Medien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

World Press Photo

Das ist das Pressebild des Jahres und Wladimir Putin wird dies nicht gerne sehen

12.02.15, 11:18 13.02.15, 11:00

Welt Presse Fotos

Ein deutliches Statement gegen die Verfolgung von Homosexuellen in Russland ist zum weltweit besten Pressefoto des Jahres gewählt worden. Die Jury des Wettbewerbs World Press Photo zeichnete am Donnerstag in Amsterdam den dänischen Fotografen Mads Nissen mit dem mit 10'000 Euro dotierten, renommierten Preis aus.

Er fotografierte das schwule Paar Jon und Alex in einem intimen Moment in Sankt Petersburg. Das Foto ist Teil eines grösseren Projekts des Fotografen zum Thema «Homophobie in Russland».

Das Foto nehme auf eindrückliche Weise Stellung zu einem universalen Thema, begründete die Jury ihre Wahl. Für Homosexuelle, Lesben, Bisexuelle und Transgender werde das Leben in Russland zunehmend schwieriger. 

«Sexuelle Minderheiten werden mit rechtlicher und sozialer Diskriminierung konfrontiert, Verfolgung und sogar gewalttätigen Hass-Verbrechen von konservativen religiösen und nationalistischen Gruppen», heisst es in dem Bericht der Jury.

«Dieses Foto hat eine grosse ästhetische Kraft und zeigt Menschlichkeit»

Sagte die Vorsitzende der Jury, Michele McNally, Direktorin für Fotografie bei der «New York Times»

Die Jury wählte aus rund 98'000 Fotos aus 131 Ländern die Sieger aus. Preise wurden in acht Kategorien an 42 Fotografen vergeben. Die Siegerfotos werden in einer Ausstellung ab April in Amsterdam und anschliessend in über 40 Ländern gezeigt. Die Schweizer Fotoagentur Keystone wird die Ausstellung «World Press Photo 2015» vom 7. bis 31. Mai im Folium im Zürcher Sihlcity präsentieren. (aeg/sda/dpa)

Die 20 besten Bilder des Jahres 2014

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daylen 12.02.2015 11:30
    Highlight Grossartiges Statement, welches in Russland wahrscheinlich leider ohne grössere Wirkungen bleiben wird.
    13 5 Melden

Das letzte Interview löste Streik aus, jetzt sagt der SDA-Chef: «Mir sind Fehler passiert»

Die krisengeschüttelte Nachrichtenagentur SDA fusionierte mit der Bildagentur Keystone. CEO Markus Schwab spricht im Interview über seine kommunikative Lernkurve, den Preisdruck der Kunden und die Bedeutung von Gebührengeldern.

Herr Schwab, die SDA-Redaktion durchlebt schwierige Zeiten: Entlassungen, Streik, Personalexodus, Unsicherheit beim Sozialplan. Wird jetzt mit der neu fusionierten Gesellschaft Keystone-SDA alles besser für die Journalisten?MARKUS SCHWAB: Es ist richtig: Die SDA hat eine schwierige Zeit hinter sich. Ich bin aber überzeugt, dass der Verwaltungsrat und die Redaktionskommission im Rahmen des anlaufenden Schlichtungsverfahrens vor der Eidgenössischen Einigungsstelle (EES) sich bald auf eine …

Artikel lesen