Mexiko
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Seit Wochen vermisst

Taucher suchen nach Studenten in Mexiko

Police officers patrol the road to Huitzuco during a search for missing students in Iguala, in the outskirts of the village of Tepecoacuilco southwestern town in the Mexican state of Guerrero, October 3, 2014. Authorities on Friday were still searching for the 43 students of the Ayotzinapa teacher training college who have been missing since September 26 following a series of clashes involving students, police, and armed men in the southwestern town of Iguala. Guerrero State Governor Angel Aguirre has offered a reward of one million Mexican pesos, ($74,000) for information leading to the whereabouts of the kidnapped people. 
REUTERS/Jorge Dan Lopez (MEXICO - Tags: CIVIL UNREST EDUCATION CRIME LAW)

1200 Polizisten suchen nach den vermissten Studenten. Bild: JORGE DAN LOPEZ/REUTERS

Fast drei Wochen nach dem Verschwinden Dutzender Studenten im Südwesten Mexikos haben die Sicherheitskräfte die Suche nach den Vermissten ausgeweitet. Taucher der Bundespolizei inspizierten gemeinsam mit Familienangehörigen der 43 Studenten Flüsse und Seen im Bundesstaat Guerrero.

Polizisten der Gendarmerie suchten zu Pferde in schwer zugänglichen Gebieten nach den jungen Leuten, wie die Nationale Sicherheitskommission am Donnerstag mitteilte. «Wir arbeiten zu Luft, zu Wasser und am Boden», sagte der Sicherheitsbeauftragte Monte Alejandro Rubido nach einem Besuch in der Region.

Mittlerweile seien 1200 Bundespolizisten an der Suche beteiligt. Die Studenten waren am 26. September nach einem blutigen Polizeieinsatz in der Stadt Iguala vermutlich von örtlichen Sicherheitskräfte verschleppt und der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben worden. Bei bereits in Massengräbern entdeckten Leichen handelte es sich laut Generalstaatsanwaltschaft nicht um die Vermissten. (sda/dpa)



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167'000 Menschen starben 2015 in bewaffneten Konflikten

Durch bewaffnete Konflikte sind im vergangenen Jahr nach einer Studie 167'000 Menschen weltweit ums Leben gekommen. 80 Prozent davon seien in sechs grossen Konflikten gestorben.

Dies sind die Konflikte in Syrien, Mittelamerika, Mexiko, Afghanistan, Nigeria und im Irak, wie das Internationale Institut für Strategische Studien (IISS) in seinem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht festhielt.

Knapp ein Drittel aller 2015 in Konflikten getöteten Menschen starb in Syrien. Die Zahl der Toten in dem Land bezifferte das Londoner Institut auf 55'000. Mehr als ein Fünftel aller Getöteten waren Konflikten in Mexiko oder Mittelamerika geschuldet.

In Afrika südlich der Sahara …

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