Nigeria
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04538355 A general view of the scene of a bomb blast at Dukku bus rank in Gombe, Nigeria, 22 December 2014. According to local news reports at least 20 people died and 18 sustained various injuries in the blast. The blast is suspected to be the work of militant Islamic group Boko Haram who have been waging a war of teror in Nigeria for the past five years.  EPA/STR

Der zerstörte Busbahnhof in Gombe Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Terror in Nigeria

Mindestens 20 Tote bei Bombenanschlag in Nigeria

22.12.14, 21:07

Bei einem Bombenanschlag auf einen Busbahnhof im Nordosten Nigerias sind am Montag mindestens 20 Menschen getötet worden. Die Suche nach weiteren Opfern dauere an, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes in Gombe.

Im Nordosten Nigerias tobt seit Jahren ein Kampf zwischen den Sicherheitskräften und der Islamistengruppe Boko Haram. Deren Kämpfer verwüsteten am Sonntag die Ortschaft Geidam und eroberten das Haus des Gouverneurs des Bundesstaates Yobe, Ibrahim Geidam.

Zusätzlich 18 Schwerverletzte

Am Dukku-Busbahnhof in Gombe sei ein Sprengsatz in die Luft gegangen, sagte der Rot-Kreuz-Verantwortliche für den Bundesstaat, Abubakar Yakubu Gombe. «Das Rote Kreuz hat 20 Leichensäcke herbeigebracht, die alle benutzt wurden.» Er sprach von 18 Schwerverletzten. Bisher hat sich niemand zur Tat bekannt. Die Terror-Gruppe Boko Haram verübt in der Region aber immer wieder Anschläge.

So auch im benachbarten Bundesstaat Yobe: Boko-Haram-Kämpfer überfielen nach Augenzeugenberichten den Ort Geidam. Sie feuerten Schüsse in die Luft ab und warfen Sprengsätze. Geidam ist der Geburtsort des Gouverneurs. Den Augenzeugenberichten zufolge erfolgte der Angriff in der Nacht, die Sicherheitskräfte leisteten keinen Widerstand.

Die Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und den Boko-Haram-Kämpfern spielen sich vor allem im Norden Nigerias ab. Die Bevölkerung ist zusehends unzufrieden mit dem mangelhaften Schutz durch die Sicherheitskräfte. (jas/sda/sda/afp)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Über 4 Milliarden Menschen haben kein Internet. Wie Google und Facebook dies schamlos ausnutzen

4,2 Milliarden Menschen auf der Welt sind noch ohne Internet. Für die Technologie-Konzerne ist dies eine riesige Marktlücke. Doch das «Internet für alle», das Facebook und Co. propagieren, ist eine Illusion. Es geht um knallharte Interessen.

Ob Facebook-Nachrichten, Online-Überweisungen oder E-Mails – das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch die meisten Menschen auf der Welt haben weiterhin keinen Zugang zum World Wide Web. Laut einem Bericht der United Nations Broadband Commission sind 4,2 Milliarden Menschen auf der Welt noch immer offline.

In Afrika sind ganze Landstriche ohne Internetverbindung, die Menschen müssen oft mehrere Kilometer bis ins nächste Internetcafé zurücklegen. In Guinea, Somalia und …

Artikel lesen