Panorama

Gefahren, Tatsachen, Beobachtungen

10 Dinge, die man mir vor der Geburt meiner Tochter über Kinder verschwieg

09.11.14, 14:04 10.11.14, 13:30

1. Dass die Gefahr für ein Kind nicht immer dort lauert, wo sie offensichtlich ist

2. Dass Babys das sind, wonach Architektur und Autohersteller seit Menschengedenken suchen

Sagt Ihnen das A/V-Verhältnis etwas? Es beschreibt das Oberfläche-zu-Volumen-Verhältnis. Mathematiker haben bewiesen, dass die Kugel im Verhältnis zur Oberfläche das grösste Volumen aufweist. Doch das stimmt nicht. Es sind Babys.

Wer schon einmal eine «überreife» Windel gesehen hat, weiss, dass die Berge von Material in der Windel grösser sind als der kleine Körper, der den Haufen ausgeschieden haben soll. Entweder hebeln Babys die Mathematik aus, oder die Zahnfee hat eine böse Zwillingsschwester. 

3. Dass streng zum Kind sein bedeutet, zu sich selber streng zu sein

Kaum werden die Kinderaugen wässrig, kaum zittern die Lippen, kaum beginnt das Gebrüll, knicken auch eisenharte Pädagogen ein. Konsequent und streng sein ist hart. Vor allem für die Eltern selber.  

4. Dass man gegenüber Körperflüssigkeiten des Kindes (fast) immun ist

5. Dass man täglich 3+1 Mal putzt

Nämlich pro Mahlzeit ein Mal den Küchenboden plus ein Mal ein Kleidungsstück, eine Wand, einen Bildschirm, einen Teppich oder die gesamte Wohnung.

6. Dass das +1 aber meist die Rückbank des Autos ist

Sie wissen, was gemeint ist. Aus Rücksicht ersparen wir Ihnen an dieser Stelle ein weiteres Bild von Körperausscheidungen und zeigen einen majestätischen Hirsch aus dem Nalibokskaya-Pushcha-Reservat in der Nähe von Minsk.

Bild:  reuters

7. Dass es sich doppelt empfiehlt, zuerst in die Toilette zu schauen, bevor man sein Geschäft verrichtet

8. Dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem man sich liebend gerne in die Küche zurückzieht, um diese aufzuräumen (und dass sich dieser Zeitpunkt erstaunlich präzis mit dem Sendetermin der Sportschau deckt) 

bild: watson.ch

9. Dass es beim Detailhändler zwei Sorten Kinder gibt:

Kinder anderer Eltern

gif: watson.ch

Und das eigene Kind

gif: watson.ch

Und nochmals: Kinder anderer Eltern

Und das eigene Kind

10. Dass es sich mit einem Kind im Gesicht prima schlafen lässt

gif: watson.ch

Hier geht es weiter zu einem Fazit in 15 Grafiken, was man während den ersten 20 Monaten als Vater lernt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 09.11.2014 19:59
    Highlight Selber schuld wer Kinder in die Welt setzt.
    7 28 Melden
    • droelfmalbumst 10.11.2014 13:07
      Highlight was den mit dir passiert? lol
      6 0 Melden

Eine Woche protokolliert

Ich wollte hier einen Artikel schreiben, wie wenig Freizeit man als Familienvater hat – stattdessen muss ich gestehen, dass ich weniger klagen und besser planen sollte

15 Stunden Freizeit pro Arbeitstag – das bescheinigt uns eine OECD-Studie. Den Artikel dazu hatten wir vor einer Woche. «Bullshit», kochte es in mir hoch, «ich hab maximal eine halbe Stunde für mich pro Tag.»

Unter «15 Stunden Freizeit» versteht die OECD sämtliche Zeit, welche uns neben der bezahlten Arbeit vergönnt ist. Doch wie viel Zeit bleibt, wenn man auch die unbezahlte Hausarbeit und die Bettruhe abzieht? Ich habe eine Woche (5 Arbeitstage & 2 freie Tage) aufgezeichnet:

40 Prozent …

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