Libyen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Angst vor Anschlägen

Libysches Parlament tagt auf griechischer Autofähre 

09.09.14, 18:12

Mitglieder des neuen libyschen Parlaments tagen aus Sicherheitsgründen auf einer griechischen Autofähre im Hafen von Tobruk in der östlichen libyschen Provinz Kyrenaika. Dies berichtete am Dienstag die Athener Zeitung «Ta Nea».

Ein Sprecher der Reederei ANEK-Lines bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa, dass die Fähre «Elyros» für unbestimmte Zeit von den libyschen Behörden gemietet worden sei.

Altes und neues Parlament liefern sich derzeit einen Machtkampf. Dieser brach vor knapp zwei Wochen offen aus, nachdem das alte Parlament seine Arbeit einfach wieder aufgenommen und die Regierung für abgesetzt erklärt hatte - obwohl Anfang August das neu gewählte Abgeordnetenhaus zusammengetreten war.

Während im alten Parlament die Islamisten die Mehrheit hatten, sind sie im neuen in der Minderheit. Wegen der unsicheren Lage in Tripolis tagt das neue Parlament in der Stadt Tobruk weit im Osten des Landes. (aeg/sda/dpa)



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Sie winken mit ihren T-Shirts um Hilfe» – Schweizer Pilot rettet Flüchtlinge im Mittelmeer

Mehr als eine Million Flüchtlinge überquerten laut einem UNHCR-Bericht 2015 das Mittelmeer. Immer wieder tauchen besonders im Sommer Horrormeldungen von gekenterten Schiffen auf. Fabio Zgraggen ist Pilot und hilft seit Anfang Juli mit seiner Organisation «Humanitäre Piloteninitiative» (HPI) den Hilfskräften vor Ort, die unübersichtliche Situation aus der Luft wenigstens ein bisschen zu ordnen.

Herr Zgraggen, Sie sind gerade von einem Einsatz am Mittelmeer zurückgekehrt. Was haben Sie gesehen?Die Situation ist sehr unübersichtlich. Je nachdem, wie sich die Lage in Libyen verhält, ist es vor der Küste voll mit Flüchtlingsbooten. Meistens kommen sie in Wellen. Manchmal sind es ganz viele, manchmal praktisch keine. Wenn gerade viele Schiffe unterwegs sind, sieht man das ganze Ausmass aus der Luft und es ist gewaltig.

Wie gewaltig? Sobald wir das Einsatzgebiet vor der Küste von Libyen …

Artikel lesen