Musik

Castingshow-Finale: Jamie-Lee Kriewitz gewinnt «The Voice of Germany»

Smudo und Michi Beck haben den Titel verteidigt: Ihre Kandidatin gewinnt das Finale von «The Voice of Germany». Direkt nach der Liveshow muss Jamie-Lee Kriewitz allerdings die Bühne verlassen, Interviews darf sie nicht geben. Grund ist der gesetzliche Jugendschutz in Deutschland.

18.12.15, 14:51 18.12.15, 15:18

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Die Band Coldplay war da, Hip-Hopper Cro war gekommen und auch Sängerin Ellie Goulding gab sich in Berlin die Ehre: Sie alle traten beim Finale der TV-Castingsendung «The Voice of Germany» auf. Am Ende der fünften Staffel konnte die 17-jährige Kandidatin Jamie-Lee Kriewitz am lautesten jubeln.

Michi Beck (links) und Smudo feiern nach dem Finale Jamie-Lee Kriewitz.
Bild: Getty Images Europe

Mit ihr hat erstmals eine minderjährige Musikerin das Finale der Sendung gewonnen. Die Schülerin aus Hannover setzte sich in der Prosieben-Liveshow deutlich gegen ihre drei Kontrahenten durch: 38,29 Prozent der TV-Zuschauer stimmten per Telefon und SMS für sie.

Von links die Finalisten Tiffany Kemp, Isabel Ment, Elle King, Jamie-Lee Kriewitz und Ayke Witt .
Bild: Getty Images Europe

Direkt nach der Sendung musste Kriewitz allerdings die Bühne verlassen und durfte aus Jugendschutzgründen keine Interviews geben. Schon vor Bekanntgabe der Sieger hatte sie gesagt: «Wenn ich gewinne, will ich ganz viel feiern, aber erst mal meine Schule fertig machen, um eine Absicherung zu haben.»

Jamie-Lee Kriewitz singt mit Jess Glynne um die Wette.
Bild: Getty Images Europe

Kriewitz singt im Finale «Ghost».
YouTube/ChartsRemix | The Voice of Germany & More

Kriewitz war in den vergangenen Wochen vor allem durch ihre Stimme, aber auch durch ihre Outfits aufgefallen: Sie trat stets in bunter und schriller Kleidung im Stile von japanischen Manga-Comics auf. Mit ihrer Single «Ghost» steht sie in den Download-Charts schon weit oben.

Kriewitz war im Team von Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier. Die Rapper konnten damit ihren Titel verteidigen – auch das ein Novum in der Castingshow. «Unsere Aufgabe als Coaches ist es, jetzt aufzupassen auf die Kleine», sagten die beiden. «Nachzugucken und nachzufragen, dass da nicht zu viel Unfug mit ihr getrieben wird.»

Bild: Getty Images Europe

Auf den weiteren Plätzen im Finale landeten Ayke Witt aus Gross Twülpstedt bei Wolfsburg (22,95 Prozent), Tiffany Kemp aus Kaiserslautern (21,88 Prozent) und Isabel Ment aus Berlin (16,89 Prozent).

Noch eine Hörprobe (aus dem Halbfinale): «Warriors».
YouTube/ChartsRemix | The Voice of Germany & More

aar/dpa

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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