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Viraler Clip

Höhepunkt des Kopfkinos: Girlband macht Vibrator im Video zum Taktstock

Bild: YouTube/ADAM

Ein Dance-Trio aus den Niederlanden geht in ihrem neuesten Clip in medias res: Während wir sie singen sehen, befriedigen sie sich unterhalb der Gürtellinie. Das gab's schon mal:  Manchmal kommen sie (wieder).

09.05.14, 10:24 09.05.14, 11:01

Die Girlband ADAM war über die Grenzen der Niederlande hinaus bis dato wenig bekannt, doch seit dem letzten Clip der Band ist alles anders. Das liegt nicht daran, dass der Sound des Dance-Tracks «Go to Go» derart gut oder einprägsam ist: Was sich ins Hirn brennt, ist das Video, in dem die Damen beim Singen masturbieren.

Das Trio macht den YouTube-Zuschauer zum Voyeur, der den Akt sexueller Selbstbefriedigung nicht direkt bewundern darf, sondern nur die Reaktionen über der Gürtellinie und in der Stimmlage mitbekommt: «All i really wanna know ... Ohhhh ... Is if you ever gonna show ...»

Video: YouTube/ADAM

Wer sich vor laufender Kamera einen Vibrator einführt, wird sich nicht über erregte Reaktionen wundern: Sogar Business Insider berichtet nun über das öffentlichkeitswirksame Œuvre, weitere Medienhäuser, Facebook und Twitter werden bald nachziehen.

Dabei ist die Idee mit Damen, die etwas tun und dabei befriedigt werden, ohne dass man ihren Unterleib sehen kann, nicht neu. Das Filmprojekt Hysterical Lecture von Clayton Cubitt versammelte 2012 Pornodarstellerinnen, die aus Büchern vorlasen, während unter dem Tisch die Post abging.

Ob so eine Szene eher Lust oder eher Last ist, liegt im Auge des Betrachters. Und nicht nur über Geschmack lässt sich nicht streiten, in diesem Falle auch nicht über Moral. Etwaige Unmoral entsteht hier nämlich nur in unserem Kopf. 



Stoya liest aus «Necrophilia Variations» vor. Video: YouTube/claytoncubitt

Ob die Damen wirklich einem Vibrator verfallen, kann immerhin nur bestätigen, wer das Making-of gesehen hat. Vielleicht werden die Guten ja aber auch einfach nur gepiesackt oder gekitzelt? Wer weiss, im Falle von Fummel-Filmerin Stoya ist das Kopfkino auf YouTube (oben) schon über zwölf Millionen gelaufen.

Ein Remix aller Vorleserinnen. Video: YouTube/bloodyhamster111

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