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Bild: AP REUTERS

raus mit markus lanz

Dieter Nuhr versucht zu retten, doch liest das Kleingedruckte nicht 

Schluss mit «digitalem Mobbing»! Das fordert der Kabarettist Dieter Nuhr nach dem Protest gegen Markus Lanz in einer im Internet veröffentlichten Stellungnahme. Leider hat er bei seiner Online-Petition gegen Online-Petitionen die Nutzungsbedingungen der gewählten Plattform ignoriert.

27.01.14, 12:53

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Der angegriffene Markus Lanz hat sich in seiner «Wetten, dass..?»-Sendung am Samstag nur ganz kurz zu dem gegen ihn gerichteten Online-Protest geäussert. Einen ironischen Satz, mehr gab es von Seiten des Moderators zu dem Thema nicht. Ein bisschen mehr hat sich Dieter Nuhr zu dem Internetaufruhr einfallen lassen: Der TV-Kabarettist hat eine eigene digitale Unterschriftensammlung gestartet.

Markus Lanz. Bild: EPA

Nuhr will damit nach eigenen Angaben gegen eine Petitionsflut im Internet aufmerksam machen. Der Aufruf unter dem Motto «Gegen digitales Mobbing, binäre Erregung und Onlinepetitionswahn», die Nuhr am Sonntag startete, wurde allerdings wenige Stunden später von der Plattform «openPetition» gelöscht. Nuhr habe die Nutzungsbedingungen missachtet, erklärte das Portal.

«Meine so schön formulierte Onlinepetition wurde aus Gründen freier Meinungsäusserung gesperrt», schrieb Nuhr auf seiner Facebook-Seite. Mittlerweile hat ein Nutzer eine weitere Petition eröffnet: «Für den Erhalt von Dieter Nuhrs Petition».

Eine Fernsehzuschauerin aus Leipzig hatte vergangene Woche eine Online-Petition gegen Talkmaster Lanz gestartet. Die Aktion unter dem Motto «Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!» hatten bis Montag etwa 220.000 Menschen virtuell unterschrieben. cbu (spon)/dpa 

Lanz' «Gespräch» mit Sarah Wagenknecht, das für Empörung sorgte. GIF: watson/rof

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