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World Press Photo

Das ist das Pressebild des Jahres und Wladimir Putin wird dies nicht gerne sehen

Welt Presse Fotos

Ein deutliches Statement gegen die Verfolgung von Homosexuellen in Russland ist zum weltweit besten Pressefoto des Jahres gewählt worden. Die Jury des Wettbewerbs World Press Photo zeichnete am Donnerstag in Amsterdam den dänischen Fotografen Mads Nissen mit dem mit 10'000 Euro dotierten, renommierten Preis aus.

Er fotografierte das schwule Paar Jon und Alex in einem intimen Moment in Sankt Petersburg. Das Foto ist Teil eines grösseren Projekts des Fotografen zum Thema «Homophobie in Russland».

Das Foto nehme auf eindrückliche Weise Stellung zu einem universalen Thema, begründete die Jury ihre Wahl. Für Homosexuelle, Lesben, Bisexuelle und Transgender werde das Leben in Russland zunehmend schwieriger. 

«Sexuelle Minderheiten werden mit rechtlicher und sozialer Diskriminierung konfrontiert, Verfolgung und sogar gewalttätigen Hass-Verbrechen von konservativen religiösen und nationalistischen Gruppen», heisst es in dem Bericht der Jury.

«Dieses Foto hat eine grosse ästhetische Kraft und zeigt Menschlichkeit»

Sagte die Vorsitzende der Jury, Michele McNally, Direktorin für Fotografie bei der «New York Times»

Die Jury wählte aus rund 98'000 Fotos aus 131 Ländern die Sieger aus. Preise wurden in acht Kategorien an 42 Fotografen vergeben. Die Siegerfotos werden in einer Ausstellung ab April in Amsterdam und anschliessend in über 40 Ländern gezeigt. Die Schweizer Fotoagentur Keystone wird die Ausstellung «World Press Photo 2015» vom 7. bis 31. Mai im Folium im Zürcher Sihlcity präsentieren. (aeg/sda/dpa)

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«Gewalt ist für mich kein Grund zu stoppen» – Schweizer Kriegsfotograf über den «IS»

Der Westschweizer Matthias Bruggmann war mehrmals in Syrien. Seine Bilder im Musée de l’Elysée in Lausanne zeugen von der Gewalt und von der Normalität in einem Land im Krieg. Vor dem Inhalt der Ausstellung wird gewarnt.

Am Eingang hängt ein Schild, das vor dem Inhalt der Ausstellung warnt. Junge oder unvorbereitete Personen könnten verstört werden. Dann folgt pro Wand ein Bild.

Zwei Grossformate fallen besonders auf, gegenüberliegend in einem grossen Raum zeigen sie denselben Platz des Damaszener Stadtteils Daraja. Das Erste zeigt eine Fontäne aus Gestein, Staub und Rauch. Das Resultat einer eingeschlagenen Granate? Menschen in schmutzigen Kleidern rennen davon. Im Vordergrund liegt etwas am Boden, das brennt.

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