Panorama

Sihlpromenade Zürich. Bild: Philipp Dahm

Bilder + Umfrage

Graffiti: Kunst, Kommerz oder Vandalismus?

03.07.14, 19:00 04.07.14, 15:25

Wenn Kunst unter Druck steht, ist sie zumeist illegal. Dann greifen Menschen zur Spraydose oder sie gestalten Aufkleber, mit denen sie ihre Umwelt verändern. In seiner letzten Ausgabe machte auch die Rundschau Street-Art zum Thema. Die Kosten für die Entfernung sind demnach gestiegen: In Zürich von zwei auf drei Millionen Franken jährlich, die Berner BLS gibt pro Jahr eine Million für die Reinigung von Zügen aus.

Manessestrasse, Zürich. Bild: Philipp Dahm

Ungewöhnlich offen sprachen in der «Rundschau» Sprayer über ihre Taten: Gruppen wie KCBR verkleiden sich als Bahnmitarbeiter, besprühen fahrende Züge, auf die sie aufspringen und stellen entsprechende Clips online. Verleger Patrick Frey hat nun sogar einen Bildband mit den Werken von KCBR herausgebracht, während die Polizei gleichzeitig versucht, die «Täter» hinter den maskierten Sprayern zu enttarnen.

Die Kardinalfrage dazu ist so alt wie das Phänomen selbst: Sind Graffiti und Aufkleber Kunst oder Vandalismus? Während Hausbesitzer und die SBB den öffentlichen Werken gar nichts abgewinnen können, hat sich Street-Art in der Kunstszene etabliert, wie Websites wie Artyou – Urbane Kunst Basel – und PropArt zeigen. 

Ist Street-Art auch unästhetisch, wenn man an die vielen Werbeplakate denkt? Wir wollen Ihre Meinung wissen: Wie viel Kunst steckt in Street-Art? 

Umfrage

Wie stehen Sie zu Graffiti?

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63 Votes zu: Wie stehen Sie zu Graffiti?

  • 5%Das ist Vandalismus, der generell nicht toleriert werden darf!
  • 46%Ich finde sie okay, solange sie an hässlichen Mauern oder Autobahnbrücken sind. Tags (Schriftzüge, Buchstaben) mag ich nicht!
  • 17%Graffiti und Tags sind an hässlichen Mauern ja wohl angebracht!
  • 29%Graffiti sind überall gut!

Um die Entscheidung etwas einfacher zu machen, zeigen wir Ihnen noch einige Bilder von der Strasse. 

Blick von der Hardbrücke auf den Zürcher Schiffbau. Bild: Philipp Dahm

Wollishofen, Zürisee. Bild: Philipp Dahm

Bild: Philipp Meier

Bild: Philipp Meier

Bild: Philipp Meier

Bild: Philipp Meier

Bild: Susanne Lüthi

Manessestrasse, Zürich. Bild: Philipp Dahm

Subversiv: Rock'N'Rool. Bild: Susanne Lüthi

Sihltal bei Leimbach: Ob es hier eine unterirdische Fonduefabrik gibt? Bild: Philipp Dahm

Luggweg Ecke Basler Strasse. Bild: Facebook/Schippe Ödland

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    Alle Leser-Kommentare
  • ShabaniNonda 04.07.2014 05:43
    Highlight dass street art mittlerweile kunst und damit auch kommerzform ist, sieht man am beispiel banksy. egal wo banksy mittlerweile seine schablonengrafittis hinsprayt, es wird sofort umzäunt abgeschirmt und sofern möglich für viel geld verkauft. selbst wenn der künstler dies nicht mal im sinn hat....
    1 0 Melden

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