Musik

Adele findet Damon Albarn jetzt doof.
bild: electric949 

Sagt adé zu Adeles Idol: Die Zusammenarbeit mit dem Blur-Frontsänger Albarn war ein Desaster

Für ihr neues Album «25», das am 20. November erscheinen wird, hat sich die britische Sängerin Adele Unterstützung von berühmten Kollegen geholt. Neben Phil Collins, Bruno Mars und Sia fragte sie auch Damon Albarn um Rat – doch das ging mächtig in die Hose. 

05.11.15, 11:07

Eigentlich war Damon Albarn das grosse Idol von Adele. Aber jetzt, nach ihrer Zusammenarbeit mit dem Kopf von Blur und den Gorillaz, nicht mehr. Sie bereut es sogar, den 47-jährigen Sänger überhaupt getroffen zu haben. Nicht einen einzigen Song konnten die beiden gemeinsam aufnehmen, Chemie gleich Null. Nichts davon habe zu ihrer Platte gepasst:

«Es endete als so ein ‹Triff-nicht-deine-Idole-Moment›. Das Traurigste daran ist, dass ich so ein grosser Blur-Fan war, als ich aufgewachsen bin. Ich bereue, mit ihm rumgehangen zu haben.»

Adele gegenüber Rolling Stone

Ein von @adele gepostetes Foto am

Natürlich hat die ganze Sache eine kleine Vorgeschichte: Im September verlor der Blur-Sänger ein paar harsche Worte über die junge Britin. Ihr neues Album sei «ziemlich mittelmässig». Und dass sie sich mit ihrer Musik schon «sehr im Mainstream» bewege. Als sie ihn gefragt habe, ob er mit ihr zusammenarbeite, habe er sich Zeit für sie genommen: 

«Wird sie irgendetwas von dem Material verwenden? Ich denke nicht. Das Problem ist, dass sie sehr unsicher ist. Und das muss sie nicht sein. Sie ist einfach noch so jung.»

Damon Albarn

Jung und unglaublich erfolgreich. Aber unsicher?
bild: redbrick

Das hat Adele natürlich gestunken. Sie sei überhaupt nicht unsicher, sie sei sogar der am allerwenigsten unsichere Mensch, den sie kenne: 

«Ich fragte ihn nach seiner Meinung, mit einem Kind ein Comeback zu wagen – weil er selbst ein Kind hat – und dann nennt er mich unsicher?»

Adele

Erfolg hat die 27-jährige Adele jedenfalls. Ihre Comeback-Single «Hello» brach alle Rekorde der Streaming-Dienste. Und sie landete damit ratzfatz auf Platz eins der Musikcharts. Unsicherheit? Naja. 

Adele – «Hello»

YouTube/AdeleVEVO

(rof)

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