Naher Osten
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Parlamentswahlen im Irak

Brutaler Wahlkampf im Irak: Attentat auf Vize-Regierungschef

11.04.14, 17:32
Saleh al-Mutlaq, head of the Sunni Arab National Dialog Front, center, speaks at a press conference by the Maram alliance in Baghdad, Iraq, Tuesday, Jan. 3, 2006. The Maram alliance, which includes both Sunni Arabs and secular Shiite factions, claimed that the results of the country's parliamentary elections were tainted with fraud. (KEYSTONE/AP Photo/Xinhua, Ghassan Awad)

Salih al-Mutlak im Januar 2006. Bild: AP XINHUA

Kandidaten, die Wählerausweise kaufen, Politiker, die beschossen werden – der irakische Wahlkampf ist nicht gerade ein Beispiel für gelebte Demokratie. Viele Beobachter glauben, dass am Ende sowieso Al-Maliki gewinnt, auch wenn seine Partei keine Mehrheit erreicht. Zweieinhalb Wochen vor der Parlamentswahl im Irak wurden bei einem Attentat auf den irakischen Vize-Regierungschef Salih al-Mutlak vier seiner Leibwächter verletzt.

Der sunnitische Politiker und sein Begleiter, der Parlamentsabgeordnete Talal al-Soabi, blieben nach Angaben des TV-Senders Al-Raschid unversehrt. Ihr Konvoi geriet am Freitag in der Ortschaft Abu Ghoreib westlich von Bagdad unter Beschuss. Al-Mutlak ist die Nummer Eins auf der Kandidatenliste des Al-Arabija-Bündnisses für die Parlamentswahl Ende April. Al-Soabi belegt den zweiten Platz. Das Bündnis ist gegen eine dritte Amtszeit für den schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki. (rar/sda/dpa)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bund überdenkt Finanzhilfe für palästinensische NGO – zu wenig Distanz vom Terror

Das Schweizer Aussendepartement prüft die Zahlung von Hilfsgeldern an eine in Palästina aktive NGO. Der Vorwurf: Diese unterstütze eine Organisation, die sich zu wenig vom Terrorismus distanziere.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) kündigte am Sonntag eine Untersuchung an und bestätigte damit eine entsprechende Meldung der «SonntagsZeitung».

«Wir nehmen solche Vorwürfe zu Missständen immer ernst», teilte das EDA auf Anfrage mit. Das Departement habe «zusammen …

Artikel lesen