Panorama
An aerial view shows the Costa Concordia as it lies on its side next to Giglio Island taken from an Italian navy helicopter in this August 26, 2013 file photo. The wreck of the Costa Concordia cruise liner is set to be refloated within 10 days, to be towed away from the Italian island where it ran aground and capsized two and a half years ago, the group organising the removal said on July 3, 2014. REUTERS/Alessandro Bianchi/Files (ITALY - Tags: DISASTER MARITIME TRANSPORT)

Bild: X90015

Havariertes Kreuzfahrtschiff

Neue Unterwasser-Aufnahmen zeigen versunkene Teile der «Costa Concordia»

Als ob die Rezeption noch besetzt wäre: Zweieinhalb Jahre nach dem Kentern der "Costa Concordia" haben Taucher das Wrack erkundet. Beeindruckende Videoaufnahmen zeigen, wie es im Inneren des Kreuzfahrtschiffes aussieht.

04.07.14, 15:54 04.07.14, 18:47

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 Ein zerfleddertes Buch liegt auf dem Schiffsdeck, an der Seite steht noch eine abschließbare Truhe, etwas weiter haben sich Kleidungsstücke in Drahtseilen verheddert: Taucher der Polizei haben mehr als zwei Jahre nach dem Kentern der «Costa Concordia» vor der italienischen Küste Giglios Aufnahmen des Wracks gemacht. Der britische «Telegraph» veröffentlichte das Video nun auf YouTube.

Darin sieht man, wie die Taucher in das türkis-blaue Wasser absteigen und sich über das Schiffsdeck in die Innenräume des Kreuzfahrtschiffes vorarbeiten. Dort schwimmen sie an einer Wendeltreppe entlang und an der Rezeption, wo immer noch Monitore aufgebaut stehen. Auch sonstiges Mobiliar wie eine Couch und Tische stehen noch zwischen den Trümmerteilen.

Am 13. Januar 2012 war die «Costa Concordia» nach abenteuerlichen Manövern vor der kleinen toskanischen Insel Giglio gegen einen Felsen geprallt, leckgeschlagen und gekentert. 32 Menschen starben. Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs, Francesco Schettino, muss sich wegen des Unglücks vor Gericht verantworten. Inzwischen gibt es Pläne, das Wrack von vier Schleppern bis nach Genua ziehen zu lassen.

Ob es tatsächlich so kommt, ist allerdings unsicher. Umweltschützer protestieren: Reinigungsmittel seien in die Schiffstanks gepumpt worden und in erheblichen Mengen auch dort zurückgeblieben. Dazu seien Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle, Säuren zu vermuten. Zudem würde die Fahrt durch hochgeschützte Naturreservate führen. (vks)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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