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Projekt «Orange Sky»

Ein umgebauter Van, zwei Waschmaschinen und zwei Trockner erleichtern das Leben von Obdachlosen wenigstens ein bisschen

04.11.14, 16:03

Lüthi Susanne
Lüthi Susanne

Redaktorin

In der zwei-Millionen-Stadt Brisbane im Osten Australiens schlafen jede Nacht rund 300 Menschen in Parks, unter Brücken, auf Parkplätzen und in verlassenen Gebäuden. Zu ihrer desolaten Situation gehört unter anderem, dass sie nirgends ihre Kleider waschen konnten. Diesem Problem haben sich die beiden Gründer der ersten mobilen Waschanlage «Orange Sky» angenommen.

Nicolas Marchesi (l.) und Lucas Parchett haben Orange Sky gegründet. Den Rest vom Team können Sie hier kennen lernen. bild: Facebook

Neben den beiden Gründern Nicolas und Lucas zählen fünf weitere Personen zum Team den Non-Profit-Organisation. Die Wäsche wird von Freiwilligen gewaschen, doch da die Maschinen vollautomatisch sind, gibt es nicht viel zu tun.

Marc and Bernice. bild: facebook

Auch nicht für die Obdachlosen. Die Wartezeit sollen sich diese künftig – wenn alles klappt – nützen, um etwas zu kochen und zu essen. Denn es soll Partnerschaften mit Betreibern von Imbisswagen zustande kommen. 

Momentan gibt es nur den einen Wasch-Bus in Brisbane, das Pilot-Projekt läuft noch bis Ende Jahr. Wenn sich aber Ende Jahr zeigen sollte, dass sich das Ganze lohne, soll die Flotte aufgestockt werden. Um schliesslich auf dem ganzen Kontinent Obdachlosen zu sauberer Wäsche zu verhelfen.

Das Projekt «Orange Sky» im Video:

Video: YouTube/The Catholic Leader

Und für alle, die sich wundern, warum das Projekt heisst, wie es heisst: Das Lied «Orange Sky» des Schotten Alexi Murdoch hat die beiden Jungs sehr inspiriert. 



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