Musik

Schauplatz eines kuriosen Katz- und Maus-Spieles: Die Villa von Chris Brown. Bild: AP/KABC-TV

Polizei umstellt Villa von Chris Brown – dieser reagiert mit wirrem Instagram-Trip 

31.08.16, 03:31 31.08.16, 15:00

Nach einem stundenlangen Nervenkrieg mit der Polizei ist US-Rapper Chris Brown festgenommen worden. Beamte brachten den Musiker am Dienstag (Ortszeit) aus seiner Villa in Los Angeles auf ein Polizeirevier.

Dort wurde Anzeige wegen eines Angriffs mit einer tödlichen Waffe erstattet, wie die Polizei mitteilte. Brown soll eine Frau auf seinem Anwesen mit einer Pistole bedroht haben. Der Festnahme war ein stundenlanger Showdown vorangegangen.

Die ganze USA blickt nach Los Angeles: Polizei gibt vor Chris Browns Villa Auskunft. Bild: BOB RIHA JR/REUTERS

In der Nacht zu Dienstag (Ortszeit) waren Beamte erstmals vor der Villa erschienen, nachdem die Frau telefonisch um Hilfe gerufen hatte. Brown warnte daraufhin die Polizisten in einer Reihe wütender Videos, die er auf der Internet-Plattform Instagram veröffentlichte, vor dem Betreten seines Anwesens.

Videos inzwischen gelöscht

In einer früheren Version dieses Artikels waren einige der Instagram-Videos eingebettet. Da diese inzwischen gelöscht wurden, sind sie auch hier nicht mehr zu sehen. Unter anderem gab Brown in seinen Schimpftiraden folgende Worte von sich:
«Ich habe die halbe Nacht geschlafen, dann tauchten auf einmal Helikopter auf.»
«Ihr Polizisten seid die schlimmste Gang in der Welt und ich sage F... you!»
«Fuck this fame-shit, i'm a real nigger!»

«Schlimmste Bande der Welt»

«Wenn Ihr mit eurem Durchsuchungsbefehl für was auch immer hier ankommt, werdet ihr nichts sehen, ihr Idioten», sagte Brown in einem der Videos. Er spielte zudem auf die jüngsten Vorwürfe gegen die US-Polizei im Zusammenhang mit Übergriffen gegen Afroamerikaner an: «Ihr seid die schlimmste Bande der Welt, die Polizei».

Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) rückten die Polizisten dann erneut an – diesmal mit einem Durchsuchungsbefehl. Sie drangen in die Villa ein und nahmen den Sänger fest.

Nach Polizeiangaben hatte die Gewinnerin des Miss-California-Regional-Schönheitswettbewerbs, Baylee Curran, den Fall ins Rollen gebracht. In der Nacht zu Dienstag hatte sie demnach aus Browns Villa die Polizei zu Hilfe gerufen, weil der Sänger sie mit einer Waffe bedroht habe.

Eifersucht?

Auch Curran wandte sich über Instagram an die Öffentlichkeit. «Wenn jemand eine Waffe an Deinen Kopf hält, was machst Du dann? Du rufst die Polizei», sagte sie. Der Internet-Klatschseite TMZ sagte Curran, sie sei in Browns Villa in einem Whirlpool gewesen. Als sie den Schmuck eines Mitglieds von Browns Entourage bewundert habe, sei der Sänger ausgerastet.

Brown war bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Er wurde verurteilt, weil er 2009 seine damalige Freundin, die Sängerin Rihanna, verprügelt hatte. Rihanna hatte wegen der Attacke ihren Auftritt bei der Grammy-Show absagen müssen.

2014 sass er wegen Handgreiflichkeiten mit einem Mann mehrere Monate im Gefängnis. Erst im März 2015 hatte er sämtliche Bewährungsauflagen erfüllt. (cma/sda/afp/dpa)

So viel verdienen Promis mit Social-Media-Posts

Das könnte dich auch interessieren:

So reagiert Sharon Stone auf die Frage, ob sie je sexuell belästigt wurde

«Klugscheisser» brilliert bis zu dieser Frage, bei der KEINER von 3 Jokern hilft

History Porn Teil XXVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Eltern ketteten ihre Kinder an Betten: Polizei befreit 13  Geschwister aus Horror-Haus

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mäsee 31.08.2016 11:50
    Highlight Wurden die Videos wieder gelöscht?
    "Inhalt nicht verfügbar" 😐
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.08.2016 09:19
    Highlight Kein Wunder, drehen die US-Cops bei dieser Klientel manchmal durch.
    13 3 Melden
    • Nevermind 31.08.2016 10:23
      Highlight Welche Klientel?
      Reiche Musiker? Vorbestrafte Gewalttäter? Idioten mit Instagram?
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.08.2016 11:16
      Highlight @Nevermind: Alle drei zusammen.
      4 0 Melden
  • Tiny Rick 31.08.2016 07:24
    Highlight Die Videos sind der Hammer, so früh am Morgen und schon bin ich amüsiert. 😂
    Comedy Gold
    14 0 Melden
  • Kimbolone 31.08.2016 07:17
    Highlight Du kriegst den Jungen aus dem Ghetto, aber das Ghetto nicht aus ihm... 😉
    54 5 Melden
  • Piri 31.08.2016 05:44
    Highlight Sorry aber das ist wirklich ein A...ich würde schon aus Verachtung seine Musik nicht hören! Die Pilizei in den
    Staaten hat's wirklich nicht einfach!
    51 18 Melden
    • Mokka Sofi Scout 31.08.2016 08:25
      Highlight Hihihi.. Du hast Pilizei geschrieben! Und ich hab' auf den 1. Blick "Pilzei" gelesen. Grossartig. Danke! Ich lach' mich schief und das vor 9 Uhr. Herrlich!
      13 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.08.2016 09:55
      Highlight @Mokka Sofi Scout Sind Sie high? :O
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.08.2016 11:14
      Highlight @Pabo. Hahaha wieso, suchst du Kunden 😂
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.08.2016 11:21
      Highlight Niemals...Aber wenn du Interesse hast bitte melden. Falls das die KaPo lesen sollte. Bei diesen Deals geht es nur um Hundewelpen. Niedliche, kleine Hundewelpen.
      2 0 Melden

«Der Krieg muss enden»: Das sagt Beyoncé zu den jüngsten Fällen tödlicher Polizeigewalt

Nach den jüngsten Fällen von tödlicher Polizeigewalt hat US-Popstar Beyoncé ein Ende des «Kriegs» gegen Minderheiten in den Vereinigten Staaten gefordert.

Dies sei kein Appell an alle Polizisten, sondern «an jeden Menschen, der ein menschliches Leben nicht wertschätzt», schrieb die afroamerikanische Sängerin am Donnerstag auf Instagram.

«Der Krieg gegen dunkelhäutige Menschen und alle Minderheiten muss enden», so die 34-Jährige. Ihre Botschaft versah Beyoncé mit einem Link, über den US-Kongressmitglieder kontaktiert werden können, um gegen den Tod von zwei Afroamerikanern am Dienstag und Mittwoch durch Polizeischüsse zu protestieren. Sie …

Artikel lesen