Luftfahrt
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Erste Erkenntnisse aus dem Fluschreiber

AirAsia-Maschine soll bei Notlandung auf dem Wasser explodiert sein

11.01.15, 23:55 12.01.15, 12:00

Die vor rund zwei Wochen in Indonesien abgestürzte Maschine der Air Asia soll bei der Notlandung auf dem Wasser explodiert sein. Dies teilte die indonesische Flugsicherung am Montag mit. Am Vormittag haben Taucher einen der beiden Flugschreiber aus dem Wrack geborgen. Gesucht wird noch nach dem zweiten Gerät, das die Gespräche im Cockpit aufzeichnet.

Die Maschine soll wegen des Drucks beim Aufprall auf das Wasser explodiert sein, teilte der Chef der Einsatzkräfte, Bambang Sulistyo mit. 

Der Flugdatenschreiber der Unglücksmaschine wird geborgen. Bild: BAGUS INDAHONO/EPA/KEYSTONE

Der Airbus A320-200 war am 28. Dezember mit 162 Menschen an Bord auf dem Weg von Indonesiens zweitgrösster Stadt Surabaya nach Singapur abgestürzt. Niemand überlebte. 48 Leichen wurden bislang geborgen. 

Das Drama des AirAsia-Flugs QZ8501

Nach dem Wrack wurde tagelang gesucht. Es stürzte in die Javasee zwischen den Inseln Sumatra und Borneo.

Das Meer ist dort zwar selten mehr als 50 Meter tief, doch starke Strömungen haben die Suche nach Wrackteilen und Leichen behindert. Zum Beispiel war der Flugdatenschreiber nicht mit dem Heckteil am Samstag gehoben worden. Die Geräte sind dort normalerweise befestigt, müssen beim Aufprall oder durch die Strömung aber fortgerissen worden sein. 

Der Airbus A320-200 stürzte zwischen Sumatra und Borneo ins Meer.

Das Gerät sei unter dem Teil einer Tragfläche eingeklemmt gewesen, berichtete Sulistyo. Nebst dem Tragflächenteil fanden die Taucher auch Teile eines Triebwerks. (rar/sda/dpa/reu) 



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