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Wellington student Chamindu Amarsinghe, who found over $100,000 in a toilet while working as a cleaner in Australia in 2011. No-one claimed the money and Chamindu has been given nearly $90,000 of it. He is pictured at Weltec, Petone. 7 May 2014 New Zealand Herald Photograph by Marty Melville

Bild: New Zealand Harald

Vermögen im Müll gefunden

Ehrlicher Putzmann darf Geld behalten 

Beim Toilettenputzen fielen Chamindu Amarsinghe umgerechnet 68'000 Franken vor die Füsse. Statt das Geld einfach einzustecken, alarmierte er seinen Chef – und wird dafür nun reich belohnt. 

09.05.14, 15:04

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Ein Putzmann hat beim Toilettenreinigen im australischen Melbourne ein Vermögen gefunden – und darf nach einem Gerichtsurteil den grössten Teil des Geldes behalten. Chamindu Amarsinghe hatte 2011 in den Toilettenräumen eines Fernsehsenders in Melbourne geputzt, als ihm aus einem Abfallbehälter umgerechnet 68'000 Franken entgegenfielen. Statt das Geld einzustecken, alarmierte der Mann seinen Boss. Wie unter anderem die Zeitung «Herald Sun» berichtet, entschied jetzt ein Gericht, dass Amarsinghe das Geld zusteht: Aufrichtigkeit müsse belohnt werden. Der junge Mann sei sprachlos gewesen, heisst es in dem Bericht. 

Über dem Moment des Funds sagte Amarsinghe der «Herald Sun», es seien zu viele Banknoten gewesen, um sie zu zählen.

«Ich dachte erst, mich wollte jemand auf den Arm nehmen, aber dann merkte ich, dass die Scheine echt waren.» 

Sein Chef rief Polizei und Klempner, die weitere Scheine teils in den Rohren der Toilette entdeckten, wie die Zeitung berichtete. Die Polizei habe im Zuge ihrer Ermittlungen einen Mann festgenommen, der aber beteuerte, mit dem Geld nichts zu tun zu haben. Die Ermittlungen wurden eingestellt. Es gab niemanden, der das Geld für sich reklamierte. 

Amarsinghe dürfe behalten, was ihm vor die Füsse fiel, ordnete der Richter an. Der Rest – umgerechnet etwa 15'900 Franken – gehe an den australischen Staat. Amarsinghe kann das Geld gut gebrauchen. Er studiert inzwischen in Neuseeland. Er werde auch seine Eltern und einen buddhistischen Tempel bedenken, sagte er der Zeitung. 

(rls/dpa)

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