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Coole Stoff- statt Plastiktüte: Mit ein paar kleinen Kniffs kannst du schon sehr viel tun für die Umwelt.
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Mit diesen 10 Tipps reduzierst du den Abfall in deinem Haushalt dramatisch

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Westliche Haushalte produzieren Unmengen an Abfall. Das muss nicht sein. Mit diesen 10 einfachen Tricks reduzierst du deinen Müll um ein Vielfaches. 

28.09.15, 10:13 21.10.15, 15:46

1. Verzichte auf Plastiktaschen! 

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Nutze wiederverwertbare Taschen! Ob Einkaufskorb, Grossmutterwägeli oder Hipster-Stoff-Tasche: Alles ist besser als jedes mal eine Plastik- oder Papiertüte mit nach Hause zu bringen, die du später wieder entsorgen musst. 

2.  Verpackungen recyclen!

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Du brauchst viel weniger Verpackung als du denkst! Leg Gemüse und Früchte im Laden ohne Plastiktasche auf die Waage und beschrifte bloss ein Stück mit dem Preis. So sparst du etliche Plastiksäckchen. Sonstige Verpackungen, die sich nicht vermeiden lassen, gibst du am besten ins Recycling. Dann wird neues Verpackungsmaterial daraus.

3. Mach's wieder ganz! 

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Westliche Haushalte produzieren Unmengen an Elektroschrott. Versuch, deine Geräte möglichst lange zu nutzen. Seien es alte Fernseher, Drucker, Saftmixer, Kaffeemaschinen – oft genügt ein einfacher Handgriff, um sie zu reparieren. Probier's aus! Vielleicht entdeckst du verborgene Talente! Zum Entsorgen von Elektromüll kannst du dich beim Hersteller nach Rückgabemöglichkeiten erkundigen. Händler, Hersteller und Importeure sind in der Schweiz verpflichtet, ausgediente elektrische und elektronische Geräte, die sie in ihrem Sortiment führen, gratis zurückzunehmen.

4. Red mit deinem Hauswart!

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Grünabfall sollte man den Würmern vorwerfen! Das ist nicht nur ökologischer, sondern spart auch Platz im Abfallsack und Geld in deinem Portemonnaie. Gibt es in deinem Haus keinen Kompost? Dann sprich mit dem Hauswart oder der Verwaltung. Ein Grünabfallcontainer braucht kaum Platz und das Entsorgungsabo ist nicht teuer. 

Gleich geht's weiter. Vorher kurz das:

Noch ein Tipp: Iss die ganze Ernte dank Ünique

Dreibeinige Rüebli, krumme Gurken oder Auberginen mit Flecken galten lange als unverkäuflich. Coop hat mit der Eigenmarken Ünique den Gegenbeweis angetreten. Die eigenwilligen Gewächse sind beliebt, denn geschmacklich überzeugen sie voll und ganz – selbst wenn sie optisch aus der Reihe tanzen. So findet auch dieser Teil der Ernte ihren Weg auf den Teller.

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5. Kauf Qualität oder Second-Hand! 

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Billigmode bringt's nicht! Das gilt für Kleider, aber auch für Elektrogeräte, Möbel oder Spielzeug. Kauf lieber Qualität. Das hält länger und du unterstützt keine unfairen Produktionsweisen. Wirf Sachen, die noch gut sind, du aber nicht mehr willst, nicht weg, sondern bring sie ins Brocki. Dort findest du vielleicht auch etwas neues für dich – nichts ist nachhaltiger als Second-Hand!

6. Trink Wasser!

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Auch wenn über 80 Prozent der PET-Flaschen in der Schweiz wiederverwendet werden: Vor allem Wasser zu kaufen, ist vollkommen unnötig. In der ganzen Schweiz schmeckt das Wasser aus dem Hahn vorzüglich. Wer es süss mag, kauft sich einen Sirup, wer nicht auf Sprudel verzichten kann, einen Sprudler. Mit einer schönen Trinkflasche aus Glas machst du Schluss mit Plastikflaschen!

7. Vergiss Haltbarkeitsdaten! 

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Nutze deine Nase! Die allermeisten Lebensmittel kannst du mindestens eine Woche länger geniessen, als ihr Ablaufdatum anzeigt. Die Hersteller müssen beim Haltbarkeitsdatum sehr streng sein. Seien es Joghurt, Käse, Eier, Teigwaren – das Meiste kannst du viel länger essen – ein prüfender Blick und ein «Schnüffler» genügen!

8. Kauf vernünftig ein! 

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Am besten helfen Listen! Sie bringen dich dazu, nur das einzukaufen, was du wirklich brauchst. Von Sonderangeboten sollte man sich nur verführen lassen, wenn sie auch zur Einkaufsliste passen. Jeder von uns wirft durchschnittlich 80 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weg – damit sollten wir aufhören!

9. Teile ordentlich aus!

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Wie viel mal im Jahr brauchst du deinen Akkuschrauber? Deine Leiter? Deine Nähmaschine? Deine Heckenschere? Eben! Bei vielen Gegenständen lohnt es sich nicht, dass sie sich jeder selber kauft. Geh auf deine Nachbarn zu und leih dir Sachen, verleih dann aber auch mal selber was! 

10. Nachfüllen und Wiederverwenden!

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Viele Produkte gibt's zum Nachfüllen: Seife, Waschmittel, Putzmittel – kauf nicht jedes Mal eine neue Flasche! Beim Geschirr zum Picknick gilt dasselbe: Bring Geschirr von zu Hause mit und verzichte auf Plastikgeschirr. 

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bene883 29.09.2015 15:16
    Highlight Punkt zwei tönt ja schön und gut, aber so wie die Plastikkörbe bspw. im Coop meistens aussehen-> Pfui, da lege ich niemals Früchte oder Brot ohne Plastiksack rein.
    16 3 Melden
    • Baba 29.09.2015 17:16
      Highlight Dann nehmen Sie doch eigene Stoff- oder andere Säckli mit...
      7 6 Melden
    • meliert 30.09.2015 05:20
      Highlight Reisenthel hat super nachhaltige Einkaufskörbe, die kann man im Laden gleich beladen und dann die Ware darin (nach dem bezahlen :-) heimtragen, perfekt, Problem gelöst!
      3 1 Melden
  • Maya Eldorado 28.09.2015 22:54
    Highlight Gegenstände ausleihen.
    Ich mach das so. Ich habe eine Nähmaschine und verstehe etwas davon. Ich lehne sie zwar nicht mehr aus, weil ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe. (Kommen nicht mehr alle Teile zurück.) Aber ich mache immer wieder kleine Aendrungs- und Flickarbeiten für welche, die davon nichts verstehen.
    25 0 Melden
    • per scientam 15.12.2015 00:10
      Highlight Ich denke solche Dinge muss jeder selbst wissen. Was man ausleihen will und wem.
      Jeder hat seine Lieblingsgeräte.
      Jeder besitzt auch rein "objektiv" betrachtet vollkommen unnützen Dinge. Herzenssachen.
      Seien es nun Haustieren die Tonnenweise Fleisch verschlingen, Hochleistungs Computern die jeder Heizung Konkurrenz machen. Andere lieben neue Kleider, andere Ferien in der Ferne, andere lieben ihr Motorrad. ...

      Niemand besitzt alles. Man sollte den Menschen die Freude lassen.
      Man sollte sich auf die Dinge konzentrieren die keine Herzenssache sind. Das ist eine individuelle Entscheidung. ...
      0 0 Melden
  • atomschlaf 28.09.2015 22:14
    Highlight Die Plastiksäckli sind nun wirklich nicht so ein weltbewegendes Problem - vorausgesetzt man entsorgt sie korrekt. Da in der Schweiz aller Abfall verbrannt und die Abwärme auch genutzt wird, wird die gespeicherte Energie sinnvoll verwendet.
    Was aber gar nicht geht, ist Plastiksäcke in der Natur liegenlassen!
    27 22 Melden
    • 's all good, man! 29.09.2015 07:09
      Highlight Was doch aber noch lange nicht heisst, dass man diese nicht auch mal weglassen kann. Weil einerseits die Herstellung die Umwelt auch belastet und zweitens Platz im Abfall gespart wird bzw jedes Säckli, das du nicht gebrauchst, auch nicht verbrannt werden muss.

      Ich mache es zum Beispiel so, dass ich für verschiedene Gemüse einfach nur ein Säckli verwende und alle Etiketten vom Wägen da drauf klebe.
      24 3 Melden
    • 's all good, man! 29.09.2015 07:12
      Highlight Übrigens: Ruanda zum Beispiel verbietet Plastictüten gänzlich!

      Okay, dort haben sie vielleicht ein nicht ganz so gut funktionierendes Entsorgungssystem mit ein- bis zwei Müllabfuhren pro Woche, aber so landen diese wenigstens nicht auf der Strasse/ Gebüsch/ Wald/ Gewässer. (Ich habe ausserhalb der Schweiz übrigens noch nie eine so saubere Stadt gesehen wie Kigali!)
      9 5 Melden
    • per scientam 14.12.2015 23:53
      Highlight Da derzeit mehr Plastik recycelt wird, heizen die Kehrichtsverbrennungen einfach mit Gas nach... (Damit wird Strom und Fernwärme produziert)
      Der Brennwert fehlt....

      Man braucht wohl kaum ein kg Plastiksäcke pro Jahr. Bezogen auf den Inhalt und die Futtermittel des Inhaltes ist es sehr gering.

      Bei der PET-Flasche macht es schon mehr Sinn. Auch Recyceln braucht Energie. ... (Flasche hat deutlich mehr Masse als Säckli)

      Aber Sparen ist grundsätzlich nie verkehrt, aber das sollte man für sich machen und keine Moralurteile machen.
      1 0 Melden
  • Maya Eldorado 28.09.2015 14:12
    Highlight Ich schau schon lange nur bedingt auf das Ablaufdatum und verlasse mich vor allem auf Aussehen, Geschmack und Geruch.
    Auch Medis halten nämlich länger. Das darf man aber nicht laut sagen. Sonst vermasselt man der Pharma ein Riesengeschäft.
    Ja und Putz- und Waschmittel fülle ich schon lange nach. Die sind ausserdem noch gut abbaubar und haben keine künstlichen Duft- und Aromastoffe.
    Nicht mit leerem Magen einkaufen gehen. Mit vollem Magen lässt sich viel besser vernünftig einkaufen.
    43 2 Melden
    • zwan33 28.09.2015 20:10
      Highlight Richtig, feste Medikamente degradieren praktisch nicht. Solche mit Flüssigkeiten (oft) schon, aber sind, bei vorsichtiger Handhabung deutlich länger haltbar, als auf der Packung angegeben.
      21 2 Melden
    • atomschlaf 28.09.2015 22:11
      Highlight @Maya Eldorado: Absolut einverstanden was Lebensmittel angeht, aber bei Medis wäre ich vorsichtig. Ein paar Monate über das Datum sollten problemlos sein, aber darüber hinaus würde ich die Dinger nicht mehr schlucken.
      17 5 Melden
  • Azrag 28.09.2015 12:26
    Highlight Punkt 3: Und dann 20 Zitronen auf das Kassenband schmeissen und dann wieder einsammeln?
    28 8 Melden
    • Fätze 28.09.2015 13:01
      Highlight Da mag aber jemand Zitronencake... ;)
      50 0 Melden
    • goldguegji 28.09.2015 13:14
      Highlight Du kannst auch Plastiksäckli wiederverwenden, einfach daran denken sie zum Einkaufen mitzunehmen. Macht meine Grossmutter so :)
      35 4 Melden
    • zwan33 28.09.2015 20:11
      Highlight Das Etikett genügt dem Verkäufer.
      19 1 Melden
    • Miicha 28.09.2015 21:41
      Highlight Ja mach ich auch so. Geil ist wenn die Dame an der Kasse dann zum Plastiksack greift und alles einpacken will :-D
      19 1 Melden
  • cheeky Badger 28.09.2015 11:57
    Highlight Weniger Abfall zu produzieren macht sicher Sinn. Jedoch ist es einfach falsch, den Leuten einzureden, dass unser Abfall in den Weltmeeren landet. Die Abfallverbrennung funktioniert gut in der schweiz. Daraus wird elektrische Energie und Fernwärme gewonnen.
    47 5 Melden
    • Darkglow 28.09.2015 13:37
      Highlight Das mag auf die Schweiz zu einem recht hohen Prozentsatz zutreffen, jedoch verreisen Herr und Frau Schweizer mitsamt nach Glace schreienden Kindern auch öfters mal in die Ferien. Dort ist ein bewusster Umgang mit dem Müll noch fast wichtiger, da man ja meistens ans Meer fährt. Ausserdem wann waren Sie das letzte mal im Wald oder auf einer öffentlichen Brätelstelle? Schon verwunderlich wie mache Leute mit der Umwelt umgehen. Wir haben auch schon Leute gesehen die Bäume fällten mit der Axt um 2 Cervelats zu grillen, können sich ja vorstellen wie das aus ging... #Systemchange_Not_Climatechange
      35 4 Melden
    • cheeky Badger 28.09.2015 14:36
      Highlight Und du denkst, Schweizer die ans Meer fahren werfen dann Ihren Abfall da rein? Das kann ich fast nicht glauben. Dann würden ja hier auch alle Ihre Kerichtsäcke in den Wald werfen (die günstigen schwarzen natürlich).

      Anstatt bei den Kunststoffverpackungen zu sparen, die machen nämlich nur ca. 1.5% des Weltweiten Erdölverbrauch aus, sollte man den Ländern mit der Müllproblematik behilflich sein vernünftige Entsorgungskonzepte zu erstellen. Das doch sinnvoll invertiertes Geld in den Umweltschutz. Hier gibt es viel know how das man exportieren könnte.
      24 7 Melden
    • Darkglow 28.09.2015 14:49
      Highlight Nein, nicht direkt. Aber wenn in den Ferien Sachen eingekauft werden landet der Plastiksack dann dort im Müll. Und dies ist das Problem, weil es an diesen Orten evtl. nicht so gut funktioniert wie in der Schweiz. Ausserdem hat die Schweiz ein viel zu gutes Selbstbild was das recycling angeht, wir sind zweifelsohne gut, jedoch sollte man sich mit gut nie zufrieden geben.
      Was in den Wald werfen angeht... das Passiert leider deutlich häufiger als du meinst. Mit diesen 1.5% die wir durch nicht gebrauchen von Verpackungen sparen könnten, könnte an anderen Orten auf der Erde wahrscheinlich ein...
      19 3 Melden
    • Darkglow 28.09.2015 14:50
      Highlight ... Dorf oder gar eine Stadt mit Kehrichtkübeln eingekleidet werden, damit die Plastiksäcke nicht in die Wüste verweht werden. Nicht nur die Meere sind betroffen. An sich sind wir ja auf der selben Seite.
      15 0 Melden
    • Baba 29.09.2015 10:54
      Highlight Durhomme, wissen Sie, wo der Abfall, den Sie in Ihrem Urlaubsland in den Hotelkehricht schmeissen landet? Die Chance, dass es auf einer Mülldeponie ist, ist grösser, als dass er in einer Kehrichtverbrennung entsorgt wird. Bei schweren Regenfällen (natürlich außerhalb der Touri-Saison) gelangt der Müll in kleine Gewässer, in grössere et voilà: zu guter Letzt im...Meer! Haben Sie sich das schon mal überlegt, als Sie ihre leere Shampooflasche in den Hotelkehricht geworfen haben? Lösung: keine Plastikverpackungen ODER Plastik mit nach Hause nehmen und ins Recycling geben oder korrekt entsorgen :-)
      5 1 Melden
  • Lambda 28.09.2015 11:00
    Highlight Punkt 4 kann leider in einer ziemlichen Ungezieferplage enden, wenn die Mieter das System nicht verstehen (wollen) und z.B. Fleischreste im Kompost entsorgen. Wenn ich nur schon daran denke, was bei uns alles im Papier-Container landet...
    29 1 Melden
    • cheeky Badger 28.09.2015 11:59
      Highlight Warum darf Fleisch nicht in den Kompost? Das ist ja völlig organisch?
      6 29 Melden
    • Fango 28.09.2015 12:24
      Highlight Weil Menschen keine Lust haben auf "echte" Natur .. ( geruch/insekten/etc... Auf "gezähmte" und in Form gebrachte Natur hingegen schon .. Schlimm .. Oder ?? )
      Es stört ihr klinisches Empfinden ..

      Save the Planet ist verkehrt . Der Planet rettet sich ohne Menschen entspannt allein .. Aber der Mensch kann ohne den Planeten nicht leben .. Ergo sollte es ausschliesslich "save the human" heissen ..
      20 6 Melden
    • Piti 28.09.2015 13:43
      Highlight Fleisch und Wurstreste zieht Ratten an. Und die dicken großen grünlich schimmernden fleischfliegen.
      21 0 Melden
    • cheeky Badger 28.09.2015 14:43
      Highlight Okay, euch stören also einfach die Tiere die aus eurem Kompost fressen? Die Fressen doch auch gerne Gemüse und Früchte aus dem Kompost?

      Meine Frage war völlig ernst gemeind, falls das nicht klar gewesen ist. Aber wenn das wirklich der Grund ist, warum man kein Fleisch in den Kompost werfen soll, werde ich mich guten Gewissen über diese "Konvention" hinwegsetzen.


      16 3 Melden
    • Lambda 28.09.2015 17:42
      Highlight Auch wenn dir der Gestank des verwesenden Fleischs und die angelockten Tiere (angeblich gehören da auch Füchse dazu) egal sind ist es in der öffentlichen Tonne wohl mehr als eine Konvention, da die meisten Gemeinden Fleisch, Knochen und gekochte Lebensmittel in der GRÜN-Abfuhr in ihrer Abfallordnung verbieten.
      14 0 Melden
    • moi*-* 28.09.2015 19:05
      Highlight Also so wie ich das verstanden habe, darf man kein Fleisch und gekochte Lebensmittel in den Kompost tun, weil das Salz die Mikroorganismen, welche daraus wieder Erde machen, zerstört.
      23 0 Melden
    • Baba 29.09.2015 13:07
      Highlight Fleisch und gekochte Nahrungsmittel verrotten nicht, sie verfaulen, was keinen Kompost ergibt. Ein gut verrottender Kompost stinkt auch in keiner Weise, er riecht viel mehr wie feuchter Waldboden.
      17 0 Melden
    • Jol Bear 01.10.2015 23:02
      Highlight @baba und moi: sowohl gekochte Resten, Fleisch usw. können problemlos kompostiert werden. Es kommt auf die Technik an: Fleisch u.ä. müssen mit anderem Material (Holzhäcksel, Stroh oder Siebrückstand von altem Kompost) vermischt werden und nicht oben drauf liegen (in bestehenden Kompost untermischen). Dann verrotten sie schnell und faulen nicht. Der Salzgehalt ist nur dann ein Problem, wenn diese Resten den Hauptanteil ausmachen und der Reifkompost zur Setzlingsanzucht verwendet wird. Wird Kompost als Dünger im Gartenboden gebraucht, wird das Salz schon beim nächsten Regen ausgewaschen.
      6 1 Melden

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