MH370
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04390907 Family members of missing Malaysia Airlines Flight MH370 passengers pray at Yonghegong Lama Temple on the six-month anniversary of the disappearance of the plane in Beijing, China, 08 September, 2014. Malaysia Airlines Flight MH370 carrying 239 passengers and crew disappeared on 08 March after taking off from Kuala Lumpur on route to Beijing where about two thirds of those onboard were from China.  EPA/STR CHINA OUT

Sie werden nie erfahren, weshalb ihre Angehörigen sterben mussten. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

MH370 war «Unfall», Vermisste «tot»

Eines der grössten Rätsel der zivilen Luftfahrt bleibt ungelöst

Knapp zehn Monate nach dem Verschwinden von Flug MH370 über dem Indischen Ozean hat Malaysia die unaufgeklärte Tragödie offiziell als «Unfall» eingestuft. Die 239 Menschen an Bord wurden für «tot» erklärt.

29.01.15, 13:32

Mit «schwerstem Herzen» und «tiefstem Bedauern» erkläre er den Vorfall im Namen der Regierung zum Unfall, sagte der Chef der Luftfahrtbehörde, Azharuddin Abdul Rahman, am Donnerstag im Fernsehen. «Alle 239 Passagiere und Crew-Mitglieder gelten als tot.» Es gebe die Hoffnung, dass die Familien nun die benötigte Hilfe erhalten könnten, insbesondere Entschädigungen.

Wrackteile von Flug MH370 entdeckt?

Angehörige von Vermissten reagierten wütend auf den vermeintlichen Schlussstrich unter das Drama. «Ich glaube, sie lügen», sagte Sarah Bajc, deren Freund Philip Wood in der Unglücksmaschine sass. Es gebe keine Beweise, dass die Maschine tatsächlich abgestürzt sei. Daher könne sie der Regierung nicht glauben. «Es ist unmöglich, die Sache abzuschliessen, bis wir Beweise haben.»

Die Boeing 777 von Malaysia Airlines war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. Seitdem fehlt jede Spur. Zwei Drittel der Passagiere stammten aus China. Der malaysischen Regierung wurde von Beginn an vorgeworfen, unkoordiniert und undurchsichtig bei der Suche nach dem Flugzeug vorzugehen.

Das Verschwinden des Passagierjets bleibt eines der grössten Rätsel der zivilen Luftfahrt. Die inzwischen von Australien geleitete Suche nach Spuren des Flugzeugs ist die teuerste in der Geschichte. (whr/sda/afp)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nikuuuuuuuuuu 05.03.2015 20:18
    Highlight Das bleibt wohl ein Geheimnis der Luftfahrt.
    0 0 Melden

Verwirrung um Blackbox von Flug MH370

Jüngste Funksignale stammen doch nicht von verschwundener Boeing

Verwirrung bei der Suche nach MH370: Der australische Regierungschef Tony Abbott äusserte sich am Freitag optimistisch, dass die empfangenen Signale vom verschwundenen Flugzeug stammten. Der Suchkoordinator verneinte wenig später aber, dass es einen Durchbruch gab.

Die im Indischen Ozean am Donnerstag aufgefangenen Funksignale stammten nach einer ersten Analyse nicht von der Blackbox der Boeing, teilte der Koordinator der Suchaktion, Angus Houston, am Freitag in Perth mit. Unklar ist, ob …

Artikel lesen