Nordkorea

Kim Jong Un demonstriert wieder einmal militärische Macht.  Bild: KCNA/REUTERS

Reaktion auf Militärübung

Nordkorea feuert zwei Kurzstreckenraketen ab

02.03.15, 02:56 02.03.15, 10:30

Zum Beginn von Militärmanövern der USA und Südkoreas hat das kommunistische Nordkorea am Montagmorgen zwei Kurzstreckenraketen gestartet. Sie seien von der Westküste des Landes aus in Richtung Japanisches Meer (Ostmeer) geflogen, teilte der Generalstab der südkoreanischen Armee am Montag mit.

Die Raketen seien etwa 490 Kilometer weit geflogen. Es habe sich vermutlich um Raketen des Typs Scud gehandelt. Ungeachtet der Proteste aus Nordkorea begannen die USA und Südkorea wie geplant die fast zweimonatigen Feldübungen unter dem Namen «Foal Eagle» sowie die zwölftägige Kommando-Schulung «Key Resolve», sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul.

Beide Seiten hatten zuvor Vorwürfe Nordkoreas zurückgewiesen, die Frühjahrsübungen dienten der Vorbereitung eines Angriffs. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte die Manöver als Zeichen einer feindseligen Politik der USA kritisiert. Im Januar hatte Nordkorea einen vorläufigen Verzicht auf neue Atomwaffentests angeboten, falls die USA ihre Militärmanöver mit Südkorea aussetzen. Washington lehnte das Angebot jedoch als «indirekte Drohung» ab. (feb/sda/dpa)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Klein und fett»: Das Wortgefecht zwischen Trump und Kim geht in die nächste Runde

Donald Trump reist derzeit durch Asien. Eines der am meist diskutierten Themen ist dieser Tage deswegen die Nordkorea-Krise. Am Dienstag drohte der US-Präsident dem Regime in Pjöngjang, die USA auf keinen Fall zu unterschätzen. «Die Waffen, die ihr erwerbt, machen euch nicht sicherer, sie bringen euch nur in grosse Gefahr.»

Gestern Samstag reagierte nun das Aussenministerium in Nordkorea auf die Drohgebärden Trumps. In einem Statement hiess es: «Leichtsinnige Bemerkungen eines alten Verrückten …

Artikel lesen