Nordkorea
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Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un kann mächtig stolz sein auf seine heimischen Tüftler. Vor allem auf die Pharmaindustrie. Deshalb besichtigt er auch so gerne nationale Produktionsanlagen.    Bild: KCNA/REUTERS

«Kumdang-2» – Nordkorea hat ein Wundermittel gegen MERS, Ebola und HIV entwickelt. Sagt die Presseagentur

20.06.15, 06:39 20.06.15, 13:48


Wow, das ist der Hammer! Nordkorea will nach eigenen Angaben einen «sehr effektiven» Impfstoff gegen Viruserkrankungen wie MERS, Ebola und HIV entwickelt haben. Die Substanz namens Kumdang-2 soll aber auch Tuberkulose und Krebs kurieren und bei Schwangerschaftsübelkeit helfen.

Es scheint ein echtes – äh – Breitband-Wundermittel zu sein. Denn sogar «Schäden, die vom übermässigen Gebrauch von Computern herrühren» soll es lindern, wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag berichtete. Der von der nordkoreanischen Pharmafirma Pugang entwickelte Stoff enthält demnach neben Ginsengextrakten Elemente seltener Erden. An der Impfung sei bereits seit dem Jahr 1989 gearbeitet worden, berichtete KCNA.

Als Sprachrohr der nordkoreanischen Machthaber preist KCNA immer wieder gigantische Errungenschaften des Landes an – von revolutionären wissenschaftlichen und medizinischen Entwicklungen bis hin zu fast übermenschlich sportlichen Fähigkeiten seiner Anführer. Beweise für alle diese Leistungen legt die Agentur in der Regel nicht vor.

Die Behörden im benachbarten Südkorea kämpfen derzeit gegen einen MERS-Ausbruch. Bislang erlagen 24 Menschen der Viruserkrankung, insgesamt 166 infizierten sich. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sven Henscher 20.06.2015 09:07
    Highlight Kumdang. Irgendwie tönt's ein bisschen wie Kuhdung.
    17 1 Melden

Sitzung oder «nuklearer Showdown»? – 5 Fragen zur jüngsten Drohung aus Nordkorea

Die Stimmung zwischen Donald Trump und Kim Jong Un bleibt angespannt. Nordkoreas Vize-Aussenministerin drohte nun, es liege ganz bei den USA, ob man sich in einem Sitzungszimmer oder bei einem nuklearen Showdown begegne.

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