Olympia kompakt

Favoritensterben

Skicrosser verpassen die erhoffte Medaille

20.02.14, 10:58 20.02.14, 11:53
epa04090201 Armin Niederer of Switzerland in action during the seeding race for the Men's Ski Cross event at Rosa Khutor Extreme Park during the Sochi 2014 Olympic Games, Krasnaya Polyana, Russia, 20 February 2014.  EPA/FEHIM DEMIR

Armin Niederer schwingt enttäuscht ab. Bild: EPA/EPA

Die Schweizer Skicrosser gewinnen 2014 keine olympische Medaille. Mit Armin Niederer scheiterte die letzte verbliebene Hoffnung im Halbfinal deutlich. Der Klosterser belegte in seinem Halbfinal-Lauf den vierten und letzten Rang, nachdem er der Konkurrenz praktisch von Beginn weg hinterher gefahren war.

Als schwachen Trost hat Niederer, unabhängig von seiner Klassierung im kleinen Final, ein olympisches Diplom auf sicher. Schon im Viertelfinal vermied Niederer das Ausscheiden in extremis. Weil beim Zielsprung die beiden führenden Fahrer stürzten, erbte Niederer den Sieg

Für Alex Fiva dagegen bedeutete die erste Runde sogleich das Aus. Der wegen Rückenschmerzen handicapierte Weltcup-Sieger des letzten Winters wurde vom Kanadier Brady Leman «abgeschossen». Der Kanadier fuhr Fiva in die Beine und nahm ihn dadurch aus dem Rennen.

Mike Schmid, der Olympiasieger von 2010, hatte seinen Start wegen einer Kreuzband-Zerrung im linken Knie bereits am Mittwoch absagen müssen. (pre/si)

Ski Freestyle, Cross, Männer

1. Jean-Frédéric Chapuis (Fr)

2. Arnaud Bovolenta (Fr)

3. Jonathan Midol (Fr)

7. Armin Niederer (Sz)

31. Alex Fiva (Sz)

32. Mike Schmid (Sz; nicht gestartet) 

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