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Da waren sie noch ein Paar: Angelina Jolie und Brad Pitt. Bild: Anonymous/AP/KEYSTONE

Sorgerechtsstreit: Richter lehnt Geheimhaltungsantrag von Brad Pitt ab

Brad Pitt will eine öffentliche Schlammschlacht mit Ex-Frau Angelina Jolie vermeiden – angeblich zum Wohle der Kinder. Doch sein Antrag, Gerichtsakten als Verschlusssache zu deklarieren, wurde abgelehnt.

08.12.16, 01:04 08.12.16, 06:13

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Es ist nicht mehr viel übrig von Hollywoods einstigem Traumpaar: Angelina Jolie und Brad Pitt kämpfen erbittert um das Sorgerecht für ihre sechs Kinder – in aller Öffentlichkeit.

Pitt will das verhindern und beantragte, dass Details des Rechtsstreits unter Verschluss gehalten werden sollen. Der wurde jedoch nun vom Obersten Gericht in Los Angeles abgelehnt.

Jolie will alleiniges Sorgerecht

Angelina Jolie hatte im September die Scheidung von Ehemann Brad Pitt eingereicht. Seither gleicht ihr Umgang einer Schlammschlacht: Zuletzt hatte sogar das FBI ermittelt, ob Pitt gegenüber seinen Kindern handgreiflich geworden war.

Jolie will das alleinige Sorgerecht, Pitt kämpft für ein gemeinsames Sorgerecht. Eine endgültige Regelung soll Bestandteil der Scheidung werden.

Ende Oktober hatte das getrennte Paar die Übereinkunft getroffen, dass der 52-Jährige seine Kinder nur in Begleitung eines Therapeuten und unter Einwilligung seiner Ex-Ehefrau sehen darf.

Pitt fürchtet um Privatsphäre der Kinder

Doch Jolie hat offenbar die Befürchtung, Pitt könnte diese Vereinbarung gerichtlich kippen. Dem US-Portal «TMZ» zufolge reichte sie vorsorglich Dokumente mit intimen Details der Beziehung ein, die Pitt belasten.

Pitt – der laut «TMZ» nicht vorhat, etwas an der Vereinbarung zu ändern – fürchtet nun um die Privatsphäre seiner Kinder: «Ich bin zutiefst besorgt, dass unversiegelte Dokumente, die mit dem Sorgerechtsstreit zusammenhängen, einen irreparablen Schaden an der Privatsphäre unserer Kinder hinterlassen könnten», schrieb er in einer eidesstattlichen Erklärung, aus der die Nachrichtenagentur AP zitiert, an das Gericht.

Per Eilverfahren stellten seine Anwälte einen Antrag auf Verschluss der Gerichtsakten. Doch der erfüllte nicht die Anforderungen, hiess es in der schriftlichen Ablehnung des Gerichts.

Die Gegenseite liess nicht lange auf sich warten: Pitt wolle gar nicht die Privatsphäre seiner Kinder schützen, sondern seine eigene, hiess es von Jolies Anwälten. Jedoch seien sie von Pitts Anwälten nicht kontaktiert worden, ehe diese den Eilantrag gestellt hätten.

Auch Jolie wolle den Streit nicht in der Öffentlichkeit austragen, hiess es von ihren Anwälten – solange Pitt sich an die von beiden unterschriebene Vereinbarung halte.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 08.12.2016 06:53
    Highlight Traumpaar wie auch immer, die Jolie war mir nie auch nur ansatzweise sympathisch, der Pitt höchstens ein wenig. Und die Frustkauf - Adoptionen immer ein Gräuel.
    Nun gehen sie aufeinander los wie die Hyänen. Die Leidtragenden sind wohl in jedem Fall die Kinder. Die aus der Armut'gerettet' wurden.
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