Natur
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31 Arten

UNO-Konferenz erweitert Schutz wandernder Tierarten

Die Schutzmassnahmen für wandernde Tierarten sind am Sonntag auf einer UNO-Konferenz in Quito erweitert worden. Insgesamt 31 Arten nahmen die 120 Mitgliedsländer der Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) in die Schutzlisten auf.

A manta ray is chopped open at the dock of the Mirissa Fisheries Harbour in south Sri Lanka April 3, 2014. Sri Lanka and India are among the world’s major exporters of dried manta/mobula gills for the Chinese medicinal trade, with many thousands of these animals killed and processed each year, according to Manta Trust. REUTERS/David Loh (SRI LANKA - Tags: ENVIRONMENT ANIMALS)

Absolutes Fangverbot: Manta-Rochen. Bild: X90077

Die 21 aufgelisteten Hai-, Rochen- und Sägefischarten stellen die wichtigste Untergruppe dar. Für einige kommerziell gefischte Arten wie Mantas und Teufelsrochen wird ein absolutes Fangverbot erlassen.

Auch der Eisbär soll nicht nur wie bisher von den Arktis-Anrainerstaaten in Schutz genommen werden. Die Konferenz beschloss, in internationaler Kooperation die ansteigenden Touristenfahrten und Ölbohrungsprojekte in der Arktis zu regeln.

A polar bear keeps close to her young along the Beaufort Sea coast in Arctic National Wildlife Refuge, Alaska in a March 6, 2007 file photo. Oil from a spill or oil well blowout in the Arctic waters of Canada's Beaufort Sea could easily become trapped in sea ice and potentially spread more than 1,000 kilometers to the west coast of Alaska, a World Wildlife Fund study showed on July 25, 2014. REUTERS/Susanne Miller/USFWS/handout  (UNITED STATES - Tags: ENERGY ENVIRONMENT ANIMALS DISASTER) FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Mehr Schutz auch für Eisbären. Bild: HANDOUT/REUTERS

Weitere Nutzniesser der Konferenz waren der Schnabelwal, die Zugvögel und die zentralasiatischen Steppentiere.

Anträge zur Erhöhung des CMS-Etats wurden abgewiesen. Ebenfalls an der Budgetlage gescheitert ist das Vorhaben des CMS-Sekretariats, Verfahren zur Ahndung der Nichteinhaltung der Schutzmassnahmen auszuarbeiten.

Als Kompromiss soll sich der ständige CMS-Ausschuss mit der Frage befassen und seine Folgerungen der nächsten Konferenz vorstellen, die 2017 in den Philippinen stattfinden soll. (kad/sda/dpa)



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