Panorama
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weite Teile der Deutschschweiz

Nach der Hitze folgten Blitze und Donner

Über den nördlichen und östlichen Teil der Schweiz ist am Dienstagabend ein Gewitter gezogen. Nach einem Hitzetag blitzte und donnerte es ab Mitte Nachmittag. Bei Bern war am späten Abend eine Bahnlinie wegen eines Blitzschlages vorübergehend unterbrochen. 

Die ersten Gewitter entluden sich nach Angaben von Meteo Schweiz ab 15.30 Uhr im Saanenland sowie im Jura, gefolgt von weiteren Gewittern im Emmental, in der Innerschweiz und in der Surselva. Als das Gewitter nach Norden zog, schwächte es sich ab. Es habe mehrere Gewitterzellen gegeben, die sich teilweise vereinigt hätten, sagte ein Meteorologe von Meteo Schweiz auf Anfrage. 

Zwar sorgte das Sommergewitter für spektakuläre Bilder, allerdings registrierten die Messstationen nicht aussergewöhnlich viel Niederschlag: In Boltigen BE fielen laut Meteo Schweiz 15 Millimeter Regen in rund 40 Minuten, in Trun GR waren es 17 Millimeter. Gewitter führen lokal zu sehr unterschiedlichen Niederschlagsmengen, so dass die Wetterstationen nicht immer das volle Ausmass erfassen. 

Vor allem die Ostschweiz betroffen

Bilder des Wetterradars zeigen, dass am Abend vor allem der östliche Teil der Schweiz von starken Niederschlägen und Gewitter betroffen waren. Der private Wetterdienst Meteocentrale gab ausserdem für den Raum um Aarau eine Unwetterwarnung heraus. 

Wegen eines Blitzschlags war am späten Dienstagabend die RBS-Linie Bern-Solothurn zwischen Fraubrunnen und Jegenstorf vorübergehend unterbrochen, wie aus einer Bahnverkehrsinformation hervorging. Reisende mussten mehr Reisezeit einrechnen. Meldungen über allfällige weitere Schäden lagen am frühen Mittwochmorgen nicht vor. 

Das Sommergewitter folgte auf einen weiteren Tag mit Höchstwerten über 30 Grad. Mit sonnigem Wetter und teils kräftigen Gewittern später am Tag, vor allem in den Bergen, ist auch am Mittwoch zu rechnen. (rey/sda) 



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kameramann erzählt zum ersten Mal

«Ich sterbe»: Die letzten Worte vom «Crocodile Hunter» Steve Irwin 

Vor acht Jahren starb der australische Dokumentarfilmer Steve Irwin bei einem Tauchgang, als er von einem Stachelrochen attackiert wurde. Kameramann Justin Lyons spricht zum ersten Mal öffentlich über seine letzten Minuten.

Steve Irwin war als «The Crocodile Hunter» weltweit bekannt. Kein Risiko war ihm zu gross, kein wildes Tier zu gefährlich, um es aus nächster Nähe zu präsentieren. Im September 2006 war er mit seiner Filmcrew im australischen Great Barrier Reef unterwegs, um den Dokumentarfilm «Ocean's Deadliest» («Die tödlichsten des Meeres») zu drehen. 

Als sie im brusttiefen Wasser einen fast 2.5 Meter grossen Stachelrochen entdeckten, wollten Irwin und sein Unterwasserkameramann Justin Lyons noch ein …

Artikel lesen
Link to Article