Luftfahrt
epa04164276 A picture made available 12 April 2014 shows the shadow of a Royal New Zealand Air Force P-3 Orion taking part in the search trying to locate missing Malaysia Airways Flight MH370, cast over the Indian Ocean, 11 April 2014. Their search area was located 1,800km North West of Perth and they were tasked with flying at 800ft to visually search for aircraft debris. The search for a missing Malaysia Airlines jet in the Indian Ocean kept its intensity on 12 April despite no new acoustic signals for three days. Ten planes and 14 ships were out looking for traces of MH370, which went missing more than a month ago after takeoff from Kuala Lumpur en route Beijing with 239 people on board.  EPA/RICHARD WAINWRIGHT / POOL AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Immer noch kein Wrack gefunden: Schatten eines Suchflugzeugs über dem Indischen Ozean.  Bild: EPA/AAP POOL

Neues Rätsel um Flug MH370

Kopilot der verschwundenen Boeing versuchte nach Kursänderung zu telefonieren

12.04.14, 12:20 12.04.14, 14:10

Der Fall des verschwundenen Passagierflugzeugs der Malaysia Airlines gibt neue Rätsel auf: Möglicherweise versuchte der Kopilot von Unglücksflug MH370 zu telefonieren, kurz nachdem das Flugzeug plötzlich den Kurs geändert hatte. Das berichtete die malaysische Tageszeitung «New Straits Times» am Samstag. Sie berief sich auf anonyme Quellen aus Ermittlerkreisen.  

Demnach flog die Boeing 777-200 am 8. März nach ihrer Kursänderung niedrig genug, dass ein Fernmeldeturm in Penang im Norden Malaysias ein Signal auffangen konnte. Ermittler verfolgten es zum Handy des 27-jährigen Kopiloten Fariq Abdul Hamid zurück. Wen er anrufen wollte, teilten die Ermittler nicht mit, schrieb das Blatt. Eine andere Polizeiquelle gab laut Zeitung an, das Handy des Kopiloten sei beim Start möglicherweise abgeschaltet und zur fraglichen Zeit eingeschaltet worden. Dies könne als Quelle des Signals ausreichen, hiess es. Das Signal habe abrupt geendet, vermutlich weil das Flugzeug die Reichweite des Funkmasts verliess, schreibt das Blatt weiter. 

Kopilot Fariq Abdul Hamid.

Suche fortgesetzt

Flug MH370 sollte von Kuala Lumpur nach Peking fliegen, machte aber eine ausserplanmässige Kehrtwende, flog stundenlang nach Süden und stürzte allem Anschein nach in den Indischen Ozean. Helfer suchten nordwestlich von Perth an der australischen Westküste nach dem Wrack. Die Ermittler hoffen, das Rätsel um die Geschehnisse mit Hilfe des Flugschreibers in der Maschine aufzuklären. 

Am Samstag waren 10 Flugzeuge und 14 Schiffe rund 2300 Kilometer entfernt von Perth im Einsatz, berichtete das Koordinationszentrum für die Suche. Anfang der Woche hatten Suchschiffe Signale aufgefangen, die vom Flugschreiber stammen könnten. Doch wurden bisher keine Wrackteile der Maschine gefunden. (dhr/sda/dpa)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neue Kühlschränke für Air Force One kosten 24 Millionen Dollar

Die US-Präsidentenmaschine Air Force One erhält zwei neue Kühlschränke – Kostenpunkt 24 Millionen Dollar. Einen entsprechenden Auftrag vergab die zuständige Luftwaffe an den Flugzeugbauer Boeing, wie die «Washington Post» und andere US-Medien am Wochenende berichteten.

Demnach sind die bisherigen Kühlanlagen an Bord zur Lagerung von Nahrungsmitteln so alt wie das Flugzeug selber: Die modifizierte Boeing 747 wurde 1990 an die Luftwaffe ausgeliefert.

Mittlerweile reichten die Systeme in ihrer …

Artikel lesen