Panorama

Weite Teile der Deutschschweiz

Nach der Hitze folgten Blitze und Donner

11.06.14, 06:04 11.06.14, 08:32

Über den nördlichen und östlichen Teil der Schweiz ist am Dienstagabend ein Gewitter gezogen. Nach einem Hitzetag blitzte und donnerte es ab Mitte Nachmittag. Bei Bern war am späten Abend eine Bahnlinie wegen eines Blitzschlages vorübergehend unterbrochen. 

Die ersten Gewitter entluden sich nach Angaben von Meteo Schweiz ab 15.30 Uhr im Saanenland sowie im Jura, gefolgt von weiteren Gewittern im Emmental, in der Innerschweiz und in der Surselva. Als das Gewitter nach Norden zog, schwächte es sich ab. Es habe mehrere Gewitterzellen gegeben, die sich teilweise vereinigt hätten, sagte ein Meteorologe von Meteo Schweiz auf Anfrage. 

Zwar sorgte das Sommergewitter für spektakuläre Bilder, allerdings registrierten die Messstationen nicht aussergewöhnlich viel Niederschlag: In Boltigen BE fielen laut Meteo Schweiz 15 Millimeter Regen in rund 40 Minuten, in Trun GR waren es 17 Millimeter. Gewitter führen lokal zu sehr unterschiedlichen Niederschlagsmengen, so dass die Wetterstationen nicht immer das volle Ausmass erfassen. 

Vor allem die Ostschweiz betroffen

Bilder des Wetterradars zeigen, dass am Abend vor allem der östliche Teil der Schweiz von starken Niederschlägen und Gewitter betroffen waren. Der private Wetterdienst Meteocentrale gab ausserdem für den Raum um Aarau eine Unwetterwarnung heraus. 

Wegen eines Blitzschlags war am späten Dienstagabend die RBS-Linie Bern-Solothurn zwischen Fraubrunnen und Jegenstorf vorübergehend unterbrochen, wie aus einer Bahnverkehrsinformation hervorging. Reisende mussten mehr Reisezeit einrechnen. Meldungen über allfällige weitere Schäden lagen am frühen Mittwochmorgen nicht vor. 

Das Sommergewitter folgte auf einen weiteren Tag mit Höchstwerten über 30 Grad. Mit sonnigem Wetter und teils kräftigen Gewittern später am Tag, vor allem in den Bergen, ist auch am Mittwoch zu rechnen. (rey/sda) 

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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