Naher Osten
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die ersten Bilder aus der umkämpften Stadt Kobane

IS-Vormarsch

Die ersten Bilder aus Kobane

Kobane ist noch immer Gegenstand heftiger Kämpfe zwischen Kurden und Kämpfern des Islamischen Staates. Einigen Journalisten ist es gelungen, die umkämpfte Stadt an der syrisch-türkischen Grenze zu erreichen. Die Bilder, die sie aus Kobane schicken, sind eindrücklich.

Keine zwei Monate ist es her, da war Kobane täglich in den Schlagzeilen zu finden. Seit einigen Wochen sickern Meldungen über die Stadt an der türkisch-syrischen Grenze nur noch spärlich durch. Die Waffen schweigen jedoch nicht. Täglich ist Gewehrfeuer zu hören, Mörsergranaten und Luftangriffe sind keine Seltenheit: Der Kampf um die strategisch wichtige kurdische Stadt tobt noch immer unerbittlich. 

Zwar wurde der IS-Grossangriff Mitte September nicht zuletzt aufgrund intensiven Luftangriffen der Internationalen Koalition abgewehrt. Den Kämpfern der Terrormiliz gelang es dennoch, Stellungen in der Stadt zu halten. Laut unterschiedlichen Berichten kontrolliert der IS zwischen einem Drittel und der Hälfte der Grenzstadt. 

Dem IS gegenüber steht eine bunt gemischte Truppe aus Kämpfern der syrisch-kurdischen Widerstandsgruppe YPG, irakischen Peshmerga und Kämpfern der Freien Syrischen Armee

twitter/arqaladar

Verschiedenen Journalisten ist es gelungen, den Grenzübergang zwischen der Türkei und Kobane zu überqueren. Die Bilder des Reporters Jake Simkin zeigen eine Stadt, die von den Schäden des Krieges gezeichnet ist: Zerbombte Strassenzüge, Gebäuderuinen, Schutthaufen und Gesichter, denen die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben steht.



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dschihad-Geschwister aus Winterthur schweigen vor Gericht – 8 Fragen zum Prozessauftakt

An Weihnachten 2014 reisten zwei Teenager aus Winterthur nach Syrien und sollen sich dort dem «IS» angeschlossen haben. Ein Jahr später kehrten sie unvermittelt in die Schweiz zurück. Am Montag stehen die Jugendlichen vor Gericht.

Mittlerweile sehen Vedad* und Esra* nicht mehr nach IS-Reisenden aus: Der heute 19-Jährige mit kurz geschnittenem Vollbart hat seine Haare für den Gerichtsprozess zu einem kleinen Knoten zusammengebunden. Seine 18 Jahre alte Schwester trägt Rossschwanz, Perlenohrstecker, enge Jeans und ein modisches Jäckchen.

Am Montag machen die Geschwister vor dem Jugendgericht Winterthur von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Die junge Frau hält dieses Schweigen konsequent durch. Ihr Bruder …

Artikel lesen
Link to Article