Luftfahrt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Solar Impulse 2 hebt ab in Mandalay.  Bild: Soe Zeya Tun/REUTERS

China stoppt für «Solar Impulse 2» den Flugverkehr 

30.03.15, 02:41 30.03.15, 09:57


Der Sonnenflieger «Solar Impulse 2» ist am Sonntag um 23.06 MESZ von Mandalay in Myanmar nach China gestartet. Vor dieser fünften Etappe seiner Weltumrundung hatte das Flugzeug einen zehntägigen Zwischenstopp einlegen müssen, um auf besseres Wetter in China zu warten.

Der Flieger, der nur mit Sonnenenergie betrieben wird, hat einen rund 19-stündigen Flug nach Chongqing in Südwestchina vor sich. Die Flugstrecke beträgt 1375 Kilometer. Im Cockpit sitzt diesmal Bertrand Piccard. Laut einer Mitteilung handelt es sich um die bislang anspruchsvollste Etappe.

Kennst du schon die watson-App?

Über 100'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Wegen eines Schadens an einer Solarzelle fehlen dem Flugzeug zwei Prozent der sonst zur Verfügung stehenden Energie. Das Problem habe aus Zeitgründen in Mandalay nicht repariert werden können, berichtete die Si2-Flugkontrolle am späten Sonntagabend MESZ. Eine einzelne Zelle könne nicht einfach ausgewechselt werden, so dass acht Zellen abgeschaltet werden mussten. Auch müsse jetzt die Energie auf alle Batterien gleichmässig neu verteilt werden.

Mit der ersten Erdumrundung wollen Piccard und sein Abenteurer-Kollege André Boschberg für den Einsatz von Sonnenenergie werben. «Das Wetter ist gut», sagte Piccard vor dem Start in den frühen Morgenstunden des Montags Ortszeit.

Gesamter Flugverkehr wird gestoppt

Allerdings werde mit viel Wind und hohen Wolken gerechnet, so dass der Flieger diesmal in sehr grosser Höhe fliegen müsse, um über den Wolken zu bleiben. «Wir müssen ziemlich hoch über den Wolken und über den Bergen fliegen», sagte Piccard, für den der Flug eine physische Herausforderung sein wird wegen dem verlängerten Einsatz von Sauerstoff im drucklosen Cockpit bei Temperaturen von minus 20 Grad Celsius.

Piccard dankte den chinesischen Behörden für die spezielle Flugerlaubnis und die gute Zusammenarbeit. Die Landung auf dem viel genutzten Flughafen von Chongqing wurde am Montag nach Mitternacht Ortszeit (18 Uhr MESZ) erwartet. Dafür wird der gesamte Flugverkehr gestoppt.

Von der Metropole Chongqing soll es in der nächsten Etappe weiter nach Nanjing in Ostchina gehen. Je nachdem, wie viel Energie noch in den Batterien vorhanden ist bei der Ankunft in China, könnte der Flieger mit Borschberg wenige Stunden nach der Landung in Chongqing bereits wieder abheben. Die Reise geht danach weiter über den Pazifik in Richtung USA. Begonnen hatte sie am 9. März im Golfemirat Abu Dhabi. (feb/sda/dpa)

Solar Impulse 2 auf Testflug

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie dieser YouTuber einen Mega-Shitstorm gegen «Delta Air Lines» auslöste

YouTuber Adam Saleh behauptet, dass er am Mittwochmorgen aus einem Flieger der «Delta Air Lines» gewiesen wurde, weil er am Telefon Arabisch sprach. Doch an der Geschichte bestehen Zweifel.

Ein schier unglaublicher Shitstorm prasselt am Mittwoch auf die US-amerikanische Fluggesellschaft «Delta Air Lines» nieder.

Am Mittwochmorgen postet Adam Saleh, ein bekannter YouTuber, auf seinem Twitter-Kanal ein Video, in dem er angibt, dass er und sein Kollege von «Delta» soeben des Flugzeuges verwiesen wurden. Der Grund: Er habe nur mit seiner Mutter telefoniert und dabei Arabisch gesprochen, so Saleh.

Saleh schimpft im Video: «Das ist 2016. 2016. Und schau, ‹Delta Air Lines› wirft uns …

Artikel lesen