MH370
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Treffen in Australien

Neue Spezialgeräte sollen Durchbruch bei Suche nach MH370 bringen

epa04173301 An undated handout picture made available by the Australian Department of Defense (DOD) on 20 April 2014 shows the Phoenix International Autonomous Underwater Vehicle (AUV) Artemis craned over the side of the Australian Defense Vessel (ADV) Ocean Shield in the search for missing Malaysia Airlines flight MH370, at sea in the Indian Ocean. Malaysia might widen the search area in the Indian Ocean and use more assets to try to find a passenger jet that went missing six weeks ago, a senior Malaysian official said on 19 April 2014. Transport Minister Hishammuddin Hussein said the plan to stop the use of a submersible drone next week in underwater search of Beijing-bound flight MH370, with 239 people on board, will not end the search operations. 'I have to stress that this is not to stop operations but to also consider other approaches which may include widening the scope of the search and utilising other assets that could be relevant in the search operation,' he said in a press briefing. 'The asset deployment committee has identified private companies that have the capabilities for deep-water salvage and recovery work, and other national assets that can be deployed to support this operation,' he added. Malaysia Airline flight MH370 went missing early 08 March 2014 while en route from Kuala Lumpur, Malaysia, to Beijing, China.  EPA/LSIS BRADLEY DARVILL/AUSTRALIAN DEFENCE DEPARTMENT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Das Spezial-U-Boot Artemis hatte keinen Erfolg. Bild: EPA/AAP/AUSTRALIA DEFENCE DEPARTMENT

Fast zwei Monate sind seit dem Verschwinden von MH370 vergangen – und es fehlt jede Spur von der Maschine. Jetzt sollen neue Spezialgeräte sollen bei der Suche nach dem verschollenen Flugzeug der Malaysia Airlines endlich den Durchbruch bringen. 

«Die Suche muss in eine neue Phase gehen», sagte Australiens Vize-Regierungschef und Transportminister Warren Truss am Montag nach einem Treffen mit Vertretern aus Malaysia und China in Canberra. «Dabei geht es um eine intensivere Suche am Meeresboden.» Die neue Strategie allein könne bis zu 60 Millionen australische Dollar (knapp 49 Millionen Franken) kosten. Das Wrack der Malaysia-Airlines-Maschine wird in einer kaum erforschten Gegend des Indischen Ozeans vermutet. 

«Die Suche wird nicht unterbrochen oder eingestellt, wir geben nicht auf und lassen in unseren Bemühungen nicht nach», versprach der chinesische Transportminister Yang Chuatang nach Medienberichten nach dem Treffen. China ist an der Aufklärung des mysteriösen Irrflugs stark interessiert, weil die Mehrzahl der 239 Menschen an Bord aus China stammten. Am Treffen in Canberra nahm auch Malaysias Verkehrsminister Hishamuddin Hussein teil. 

U-Boot sucht weiter 

Das unbemannte U-Boot Bluefin-21 der US-Marine bleibt weitere vier Wochen im Einsatz, wie die Koordinationsstelle für die Suche in Perth mitteilte. Es hat in 35 Tagen 400 Quadratkilometer Meeresboden abgesucht, ohne Anzeichen der Maschine zu finden. 

Am Mittwoch wollen Experten in Canberra sämtliche bisher gesammelten Daten sichten und prüfen, ob das Suchgebiet anders definiert werden muss, wie Truss sagte. Die Suche mit Schiffen und Flugzeugen in der Region rund 1800 Kilometer westlich von Perth war vergangene Woche mangels Erfolg eingestellt worden. 

Organisation neuer Suchinstrumente kann Wochen dauern

Ermittler haben keine Ahnung, was sich an Bord abgespielt hat. Niemand weiss, ob Crew und Passagiere wegen giftiger Dämpfe ausser Gefecht waren oder ob jemand absichtlich das Flugzeug auf den falschen Kurs lenkte. Die Ermittler erhoffen sich Aufschluss von der Blackbox, in der Aufzeichnungen der Gespräche im Cockpit und technische Daten gespeichert sind. Dafür muss das Wrack gefunden werden. 

Allein die Organisation neuer Suchinstrumente könne Wochen dauern, räumte Truss ein. Im vermuteten Absturzgebiet sei der Meeresboden stellenweise noch nie systematisch kartographiert worden. «Um in der nächsten Phase mit Sonar und anderen Unterwasserfahrzeugen, möglicherweise in besonders tiefem Wasser, effizient und sicher suchen zu können, müssen wir mehr über den Meeresboden wissen», sagte Truss. (dwi/sda/dpa)



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