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George W. Bush präsentiert seine Kunstwerke in einer Ausstellung

27.02.14, 05:08 27.02.14, 17:39

George W. Bush und seine ersten Gehversuche als Maler. Screenshot: Fox News.

Der frühere US-Präsident George W. Bush gibt einen seltenen Einblick in sein Privatleben und zeigt einige seiner selbst gemalten Bilder. Mehr als zwei Dutzend Werke sollen im April in Dallas ausgestellt werden, wie die Präsidentenbibliothek am Mittwoch mitteilte. 

Die Ausstellung unter dem Titel «Die Kunst der Führung: Die persönliche Diplomatie eines Präsidenten» werde die Beziehungen erforschen, die Bush mit anderen Staatenlenkern schmiedete, «um internationale Politik zu gestalten und amerikanische Interessen im Ausland voranzubringen», hiess es. 

Eines seiner ersten Bilder, veröffentlicht auf Facebook: Bushs verstorbener Hund Barney. Bild: Facebook.

Neben Porträts werden demnach Artefakte, Fotos und persönliche Überlegungen Bushs zu sehen sein. Seit seinem Ausscheiden aus der Politik 2009 ist Bush nur noch selten in der Öffentlichkeit aufgetreten. 

Anders als Vorgänger wie Jimmy Carter und Bill Clinton lebt er zurückgezogen mit seiner Frau Laura in Dallas. Dort lernte er zu malen, nachdem er hörte, wie sehr dieses Hobby den früheren britischen Premier Winston Churchill erfüllt hatte. 

50 Hündchen gemalt

In einem Interview im vergangenen Jahr räumte Bush, dessen Amtszeit von den Terroranschlägen des 11. September geprägt war, sein eingeschränktes künstlerisches Talent ein. Seine Lehrerin Bonnie Flood gab in einem Interview mit Fox News zu Protokoll, dass der Ex-Präsident erst mal 50 Hunde gemalt habe, bevor er sich anderen Bildern, etwa Landschaftsporträts, gewidmet habe. 

Bushs Leidenschaft war publik geworden, nachdem er im Februar 2013 ein selbstgemaltes Ölgemälde seines verstorbenen Hundes Barney auf Facebook veröffentlicht hat. Zudem hat ein Hacker wenig später zwei angebliche Selbstporträts Bushs geleakt, auf denen er in der Dusche steht respektive in der Badewanne liegt. (rey/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • medozed 27.02.2014 08:04
    Highlight Bitte schützt uns vor den "persönlichen Überlegungen" von George W. Bush. ;)

    Frage mich, ob auch er so ein verhinderter Künstler ist. Er wollte schon immer Hündchen malen, aber der Papa wollte, dass er einen richtigen Beruf lernt. Dann ging beides in die Hose.

    Meine Bitte an die Eltern und die Kunstakademien: Wenn einer malen will, lasst ihn malen! Das erspart der Welt Schlimmeres.
    1 0 Melden
  • CG aus G :-) 27.02.2014 07:41
    Highlight Irgendwie fantastisch.

    Einerseits ist er ein Kriegstreiber und andererseits ein Kuschelhundipinseler.

    Besser veranschaulichen kann man den Menschen nicht. Jeder von uns hat zwei extreme Seiten in sich vereint.
    1 0 Melden

19 Fälle, in denen uns unsere Eltern schamlos anlogen!

Merke, liebes Kind: Mami und Papi haben nicht immer Recht. Manchmal verzapfen sie sogar einen ziemlichen Blödsinn. Wenn sie das hier sagen, zum Beispiel ...

Und wie viele Menschen mit viereckigen Augen kennst du so?

Papi, es geht hier nicht um kollektiven Selbstmord, sondern darum, dass ich noch draussen mit meinen Kumpels spielen möchte – ein klitzekleiner Unterschied.

Schon, aber zehn Mal weniger, als Popeye uns weismachen wollte. Der Mythos vom stark machenden Spinat beruht auf jenem berühmten Kommafehler, ... kännsch?

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Nein, jetzt, nachdem ich …

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