MH370
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Malaysia's acting Transport Minister Hishammuddin Tun Hussein answers questions between Chief of Armed Forces General Zulkifeli Mohd Zin (L) and Department of Civil Aviation's Director General Azharuddin Abdul Rahmanthe (R) on the missing Malaysia Airlines MH370 plane during a news conference at Kuala Lumpur International Airport March 12, 2014. The search for the missing Malaysia Airlines Boeing 777 jetliner expanded on Wednesday to cover a swathe of Southeast Asia, from the South China Sea to India's territorial waters, with authorities no closer to explaining what happened to the plane or the 239 people on board.  REUTERS/Edgar Su (MALAYSIA - Tags: DISASTER TRANSPORT POLITICS MILITARY)

Wirbel um Flug MH370

Malaysias «Chaos» mit den Informationen - das lief alles schief

Noch immer fehlt jede Spur von Flug MH370, täglich gibt es neue Spekulationen - und der Unmut über Malaysias Informationspolitik steigt. China kritisierte die widersprüchlichen Angaben nun als "ziemlich chaotisch".

Ein Artikel von

Spiegel Online

Auch an Tag fünf nach dem Verschwinden des Flugs MH370 der Malaysia Airlines gibt es keine konkrete Spur von der verschollenen Boeing, dafür wird die Kritik an der Informationspolitik des malaysischen Krisenstabs lauter.

Besonders China zeigte sich verärgert: Die widersprüchlichen Angaben über das vermisste Flugzeug seien "ziemlich chaotisch", kritisierte das chinesische Aussenministerium. 153 der 239 Passagiere an Bord waren Chinesen. 

Eine Auswahl unklarer oder widersprüchlicher Informationen im Fall des vermissten Fluges MH370: 

Guo Shaochun (L), head of a joint working group sent by the Chinese government to Malaysia after the disappearance of Malaysia Airlines flight MH370, prepares for a meeting with officials from Malaysia's Department of Civil Aviation (DCA) at a hotel at the Kuala Lumpur International Airport March 12, 2014. Malaysia's air force chief has denied saying military radar tracked a missing Malaysia Airlines jetliner over the Strait of Malacca, adding to the mystery surrounding the fate of flight MH370, which vanished on Saturday with 239 people aboard.  REUTERS/Damir Sagolj  (MALAYSIA - Tags: DISASTER TRANSPORT TPX IMAGES OF THE DAY)

Sind kritisch: die Chinesen. Bild: Reuters

Der malaysische Verkehrsminister Hishammuddin Hussein verteidigte das Vorgehen der Behörden: Es gebe keinerlei "Verwirrung" bei der "beispiellosen" Suche nach der Maschine. "Es ist nicht einfach. Wir suchen mit so vielen Schiffen und Flugzeugen, müssen so viele Länder koordinieren und ein riesiges Areal durchsuchen", sagte Hussein. "Aber wir werden niemals aufgeben, das schulden wir den Familien der Passagiere." 

Ungeachtet der Kritik an der Informationspolitik geht die Suche weiter: Auf Bitten der malaysischen Regierung schloss sich auch Indien dem Einsatz an und liess seine Küstenwache in der Andamanensee sowie um die Nikobaren-Inseln Ausschau nach Wrackteilen halten. 

Nach Angaben der malaysischen Regierung beteiligen sich damit inzwischen zwölf Länder mit 42 Schiffen und 39 Flugzeugen an der Suche. Das fragliche Gebiet umfasst mittlerweile 93.000 Quadratkilometer, was ungefähr der Fläche Ungarns entspricht. Auch normale Internetnutzer können mittlerweile bei der Suche helfen, eine amerikanische Firma hat aktuelle Satellitenbilder ins Netz gestellt. (bka/ap/dpa)



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