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Armed policemen guard their positions in front of Kunming Railway Station in Kunming, in western China's Yunnan province, Sunday, March 2, 2014. More than 10 assailants on Saturday slashed scores of people with knives at the train station, drawing police fire, in what authorities called a terrorist assault by ethnic separatists based in the far west, state media said Sunday. (AP Photo/Alexander F. Yuan)

Bahnhof Kunming: Polizisten bewachen die Zugänge zum Ort, in dem das Massaker geschah.  Bild: AP/Keystone/Alexander F. Yuan

«Terroristischer Angriff»

Opferzahl steigt: 29 Tote und rund 130 Verletzte nach Blutbad auf chinesischem Bahnhof

01.03.14, 18:55 02.03.14, 12:24

Mit Messern bewaffnete Männer haben den Bahnhof der chinesischen Millionenstadt Kunming überfallen und ein Blutbad angerichtet. Bei dem Angriff im Südwesten Chinas ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 29 Menschen gestiegen. Mindestens 130 Menschen seien verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die chinesischen Behörden machten Separatisten aus der Region Xinjiang für den blutigen Angriff in einem Bahnhof der südwestlichen Stadt Kunming verantwortlich. Xinjiang im Nordwesten Chinas ist die Heimat der muslimischen Minderheit der Uiguren. Diese sehen sich kulturell, sozial und wirtschaftlich benachteiligt.

Der örtliche Fernsehsender K6 berichtete im Kurznachrichtendienst Sina Weibo, die Polizei habe mindestens vier Angreifer erschossen. Der Tatort sei weiträumig abgesperrt worden. Ambulanzen rasten zum Bahnhof, um die Verletzten in Spitäler zu bringen, wie es weiter hiess. 

Es handle sich um einen «organisierten, vorsätzlich geplanten terroristischen Angriff», zitierte Xinhua die Behörden. Über die Identität und die Motive der Angreifer gab es zunächst keine Informationen. Laut staatlichen Medien berichteten Überlebende: Eine Gruppe schwarz gekleideter Männer sei in den Bahnhof gerannt und habe wahllos auf ihre Opfer eingestochen.

Auf Sina Weibo, dem chinesischen Äquivalent von Twitter, wurden Fotos veröffentlicht, auf denen Blutspuren am Boden zu sehen waren, Sanitäter beugten sich über Opfer. Andere Fotos zeigten, dass sich vor dem Bahnhof viele Menschen versammelten. Die Authentizität der Bilder konnte jedoch nicht sofort überprüft werden.

Präsident spricht Beileid aus

Der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete auf Sina Weibo, der oberste Sicherheitsbeauftragte Pekings, Meng Jianzhu, werde nach Kunming reisen. Präsident Xi Jinping und Regierungschef Li Keqiang sprachen den Verletzten und Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.

Kunming liegt in der südwestchinesischen Provinz Yunnan. Diese grenzt unter anderem an die autonome Region Tibet. China hält Tibet seit dem Jahr 1951 besetzt und kontrolliert die autonome Region sowie die anliegenden Provinzen, in denen ebenfalls zahlreiche Tibeter leben, mit harter Hand. (kad/meg/sda)

Police investigate after a group of armed men attacked people at Kunming railway station, Yunnan province, March 1, 2014. At least 27 people have been killed in the

Bild: X80006

A woman reacts, at the crime scene outside a railway station after an attack, in Kunming, in southwestern China's Yunnan province, Saturday March 1, 2014. China's official Xinhua News Agency says authorities consider the attack by a group of knife-wielding assailants at a train station in southwestern China in which at least 27 people died to be an act of terrorism. (AP Photo)  CHINA OUT

Bild: AP/CHINATOPIX

The body of a victim is inspected by police officers outside a railway station, after an attack in Kunming, in southwestern China's Yunnan province, Saturday March 1, 2014. China's official Xinhua News Agency says authorities consider the attack by a group of knife-wielding assailants at a train station in southwestern China in which at least 27 people died to be an act of terrorism. (AP Photo)  CHINA OUT

Bild: AP/CHINATOPIX

A fork used by the police to handle attackers is left on the ground outside a railway station after an attack by knife wielding men left some 27 people dead in Kunming, in southwestern China's Yunnan province, Saturday March 1, 2014.  China's official Xinhua News Agency says authorities consider the attack by a group of knife-wielding assailants at a train station in southwestern China in which at least 27 people died to be an act of terrorism. (AP Photo)  CHINA OUT

Bild: AP/CHINATOPIX



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Welder 01.03.2014 21:28
    Highlight Ich habe keine Ahnung wie ich solch eine schreckliche Tat vorstellen soll. Sind die einfach mit Messer auf Civilisten losgegangen oder was. Eine Art Amoklauf?
    1 2 Melden

Grosses büsi, kleines gefäss

Ich hock jetzt hier rein

Katzen steigen gern in Sachen hinein, in die sie eigentlich nicht hineingehören und schon gar nicht hineinpassen. Sie tun es trotzdem – und fühlen sich augenscheinlich ziemlich wohl dabei. 

(rof, via BoredPanda)

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