Musik

Minaj vs. Swift vs. Perry: Stars zicken auf Twitter wegen MTV, dünnen Frauen und benachteiligten Schwarzen

Nicki Minaj zankt sich auf Twitter mit Taylor Swift – und Katy Perry mischt eifrig mit: Sie nutzte den Streit, um eine offene Rechnung zu begleichen. Und nebenbei auch noch Rihanna ins Spiel zu bringen.

23.07.15, 09:55 23.07.15, 12:20

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Wie wichtig sind die Nominierungen für die MTV Video Music Awards? Zumindest wichtig genug, dass sich Promis auf Twitter zoffen. Den Anfang machten Nicki Minaj und Taylor Swift. Minaj fühlte sich benachteiligt, weil ihr Lied «Anaconda» nicht als Video des Jahres nominiert ist. Auf Twitter schrieb sie: «Wenn dein Video sehr dünne Frauen feiert, dann wirst du auch für das Video des Jahres nominiert.»

Minaj im Juni bei den BET-Awards in Los Angeles. Bild: PHIL MCCARTEN/REUTERS

Das wiederum nahm Swift zum Anlass, sich in die Diskussion einzuschalten. Sie habe bislang nie etwas anderes getan, als Minaj zu unterstützen. Es sehe Minaj gar nicht ähnlich, Frauen gegeneinander aufzubringen.

Taylor Swift hat immer etwas zu sagen. Bild: Eric Jamison/Invision/AP/Invision

Antwort Minaj: Swift sei doch gar nicht gemeint gewesen. Es entspannte sich eine Diskussion über einflussreiche Videos und Benachteiligung schwarzer Künstler.

In den Zwist hat sich nun auch Katy Perry eingeschaltet. Auf Twitter schrieb sie, sie finde es seltsam, das Frauen-gegeneinander-aufbringen-Argument vorzubringen, während eine Beteiligte auf unermessliche Weise davon profitiere, dass eine andere niedergemacht werde.

Katy Perry als Mediatorin. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Auch wenn kein Name genannt wird, darf man das getrost als einen Seitenhieb Perrys auf Swift auffassen, da sind sich «Guardian», CNN, «USA Today» und «Cosmopolitan» einig. Denn in Swifts Lied «Bad Blood» geht es um den Streit mit einem anderen Star – so viel hat Swift schon zugegeben. Dass es sich bei dem Konterpart um Perry handelt, gilt als offenes Geheimnis.

Perry brauchte nur einen weiteren Tweet, um noch einen Superstar in die Geschichte mit hineinzuziehen: Der eigentliche Skandal sei doch, dass Rihanna für «Bitch Better Have My Money» ebenfalls keine Nominierung erhalten habe.

Der Guardian sieht die Debatte bereits weiter ausufern: Wer wohl als nächstes einsteige? Beyoncé – ausser Swift die einzige Frau unter den Nominierten? Rihanna? MTV? Vielleicht muss aber auch einfach Miley Cyrus ein Machtwort sprechen. Schliesslich moderiert sie die Preisverleihung.

(ulz)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Tanuki 23.07.2015 12:42
    Highlight MTV? Das war doch mal dieser Sender mit Musik? Kindergarten PR. Scheint sich zu lohnen...
    3 0 Melden

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