MH370
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«Wir sind es den Angehörigen schuldig»

Australiens Präsident verspricht, nach MH370 zu suchen, bis das Wrack gefunden ist

Australian Prime Minister Tony Abbott, left, greets members of Malaysia's Air Force currently based at RAAF Base Pearce near Perth Monday, March 31, 2014. Abbott visited the base on Monday to meet with leaders of international forces being used to locate the missing Malaysia Airlines Flight MH370 in the Indian Ocean. (AP Photo/Jason Reed, Pool)

Australiens Präsident Abbott. Bild: AP/POOL REUTERS

Australiens Ministerpräsident Tony Abbott will trotz der bislang vergeblichen Suche nach dem verschwundenen Passagierflugzeug der Malaysia Airlines nicht aufstecken. Bei der Suche nach der Maschine gebe es kein Zeitlimit, sagte er nach einem Frühstück mit Mitgliedern der Suchmannschaften. 

«Dies sind wir den Angehörigen schuldig, wir sind es jedem Flugreisenden schuldig, und wir sind es den Regierungen der Länder schuldig, deren Bürger in dem Flugzeug sassen», sagte Abbott am Montag in Perth. 

Zehn Schiffe und zehn Flugzeuge auf der Suche

Die Boeing mit der Flugnummer MH370 ist seit ihrem Start im Kuala Lumpur am 8. März verschwunden. An Bord waren 239 Menschen. Mit jeweils zehn Schiffen und Flugzeugen wurde die Suche nach dem verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugzeug am Montag fortgesetzt. Abbott wies erneut auf die Schwere der Aufgabe hin. 

Auslaufen soll nach Angaben der australischen Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Montag auch das Rettungsschiff «Ocean Shield» der australischen Marine. An Bord hat es unter anderem ein Spezialgerät, das Blackboxen bis in 6000 Meter Tiefe orten kann

Die «Ocean Shield» dürfte einige Tage benötigen, um das Suchgebiet vor der Westküste Australiens zu erreichen. In einigen Teilen dieses Gebiets soll es Amsa zufolge am Montag regnen, auch die Wolkendecke soll dort tief hängen. (rey/asda/dpa) 



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