Musik

Buhrufe für Russland, Jubel für die Ukraine

Das sind die ersten Finalisten des Eurovision Song Contests

Die folgenden Länder haben sich am Dienstagabend in Kopenhagen für den Final des Musikwettbewerbs qualifiziert:

07.05.14, 02:40 07.05.14, 16:47

San Marino: Valentina Monetta

epa04192764 Singer Valentina Monetta representing San Marino performs her song 'Maybe' during rehearsals for the First Semi-Final of the 59th annual Eurovision Song Contest at the B&W Hallerne in Copenhagen, Denmark, 05 May 2014. The two semi-finals will take place on 06 and 08 May, the grand final on 10 May.  EPA/BAX LINDHARDT DENMARK OUT

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Die Qualifikation ist ein Triumph für Ralph Siegel: Der deutsche Altmeister des Eurovision Song Contests verhalf San Marino am Dienstagabend in Kopenhagen mit seiner Komposition zum ersten Finaleinzug bei dem Musikwettbewerb

Im dritten Versuch in Folge schaffte es der 68-jährige Siegel mit Sängerin Valentina Monetta mit San Marino mal wieder in ein ESC-Finale. Siegel setzte sich dafür zur Begleitung des Lieds «Maybe» auch selbst ans Klavier. San Marino schaffte es damit im fünften Anlauf zum ersten Mal in ein ESC-Finale. 

Russland: Die Tolmachevy-Zwillinge

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Bei Bekanntgabe des Erfolgs der russischen Starterinnen, den Tolmachevy-Zwillingen, gab es in der Halle in Kopenhagen laute Buhrufe. Dies dürfte allerdings an der Politik liegen – die beiden jungen Damen sangen zwar nicht mitreissend, aber auch nicht entscheidend schlechter als andere.

Ukraine: Maria Yaremchuk

Bild: AP/AP

Die Starterin der Ukraine wurde dagegen in der Halle gefeiert.

Armenien: Aram MP3

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Es dominierten die ruhigen Titel. Der bei den Buchmachern bislang als Favorit geltende Sänger Aram MP3 aus Armenien eröffnete das Rennen mit einer Ballade.

Island: Pollapönk

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Lediglich Island brachte von den ins Finale eingezogenen Startern ein bisschen Farbe in den auch für schrille Starter bekannten Wettbewerb.

Montenegro: Sergej Cetkovic

Bild: AP/AP

Ungarn: Kallay Saunders 

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Aserbaidschan: Dilara Kazimova

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Schweden: Sanna Nielsen

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Niederlande: The Common Linnets

Bild: Getty Images Europe

Schweizer Beitrag am Donnerstag 

Weitere zehn Finalisten werden am Donnerstagabend im zweiten Halbfinale mit dann fünfzehn Startern ausgewählt. Darunter ist auch der Schweizer Kandidat, der Tessiner Sebastian Paù-Lessi alias Sebalter. Er muss mit seinem Pfeif- und Geigen-Song «Hunter of Stars» fünf Konkurrenten aus dem Rennen werfen, um im Final am Samstag mitmischen zu dürfen. Die Buchmacher prophezeien ihm aber wenig Chancen. 

In den letzten sieben Jahren schaffte es nur Anna Rossinelli mit «In Love for a While» (2011) in den Final. Sie beendete ihn auf dem letzten Rang. 

Für das Finale am Samstag gesetzt sind Gastgeber Dänemark sowie die fünf grossen Geldgeber des ESC, Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland. Im vergangenen Jahr gewann die Dänin Emmelie de Forest mit ihrem Lied «Only teardrops» den Wettbewerb, weshalb ihr Heimatland nun Gastgeber des 59. Eurovision Song Contests ist. (rey/sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 07.05.2014 08:29
    Highlight Für diesen Wettbewerb gibt es genau 3 Buchstaben: LOL
    1 2 Melden

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Die Suche nach der Antwort, was die 00er Jahre toll machten: Eine hoffnungslose Sitzung mit fünf Traktanden.

Die 80er haben uns Lederjacken geschenkt. Die 90er das Tamagotschi. Und damals in den 80ern, da gab's die Jugendrevolten und in den 90ern den exzessiven Techno. Und Lava Lampen!

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