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Temperaturen knapp unter 40 Grad, wenig Essen und kein Handyempfang: Eine australische Familie überlebte nur mit viel Glück in der australischen Wildnis. Bild: POOL

Familie im Glück

Einmal falsch abgebogen – und fast gestorben: Wie eine Familie zehn Tage lang im australischen Outback ausharrte

Eine falsche Abbiegung, eine matschige Strasse, ein menschenleerer Nationalpark: Zehn Tage lang sass Steven Van Lonkhuyzen mit seinen beiden kleinen Söhnen im australischen Outback fest. Überlebt hat die Familie dank des schlechten Wetters. 

22.12.14, 10:29 22.12.14, 12:55

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Die Tortur begann am 11. Dezember: Der Australier Steven Van Lonkhuyzen war mit seinen beiden Söhnen Ethan, 7, und Timothy, 5, auf einem Familientrip, als er im Expedition-Nationalpark mit seinem Wagen im Schlamm steckenblieb. Zehn Tage lang harrten sie in der Wildnis aus: bei Temperaturen knapp unter 40 Grad, mit wenig Essen und ohne Handyempfang. 

«Zum Glück hat es geregnet, sonst wären sie gestorben»,

sagte der Farmer Tom Wagner, der sie gefunden hat. Er machte sich auf die Suche nach den Vermissten, nachdem die Ehefrau von Van Lonkhuyzen Alarm geschlagen hatte. 

«Sie waren sehr hungrig und sehr glücklich, mich zu sehen»,

sagte Wagner. 

Timothy habe ihn ständig nach Eiern gefragt. Und Ethan sei ihm dehydriert vorgekommen, sagte Wagner. Der Vater habe die wenigen Vorräte für seine Söhne aufgespart und selbst nichts gegessen. 

Mick Bianchi von der Polizei in Queensland sagte, Van Lonkhuyzen sei auf dem Weg von seinem Zuhause in Brisbane nach Cairns gewesen und habe eine Inlandsroute gewählt. «Es ist recht simpel: Er hat eine falsche Abbiegung genommen», sagte Bianchi. Die beiden Kinder seien inzwischen wieder bei Kräften, sie würden in einer Klinik behandelt.  

Auch Bianchi sagte, der Regen habe die Familie gerettet: Sie habe das Wasser in einem Plastikcontainer auffangen können. Van Lonkhuyzen habe versucht, Aufmerksamkeit zu erregen, indem er gut sichtbare Gegenstände rund um sein Auto platzierte. Dem Polizisten zufolge war es die richtige Entscheidung, beim Fahrzeug zu bleiben. 

«Das waren harte Umstände», sagte Bianchi, «und sie haben die Familie auf eine harte Probe gestellt.» Zu dieser Jahreszeit sei der Park kaum besucht. Das Wetter sei zu schlecht. (aar/AP)



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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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Vom Fleischfresser zum Vegi in zwei Wochen: Kann das gut gehen? Der Selbstversuch

Gestatten, das bin ich:

Und das ess' ich normalerweise:

Okay, das sind natürlich nur die spannenderen Sachen (auf Facebook will man ja cool sein). Dennoch aber widerspiegelt es etwas, das ich gerne als «eine ausgewogene Diät» bezeichnen würde: Viel Mediterranes, viel Asiatisches; Fleisch auch, ja, und Fisch – aber an Grünzeugs fehlt's auch nicht. Nein, ein herzhaftes Essen braucht nicht zwingend Fleisch, um vollständig zu sein. Ich könnte glaub gut als Vegi überleben.

Ok, Grossmaul, dann …

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