hat? Sicherlich nicht an meinem Willen, den ich bewusst gebrochen habe. Vielleicht war es der falsche Kurs, der falsche Tag, die Kompetenz der Lehrerin oder mein nicht vorhandenes Durchhaltevermögen.    

Fakt ist, dass Hobbys überbewertet sind. Was nicht natürlich kommt, werde ich in Zukunft vermeiden und wenn es bedeutet, dass ich ab sofort jeden Donnerstag um eins im Schwimmbad liegen und Zeitschriften lesen werde.  

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BigE 12.05.2017 23:16
    Highlight Ein Hobby ergibt sich aus dem Leben. Ein Hobby zu suchen ist reine Zeitverschwendung. Und Lesen ist durchaus ein Hobby - das schönste Hobby, das es gibt, wie ich finde!
    2 0 Melden
  • Wolf2000 12.05.2017 12:15
    Highlight Mein Hobby : Watson lesen und die Leute mit meinen Beiträgen nerven...🙈😂😂😂
    0 0 Melden
  • PaulDerGaul 11.05.2017 22:31
    Highlight Mein Hobby ist meine Märklin Eisenbahn im Keller, im Keller.
    10 0 Melden
  • iss mal ein snickers... 11.05.2017 15:32
    Highlight Danke Bianca für deinen Beitrag.....jetzt habe ich lust bekommen ein Buch zu lesen und auf ein Panini
    2 0 Melden
  • HAL9000 11.05.2017 10:59
    Highlight Sorry ich geh pumpen, ganz alleine, für mich, jederzeit ich will... und so stark ich will.
    Bestes Hobby ever weil, ich kann essen so viel ich will. (Naja vielleicht nicht gerade sooo viel)
    5 2 Melden
  • dath bane 10.05.2017 16:08
    Highlight Sobald du regelmässig etwas mit anderen Menschen machen willst, bist du festen Terminen ausgeliefert. Sozial integrierte Menschen erkennen daran wahrscheinlich, dass der Gegenüber auch sozial integriert ist. Vielleicht haben andere Menschen ja mehr Freude am Treffen mit Menschen, als an der Handlung selbst. Ich denke auch, dass Hobbys höher gewertet werden, wenn sie messbare Fähigkeiten hervor bringen.
    9 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 10.05.2017 09:32
    Highlight Ich würde mal sagen, dass ich einige Hobbies habe, die weder zeitlich geregelt noch regelmässig sind. Wieso sollten es dann keine Hobbies sein?? Ah sorry, dann kann ich natürlich nicht sooooooo cool sein und sagen, ich hätte kein Hobby...
    35 2 Melden
  • Full Moon Madness 10.05.2017 08:31
    Highlight Willst du mit dem Text suggerieren, dass Lesen kein Hobby ist? Was soll es sonst sein, wenn du ein Buch/eine Zeitschrift/ein Essay aus purem Spass liest?
    45 0 Melden
  • tinu32 10.05.2017 07:19
    Highlight Gilt denn nur eine "geregelte, wöchentlich genau dosierte Freizeittätigkeit" als Hobby? Dann ist Sport also keines meiner Hobbies, weil ich halt bei Regen häufig keine Lust dazu habe? Komisch!
    27 6 Melden
  • Waldorf 10.05.2017 06:45
    Highlight Klarer Fall. Beruf zum Hobby machen!
    8 7 Melden
  • Matrixx 10.05.2017 06:07
    Highlight Auf dem Sofa hocken ist auch ein echt angenehmes, entspannendes Hobby...
    48 0 Melden
  • Jürg Müller 10.05.2017 05:54
    Highlight Warum meinen hier einige, Bianca Xenia Vorschläge für ein bestimmtes Hobby zu machen ? Druck, auch sanfter, ist kontraproduktiv. Und: Bianca Xenia, danke vielmals, macht Freude, sowas zu Lesen. Geht doch irgendwie jedem mal so im Leben.

    Wish You a happy live.
    28 6 Melden
  • CASSIO 10.05.2017 05:45
    Highlight wieso wollen alle EIN panini essen? das seh ich nun innert weniger tage schon zum 2. mal. verzichtet doch darauf, fremdwörter zu gebrauchen. verwendet daher "ein italienisches brötchen", vielleicht sogar mit inhaltsangaben wie z. b. mozzarella, auberginen, pesto usw. usf.
    9 23 Melden
    • reamiado 10.05.2017 09:12
      Highlight Uno Panino? 🇮🇹
      13 1 Melden
    • dickmo 10.05.2017 09:42
      Highlight Paninum.
      17 1 Melden
    • Miicha 10.05.2017 09:45
      Highlight Versteh ich auch nicht, ich bin dafür zwei Panini zu essen 😁
      21 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • vmaster97 10.05.2017 01:36
    Highlight Das schreit ja fast danach, dass watson dich auf Exkursion schickt, bis du was passendes gefunden hast 😜😅
    28 1 Melden
  • seventhinkingsteps 10.05.2017 01:10
    Highlight Wenn du gerne mit Freunden auf der Chinawiese Bier sauft, dann schreib bei Hobbies "Natur und Homebrewery"

    Netflix wird zu "Movies and Cinematography"

    Musst nur gut verkaufen das Zeugs :D
    72 0 Melden
  • Zeit_Genosse 09.05.2017 22:53
    Highlight Das Leben ist zu kurz um keine Freude zu haben. Mach das was dir Freude bereitet. Und wenn dir nichts Freude bereitet, dann mach eben nichts.
    83 1 Melden
  • DanielaK 09.05.2017 22:29
    Highlight Man kann auch Hobbys ohne feste Termine haben. Ich bin gern draussen, also geh ich spazieren, wandern, radfahren, Vitaparcours laufen. Alles wie ich eben Zeit UND Lust habe. Mit Begleitung oder alleine. Für Schlechtwetter gibts dann noch Dinge wie lesen, Spiele und nähen. Ganz nach Belieben. Wollen muss man dann halt schon.
    59 2 Melden
  • fischbrot 09.05.2017 21:43
    Highlight «Ich frage mich, ob ich jemals Vertrauen lernte, während jemand seine Finger in der Nähe meines Anus hatte. »

    Könnte man das Leben schöner beschreiben? 😂😂
    65 1 Melden
  • Kimelik 09.05.2017 21:17
    Highlight Ich kann als unverbindliches und vor allem sehr spannendes Hobby das Fliegen (Gleitschirm) sehr empfehlen. Natürlich muss man sich relativ rasch entscheiden und die Schulung machen oder eben nicht. Man ist in der Natur und praktisch jeder kann mit einem Gleitschirm starten, fliegen und landen. Man lernt wieder was das Leben wirklich bedeutet da man in der Luft ganz andere Probleme hat und komplett vergisst was im Alltag passiert.
    Man lernt nette Leute kennen und lernt die Schweiz kennen, ich finde das einfach super.
    beim SHV findet man alle Informationen.

    https://www.shv-fsvl.ch/
    34 7 Melden
  • Scaros_2 09.05.2017 20:21
    Highlight Ich werde seit jahren immer Fetter, gefühlt. Grund ist: Man arbeitet den ganzen tag von 7-16 Uhr und studiert abends und man muss natürlich lernen etc. und oft hab ich abends - auch an tagen wo ich ab 16 Uhr nix mehr zu tun habe so eine geistige Ermüdung, ich pack es nicht noch was zu tun. Ich weis, ich hab ein Mountan Bike im Keller, gute Laufschuhe etc. Ich hab glaub ich sogar noch ein Fitnessabo das ich nicht nutze. Ich kann mich SCHLICHT nicht motivieren was zu tun. Viel lieber koche ich köstlich etc. aber das hilft ja am Abnehmen nicht. Und dann ist auch shcon 22 Uhr und ich geh pennen.
    105 1 Melden
    • Lami23 09.05.2017 21:41
      Highlight Man kann auch köstlich und "abnehmerisch" kochen :-)
      Und ich empfehle jeweils die geistige Ermüdung für einen kurzen outdooraufenthalt zu überwinden, lohnt sich definitiv ;-)
      36 2 Melden
    • Scaros_2 09.05.2017 21:47
      Highlight Ja aber köstlich und abnehmerisch kochen das ist so - naja. Es ist ok 1-2x in der Woche aber da bin ich eben schon auf einer andern schiene :)
      17 2 Melden
    • Lami23 09.05.2017 22:16
      Highlight wenn mans kann, kann mans auch gesund ;-) und dass heisst ja nicht das pasta mit rahmsauce verbannt werden muss...
      14 2 Melden
  • Luca Brasi 09.05.2017 19:26
    Highlight Hehe. Finger im Anus. :D
    37 8 Melden
  • jjjj 09.05.2017 19:25
    Highlight Sportlager 2006

    Ich fühle mich sooooooo alt.
    56 3 Melden
  • Mr. Stärneföifi 09.05.2017 19:21
    Highlight Im Zug laut loslachen ob der entgangenen Prostatamassage - check ✅😂
    28 8 Melden
    • Karl Müller 09.05.2017 20:09
      Highlight Wer wollte Dir denn im Zug die Prostata massieren?
      54 6 Melden
  • Pingupongo 09.05.2017 18:42
    Highlight Ich kann stepptanz und irish dance sehr empfehlen 😊
    14 22 Melden
  • E-Lisa 09.05.2017 18:37
    Highlight Ich bin ganz bei Dir. Die Frage nach meinen Hobbys lässt mich jedes Mal verstummen. Ich kann keines betiteln, dass ich mit wirklicher Leidenschaft betreibe. Mein Leben ist doch Leidenschaft genug, als dass ich noch krampfhaft etwas machen muss, nur damit ich von Hobbys erzählen kann 💪🏀🏐🏈🎱🎾⚽🏓🏒🥊🎣⛳🎯🎮
    88 21 Melden
    • E-Lisa 09.05.2017 19:19
      Highlight An die Blitzer... Fühlt Ihr Euch tatsächlich von meinem Leben auf den Schlips getreten oder wieso blitzt Ihr?

      Wohl Hobbylos 😁😉 *Achtung Ironie*
      71 9 Melden
    • Steampunk 09.05.2017 21:03
      Highlight Nein, aber du suggerierst, dass andere Menschen Hobbys nur ausführen, um damit anzugeben. Die Art wie du schreibst, riecht nach Neid.. Vielleicht missverstehe ich dich..aber daher kommen wohl die Blitze #nohate 😎
      46 10 Melden
    • KAMPFPANZER 09.05.2017 23:09
      Highlight Hobby und Leben ist nicht zwingend etwas anderes. Wenn mir jemand mein Hobby wegnehmen würde, wäre auch ein Teil meines Lebens weg.
      19 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nausicaä 09.05.2017 18:36
    Highlight Warum zählst du lesen nicht als Hobby?? Lesen ist ein Hobby. Es ist sogar das beste Hobby der Welt. Wenn du die Zwangskomponente unbedingt brauchst, damit es sich wie ein 'richtiges' Hobby anfühlt, dann gründe einen Lesezirkel!

    P.s.: Ich habe innerhalb von 4 Zeilen viermal das Wort Hobby verwendet. Ich scheine ziemlich verzweifelt zu sein.
    97 2 Melden
    • KeksloseKeksdose 09.05.2017 19:52
      Highlight Wenn man statt "Lesen" den Begriff "Literatur" verwendet hört sich das Ganze dann wie ein Hobby mit echt viel Stil und Kultur an :)

      Bestes Hobby :) Hobby, Hobby, Hobby, Hobby :)
      45 0 Melden
    • Lichtblau 09.05.2017 21:59
      Highlight @Keks: Literatur, genauso nenne ich das auch. Und wenns dann mal ein Roman sein darf, der in der Umgebung spielt, guck ich mir gerne die Schauplätze an. Dann kommt noch "wandern" dazu. Für Leser, die in Zürich wohnen: "Alles in allem" von Kurt Guggenheim. Ein wahrer Geheimtipp mit extrem viel Exkursionsmaterial.

      15 0 Melden
    • Heinz Nacht 09.05.2017 23:18
      Highlight @KeksloseKeksdose: Danke für den Input, kann ich im Lebenslauf für Bewerbungen sehr gut brauchen! :-)
      11 0 Melden
  • alessandro 09.05.2017 18:30
    Highlight Ich treffe immer mehr Leute ohne Hobby, ohne Passion, ohne Feuer für etwas anderes als Beruf und Familie. Irgendwie logisch, dass man sich in der Schweiz mit Namen, Beruf und ev. Familie vorstellt. Irgendwie ein tristes Leben... Fortpflanzen und das finanziell Sicherstellen. Zufriedenheit und Glück werden über Erfolg bei der Arbeit definiert, genauso wie die Qualität der Beziehung. Anstatt Kraft aus Beziehung und Hobby zu schöpfen, sucht man bestenfalls nach einem Ausgleich. Logisch muss man Arbeit finden die einem Spass macht - für etwas anderes reichts ja nicht.
    99 8 Melden
    • Maett 09.05.2017 19:12
      Highlight @alessandro: die Realität gut getroffen. Ich habe mich deshalb schon lange aus diesem "Stabilität & Musterleben"-Schema zurückgezogen und versuche für mein Glück selbst Verantwortung zu übernehmen. Das hat allerdings zur Folge, dass man ständig kritisiert und hinterfragt wird - was mir egal ist, auch weil ich denke, dass ich ein Leben lebe, welches viele auch als Ideal betrachten, aber den Mut dazu nicht aufbringen.
      46 3 Melden
    • Likos 09.05.2017 19:29
      Highlight Also für Beruf und Familie habe ich auch keine Passion oder Feuer :D
      32 3 Melden
    • seventhinkingsteps 10.05.2017 01:07
      Highlight Du hast gerade perfekt die Arbeit unter Kapitalismus als Realität für die meisten Menschen beschrieben
      13 1 Melden
  • sheshe 09.05.2017 18:18
    Highlight Ich stimme zu, Hobbies muss nicht jeder haben. Aber die wenigsten Menschen haben noch eine Leidenschaft, in der sie aufblühen können...

    PS: Ich weiss nicht recht, ob der Text durch den letzten Satz sarkastisch sein soll
    35 0 Melden
  • Bätzi 09.05.2017 18:12
    Highlight Hoppla 25 jahre jung und schon so verbittert?
    Ein Hobby ist nichts wo du dich zwingen musst. Es sollte viel mehr eine bereicherung sein deine eigene Identität zu stärken.
    Aber egal jedem das seine!
    Witz per se....
    72 7 Melden
  • Madison Pierce 09.05.2017 18:00
    Highlight Hobbies sind doch etwas Schönes! Wobei ich auch Sachen bevorzuge, bei denen man nicht an fixe Termine gebunden ist.

    Wenn Du etwas lockerer tanzen möchtest, sind vielleicht Mittelaltertänze etwas für Dich: http://www.historisch-traditioneller-tanz.ch/kursprogramm_Lenzburg.html

    Eine Bekannte macht das und anscheinend ist es einfach und die Leute sind zwar speziell, aber lustig.
    15 4 Melden

Du hast die Wahl: Arbeiten oder die lustigen Tierbilder angucken

Du hast dich also für die Tierbilder entschieden. Eine weise Wahl!

Ich habe dazu einen unfehlbaren Test entwickelt, der gleichzeitig noch sehr simpel ist:

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