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Die Firmenflotte von Prinz Markus und Cie ... nicht. Bild: Facebook/Prinz Marcus von Anhalt

Luxusautos sind keine Firmenfahrzeuge

Steuerhinterziehung: Vier Jahre Haft für «Prinz Protz»

Er soll die Kosten für sechs Luxusautos von der Steuer abgesetzt haben – obwohl er sie privat nutzte. Das Landgericht Augsburg hat Marcus Prinz von Anhalt zu vier Jahren Haft verurteilt.

17.01.15, 15:38

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Für Marcus Prinz von Anhalt soll es Werbung in eigener Sache und für seine Firmen gewesen sein, wenn er mit seinen teuren Luxusautos herumfuhr – also setzte er sie auch von der Steuer ab. Das Landgericht Augsburg sah jedoch eine private Nutzung und hat den 48-Jährigen nun wegen Steuerhinterziehung von mehr als 800.000 Euro zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Damit blieben die Richter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die vier Jahre und zehn Monate Haft für den Angeklagten gefordert hatte. 

Nach Auffassung des Gerichts hat der 48-Jährige die Kosten für die private Nutzung von sechs Luxusautos als betriebliche Ausgaben geltend gemacht und damit widerrechtlich von der Steuer abgesetzt. Darüber hinaus soll er über Firmen in der Schweiz Geld am deutschen Fiskus vorbeigeschmuggelt haben. Ob der Prinz gegen die Gerichtsentscheidung Rechtsmittel einlegen wird, ist noch nicht klar. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

«Life is good!» heisst dieses Foto-Album auf seiner Facebook-Page. Bild: facebook/prinz marcus von anhalt

Marcus Prinz von Anhalt, geboren als Marcus Eberhardt, hatte seinen Nachnamen von Frederic Prinz von Anhalt gekauft, der ihn adoptierte. 

Es war nicht das erste Mal, dass «Prinz Protz» mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. So hatte etwa das Landgericht Karlsruhe den Nachtklubbesitzer im Sommer 2003 zu einer Freiheitsstrafe verurteilt - unter anderem wegen versuchter räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung, Zuhälterei und Menschenhandel. 

(kis/dpa)

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