Nationalbank
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Handelszeitung» meldet: Bundesrat macht sich für neuen Euro-Mindestkurs stark. Das Dementi folgt umgehend

Ein Bericht der «Handelszeitung» sorgt für Aufregung: Wie die Zeitung schreibt, fordert der Bundesrat von der Nationalbank (SNB) einen neuen Mindestkurs des Euros gegenüber dem Franken. Sie verweist auf ein geheimes «Analysepapier des Bundes». Laut der Zeitung will der Bundesrat zudem regelmässige und intensive Aussprachen mit der SNB zu deren Entscheiden. 

Der seit der überraschenden Aufhebung des Mindestkurses erstarkte Franken habe die Landesregierung dazu bewogen, ein solches Papier zu verfassen. 

Alles Quatsch, heisst es aus Bern. Bundesratssprecher André Simonazzi dementiert die Meldung umgehend:

Eines solches Papier würde auch wenig Sinn machen. Dem Bundesrat ist es untersagt, in die Geschicke der Nationalbank einzugreifen. Diese agiert unabhängig. Dass die SNB aber bereits jetzt den Franken künstlich abschwächt, vermuten diverse Experten. Eine neue Untergrenze ist jedoch nicht vorgesehen. (aeg)



Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MediaEye 04.03.2015 20:49
    Highlight Highlight Schaumschlägerei und Wunschdenken von Köppel und den Linken Ökonomen wie Lampart und Gewerkschaftskonsorten
  • Lumpirr01 04.03.2015 17:52
    Highlight Highlight Unglaublich, dass jetzt schon wieder nach einem neuen Heimatschutz gerufen wird. Die soeben beendete Phase des 40 Monate festen Wechselkurses hat nur in der Schweiz zu einem Wirtschaftswachstum mit dementsprechender Zuwanderung geführt, währenddem im Europa mehr oder weniger tote Hose herrschte. Und die Fleischbranche will bereits wieder eine Beschränkung der erlaubten Einfuhrmenge. Und die Bauern und der Tourismus wollen Geld mehr vom Bund. Und weiter Verbände wollen auch noch Unterstützung, und und und............
    Sind wir denn wirklich ohne etwelche Massnahmen nicht mehr konkurrenzfähig?

Eine Folge des schlechten Euros: Der Zürcher Diogenes-Verlag kann sich im Herbst die Frankfurter Buchmesse nicht mehr leisten

Der Diogenes-Verlag hat seinen diesjährigen Auftritt an der Frankfurter Buchmesse abgesagt. Alles andere als freiwillig: Die Aufhebung der Euro-Untergrenze zwang das Unternehmen zu dieser «sehr schmerzhaften» Sparmassnahme.

Dass der Verlag, wie die «Aargauer Zeitung» berichtete, auf «Grund laufe», stimme allerdings nicht, betonte Diogenes-Mediensprecherin Ruth Geiger gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Der Verzicht auf die Buchmesse sei die traurige Konsequenz des geringen …

Artikel lesen
Link zum Artikel