Papst
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Pope Francis smiles as he waves to residents during a motorcade in Tacloban city, after holding a mass near the airport, January 17, 2015. An emotional Francis, wearing a plastic poncho over his vestments to protect him from the wind and rain on Saturday, comforted survivors of Typhoon Haiyan, the Philippines' worst natural disaster that killed about 6,300 people 14 months ago. REUTERS/Erik De Castro (PHILIPPINES - Tags: RELIGION SOCIETY POLITICS)

Papst Franziskus trotzte am Morgen noch Wind und Wetter. Bild: ERIK DE CASTRO/REUTERS

Besuch auf den Philippinen

Tropensturm zwingt Papst zur Umkehr

17.01.15, 11:55

Papst Franziskus hat am Samsatg seinen Besuch bei Taifun-Überlebenden in den Zentralphilippinen wegen eines nahenden Tropensturms abbrechen müssen. Er zelebrierte am Flughafen von Tacloban bei Regen und heftigem Wind zwar eine Messe für Hunderttausende, kehrte früher als geplant nach Manila zurück.

Der Tropensturm «Mekkhala» hätte einen späteren Start seines Flugzeuges zurück in die Hauptstadt zu gefährlich gemacht. Wie prekär die Lage war, zeigte ein Zwischenfall kurze Zeit nach seinem Abflug: Eine kleinere Chartermaschine mit 16 Regierungsbeamten an Bord wurde auf dem Weg zur Startbahn von einer Windböe gepackt und in die sumpfige Wiese gedrückt, wie der Chef der Zivilluftfahrt berichtete. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug blieb aber beschädigt liegen. 

epa04564372 A tractor drives past a plane accident at the Airport in Tacloban City, Philippines, 17 January 2015. A separate plane carrying government officials that joined the pontiff's to Tacloban City, 570 kilometres south-east of Manila, got stuck in mud after its tires blew out while taking off.  EPA/RITCHIE B. TONGO

Kurz nach dem Abflug des Papstes ereignete sich auf der Landebahn des Flughafens ein Zwischenfall. Bild: RITCHIE B. TONGO/EPA/KEYSTONE

Ein anderer Zwischenfall überschattete den Papstbesuch in Tacloban: Eine 27-Jährige wurde nach dem Ende der Messe von einem herabstürzenden Lautsprecher erschlagen.

Trotz Wind und Regen eine Million Besucher

Papst Franziskus hatte Wind und Regen am Morgen noch getrotzt. Er feierte die Messe im gelben Regenmantel. Zuvor schlug er dem Wind ein Schnippchen: Er stieg ohne sein Scheitelkäppchen die Flugzeugtreppe hinunter. Es war ihm in den vergangenen Tagen mehrfach fortgeflogen. Beim Abflug war er weniger vorsichtig: prompt landete die Kopfbedeckung wieder im Regen auf dem Rollfeld.

Pope Francis waves to residents during a motorcade in Tacloban city, after holding a mass at the airport, January 17, 2015. An emotional Francis, wearing a plastic poncho over his vestments to protect him from the wind and rain on Saturday, comforted survivors of Typhoon Haiyan, the Philippines' worst natural disaster that killed about 6,300 people 14 months ago. REUTERS/Erik De Castro (PHILIPPINES - Tags: RELIGION SOCIETY POLITICS)

Trotz Regen warteten mehrere Zehntausend Menschen auf das Papamobil. Bild: ERIK DE CASTRO/REUTERS

Der Bürgermeister von Tacloban schätzte die Zahl der Menschen, die teils seit dem Vorabend ausgeharrt hatten, auf eine Million. Auch an den Strassen entlang der geplanten Papstroute standen Zehntausende trotz Regens. 

Besuch verkürzt

Franziskus fuhr im offenen Papamobil an ihnen vorbei, doch musste er das Mittagessen mit einer kleinen Gruppe Überlebender sowie ein Treffen mit Ordensleuten absagen. Er kehrte sicher nach Manila zurück.

Taifun «Haiyan» war im November 2013 mit sechs Meter hohen Flutwellen über die Zentralphilippinen hereingebrochen. Mehr als 7000 Menschen kamen ums Leben. Die Stadt Tacloban wurde schwer verwüstet. (lhr/sda/dpa)



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