Nordkorea
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North Korean leader Kim Jong Un (C) looks on during a visit to the Pyongyang Weak-current Machine Plant, in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang on April 8, 2015.    REUTERS/KCNA  

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Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un kann mächtig stolz sein auf seine heimischen Tüftler. Vor allem auf die Pharmaindustrie. Deshalb besichtigt er auch so gerne nationale Produktionsanlagen.    Bild: KCNA/REUTERS

«Kumdang-2» – Nordkorea hat ein Wundermittel gegen MERS, Ebola und HIV entwickelt. Sagt die Presseagentur

20.06.15, 06:39 20.06.15, 13:48


Wow, das ist der Hammer! Nordkorea will nach eigenen Angaben einen «sehr effektiven» Impfstoff gegen Viruserkrankungen wie MERS, Ebola und HIV entwickelt haben. Die Substanz namens Kumdang-2 soll aber auch Tuberkulose und Krebs kurieren und bei Schwangerschaftsübelkeit helfen.

Es scheint ein echtes – äh – Breitband-Wundermittel zu sein. Denn sogar «Schäden, die vom übermässigen Gebrauch von Computern herrühren» soll es lindern, wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag berichtete. Der von der nordkoreanischen Pharmafirma Pugang entwickelte Stoff enthält demnach neben Ginsengextrakten Elemente seltener Erden. An der Impfung sei bereits seit dem Jahr 1989 gearbeitet worden, berichtete KCNA.

Als Sprachrohr der nordkoreanischen Machthaber preist KCNA immer wieder gigantische Errungenschaften des Landes an – von revolutionären wissenschaftlichen und medizinischen Entwicklungen bis hin zu fast übermenschlich sportlichen Fähigkeiten seiner Anführer. Beweise für alle diese Leistungen legt die Agentur in der Regel nicht vor.

Die Behörden im benachbarten Südkorea kämpfen derzeit gegen einen MERS-Ausbruch. Bislang erlagen 24 Menschen der Viruserkrankung, insgesamt 166 infizierten sich. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sven Henscher 20.06.2015 09:07
    Highlight Kumdang. Irgendwie tönt's ein bisschen wie Kuhdung.
    17 1 Melden

«Ein historischer Moment» – So stellt sich Trump das Treffen mit Kim Jong Un vor

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen – knüpft aber Bedingungen an die Begegnung.

Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem «weltweiten Erfolg» zu machen. Das versprach Trump am Mittwochabend (Ortszeit) vor Medien in seinem Domizil in Mar-a-lago (Florida) nach einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe.

Wenn das Treffen aber nicht fruchtbar zu werden verspreche, werde er es «voller Respekt verlassen», sagte er. «Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das –wenn es denn klappt», sagte Trump zu einem Treffen …

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