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In London

Assange soll in Ecuadors Botschaft als Model auftreten

27.06.14, 04:53 27.06.14, 06:07
(FILES) In this file picture taken on December 20, 2012 Wikileaks founder Julian Assange addresses members of the media and supporters from the window of the Ecuadorian embassy in Knightsbridge, west London.   WikiLeaks founder Julian Assange revealed on June 18, 2014 that he has been watching the World Cup from his confinement in the Ecuadoran embassy in London, rejecting his native Australia to support Ecuador. AFP PHOTO/Leon Neal

Julian Assange sitzt seit knapp zwei Jahren in der Botschaft fest. Bild: AFP

Der britische Designer Ben Westwood will Wikileaks-Gründer Julian Assange zum Model machen. Er habe Assange gefragt, ob dieser bei einer Modenschau in der ecuadorianischen Botschaft in London mitlaufen wolle, erklärte Westwood am Donnerstag. 

epa01526715 Bondage photographer Ben Westwood, son of fashion designer Vivienne Westwood, with chained girls during a demonstration in London, Britain, 21 October 2008. Westwood and friends demonstrated against the Criminal Justice and Immigration Act (CJIA) 2008 sections 64-67  that makes the possession of extreme pornography a criminal offence. Convictions of which are punishable with up to three years imprisonment or a fine.  EPA/ANDY RAIN

Ben Westwood (l) an einer Demo für sexuelle Freiheit in London im Jahr 2008. Bild: EPA

Ben Westwood ist der Sohn der britischen Mode-Ikone Vivienne Westwood. Er plant die Veranstaltung in der ecuadorianischen Botschaft im Rahmen der Londoner Modewoche im September. «Ich hoffe, Assange ist als Model dabei», schrieb der Designer der Nachrichtenagentur AFP. Der 42-jährige Internetpionier sehe «gut aus» und sei «ein Volksheld». Er solle mit sechs Models auftreten. 

Assange war am 19. Juni 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet. Seitdem verschanzt er sich dort, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen, wo ihm Sexualdelikte zur Last gelegt werden. Der Internet-Aktivist weist die Vorwürfe zurück und fürchtet, in die USA überstellt zu werden. 

In den USA könnte Assange wegen der Veröffentlichung von hunderttausenden US-Diplomatie-Depeschen sowie brisanten Dokumenten zu den US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zur Rechenschaft gezogen werden. Diese waren von der Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht worden, womit sich Assange den Zorn Washingtons und auch der NATO zuzog. (rey/sda/afp) 



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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