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Gulf Cartel (CDG) drug kingpin Juan Manuel Rodriguez Garcia is being escorted by police during a presentation at the Attorney's General Office hangar in Mexico City May 25, 2014. Rodriguez, also known as "Juan Perros", was detained in a hotel in the wealthy municipality of San Pedro Garza Garcia with his wife and children, and is one of the main targets of the new security policy of the federal government in the violent state of Tamaulipas, local media reported. REUTERS/Tomas Bravo (MEXICO - Tags: CIVIL UNREST DRUGS SOCIETY)

Juan Manuel Rodríguez García, von der Polizei abgeführt. Bild: X01760

Mexiko

Fahnder fassen brutalen Kartell-Chef

Er zählte zu den meistgesuchten Verbrechern in Mexiko, nun ist Juan Manuel Rodríguez García gefasst. Fahnder nahmen den Anführer des berüchtigten Golf-Kartells fest. Der 39-Jährige wird für eine Reihe von Gewaltausbrüchen verantwortlich gemacht.

26.05.14, 09:11 26.05.14, 13:20

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Ein gefürchteter Anführer des mexikanischen Golf-Kartells befindet sich in Gewahrsam. Juan Manuel Rodríguez García sei im Bundesstaat Nuevo León festgenommen worden, teilte der mexikanische Sonderbeauftragte für Sicherheit, Monte Alejandro Rubido mit. Der Zugriff erfolgte demnach in der Stadt Monterrey.

Der 39-jährige Rodríguez García sei als Führer einer Fraktion des Golf-Kartells für eine Reihe von Gewaltausbrüchen im nordmexikanischen Bundesstaat Tamaulipas verantwortlich, sagte Rubido. Der Festgenommene habe interne Rivalen töten lassen und zahlreiche illegale Migranten entführt und unter Todesdrohung gezwungen, sich seinen Reihen anzuschließen. Der Kartell-Chef zählte zu den zwölf meistgesuchten Verbrechern in Mexiko.

Das berüchtigte Golf-Kartell, einst eine der mächtigsten kriminellen Organisationen Mexikos, ist stark geschwächt. Zum einen wurden in den vergangenen Jahren führende Mitglieder getötet oder festgenommen, zum anderen wird das Kartell an mehreren Fronten von den Zetas und dem Sinaloa-Kartell bekämpft.

Mittlerweile reduziert sich der Einfluss des Kartells auf seinen Heimatstaat Tamaulipas an der Grenze zu Texas. Dort kassiert die Mafia vor allem dafür, die Drogenladungen anderer Gruppen passieren zu lassen. Ansonsten versuchen sie, die Städte Matamoros und Reynosa gegen die Konkurrenz zu verteidigen. (wit/dpa/Reuters)

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